Nett zu wissen
Guckt doch mal hier, was gerade in Sachen Sicherheit angesagt ist:
http://www.symantec.com/enterprise/security_response/weblog/
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Hier die neuesten Auktionen, welche vielleicht etwas den Rahmen sprengen:
Deutschlands Handballer spielen zwar zurzeit sehr gut, aber diese Ausrüstung ist auch nicht ohne:
Hier können Handballfans eine echte Rarität ersteigern: Der Nationalspieler Christian Schöne (Frisch Auf Göppingen), unter anderem Champions-League-Gewinner (2002) und Europameister (2004), stiftet seinen Koffer, mit dem er 2005 zur WM nach Tunesien gereist ist. Der Koffer wurde von allen deutschen Spielern unterschrieben, die an der WM 2005 teilgenommen haben. Zudem enthält er unter anderem ein Trikot, das ebenfalls signiert wurde, sowie einen Trainingsanzug des Deutschen Handballbundes (DHB). Die Auktion findet zu Gunsten der Deutsche KinderKrebshilfe statt.
Angesichts des guten Zwecks: Jungs, Portemonnaie zücken!!!!
Auktionsende: 01.02.07 01:00:00
Mjam……
Siegfried Völker ist der Mann, der die Kicker bekocht: Chefkoch des 1. FC Kaiserslautern. Nun steht ein von ihm zusammengestelltes Kochbuch mit dem Titel „Aus Teufels Küche“ zum Verkauf. Inhalt: Die Lieblingsgerichte der Stars! Wer also wissen will, was Michael Ballack zu seiner Zeit beim FCK am liebsten gegessen hat oder ob am 75. Geburtstag von Fritz Walter etwas Leckeres kredenzt wurde, der sollte sich das handsignierte Werk des Kicker-Maîtres gönnen!
Oh, Mann, wenn ich an meine Hüften denke. Nebenbei, persönliche Bemerkung des Autors zum Thema Kochen. Kennt einer von Ihnen Habanero, Red und Black Savina, Francisca und dergleichen? Das sind Chili-Sorten, die wirklich scharf sind. Vergleich: auf der Scoville-Skala erreicht Tabasco irgendwas um 800 bis 1000. Die genannten Chilis liegen zwischen 500.000 und 800.000, je nach Rechnung. Da das Capsaicin (Schärfestoff) fettlöslich (lipophil) ist, kann man damit prima aromatisieren. Mit “weich” schmeckenden Chilis wirds nur scharf, mit “fruchtig” schmeckenden Chilis pikant. Probieren Sie es mal in einer Pfeffersauce – Peffer nur als Aromaträger-Chili für die Schärfe – oder als fruchtige Variante in einer exotischen Sauce. Aber seeeeeeehr vorsichtig dosieren. Nebenbei: ich bin Fan von Borussia Mönchengladbach. So, wie die derzeit spielen, sollten die den Chili nicht aufs Hauptgericht, sondern auf Schleimhäute von Endpunkten der Verdauungsorgane bekommen……… aber Kaiserslautern ist auch ok. Und: besser Bremen oder Schalke Meister als Bayern.
Angebotsende: 01.02.07 12:35:04
Rad ab
Ein Ex-Soldat möchte sich von einem Andenken an seine Bundeswehrzeit in Wittmund trennen: Eine Uhr im Flugzeugreifen einer „Phantom“! Es handelt sich dabei um die kreative Eigenanfertigung eines Kameraden des Jagdgeschwaders 71 Richthofen.
Hehe, Phantom, waren das nicht die im Luftwaffenjargon “fliegenden Ölbrenner”? Erstflug in den Fünfzigern des letzten Jahrhunderts, Perle über Vietnam? Wie gut, dass wir jetzt die Jäger 90, Pardon, den Eurofighter haben. Klappt zwar noch nicht alles und auf dem Radar sichtbar ist er wie ein Scheunentor, aber dafür teurer als die olle F4.
Angebotsende: 01.02.07 20:46:50
Auferstanden aus Ruinen
Verkauft wird ein echtes DDR-Grenzschild aus Hartholz mit der bedrohlich klingenden Aufschrift: „Staatsgrenze! Passieren verboten!“
Hartholz? Ist logisch, weil man den Edelstahl für die Zäune brauchte…………..
Angebotsende: 03.02.07 13:27:47
Jo, selbst bei Konrad war nicht alles Hochglanz
Verkauft wird ein Stück deutscher Zeitgeschichte: Ein Tonmonitor aus dem Bonner Bundeskanzleramt! Dem Verkäufer zufolge war er an die Tonanlage des Plenarsaals angeschlossen und überlieferte die Debatten direkt in das Büro des Kanzlers. Das antike Gerät aus den 50ern ist nach wie vor voll funktionstüchtig; ein Emblem auf der Unterseite verrät die Herkunft: „Eigentum Deutscher Bundestag“.
Hat man nicht gerade ein paar absolut funktionsunfähige “Abhöhranlagen” bei der Stasi, sorry, PDS, Mist, WASG, Nee, Linkspartei entdeckt? Wenn Gregor und seine “notar”iellen Freunde das geahnt hätte……..
Angebotsende: 04.02.07 17:38:38
Howdy
Für Selbstabholer: Angeboten wird eine komplette Bar aus Kiefernholz, von Meisterhand hergestellt. Die Spezialanfertigung beinhaltet neben dem Tresen auch die passenden Wandvertäfelungen und eine mit Büffelleder bespannte Sitzbank. Der Clou: Es handelt sich um eine Nachbildung der legendären DUKE`s Bar in Newport Beach / Kalifornien, der Stammkneipe John Wayne.
Mh, hat seinen Reiz. Aber der gute John hatte zum Ende hin nachgelassen und nicht die Klasse eines 40. Päsidenten, der als Schauspieler ungewollt den eisernen Vorhang gekippt hat. Das war kein Liebesbrief an Ronnie Reagan, aber irgendwas hat der Mann richtig gemacht.
Huch, da haben wir wohl einen Trend erwischt. Jedenfalls schreiben jetzt selbst renommierte Magazine schon über das Web 3.0, wo die ganzen Propheten des Web 2.0 gerade erst mit ihren social networking Gedanken in die Hufe kommen. Wir hatten ja schon zuvor einige Wünsche für Web 3.0 geäußert, die anscheinend jetzt auch langsam von den wichtigen Auguren propagiert werden.
Als da wären: Bedienung entsprechend dem Kenntnisstand der Benutzer (Profi, Normalnutzer, Anfänger), automatische Erkennung von Inhalten und deren Klassifizierung, also alles das, was man jetzt schön unter dem Begriff Semantik wiederfindet.
Ist aber keine große Kunst, sich so etwas zu wünschen. Man muss einfach nur den Benutzern über die Schulter gucken und sehen, wo es zwickt. Mal ist eine Bedienung zu kompliziert, mal kommt sie einem Profi zu langatmig vor. Lösung in Web 3.0: einfach das System so einstellen, dass es sich auf den Benutzer einstellt. Ist an sich aber auch nichts Neues, gibts schon längst bei jedem Schachprogramm oder sehr vielen neuronalen Diagnosesystemen.
Und Inhalte so sortieren, dass sie Sinn machen, wünscht sich jeder, der sich durch mehrere Millionen Sucheinträge bei Google kämpfen muss. (Von denen die meisten erst einmal kaum brauchbar sind). Und nicht zuletzt unser geforderter Troll-Filter gegen sinnlose Inhalte erfreut schon in anderer Form die Benutzer als Pop-Up Blocker gegen lästige Werbung.
Wieder scheint ein Schlagwort geboren und wieder ist es nur eine logische Fortsetzung vorhandener Technologien. Bin nur mal gespannt, wie die jetzt schon überforderten Propaganden von Web 2.0 hier noch hinterher kommen wollen. Auf jeden Fall reicht dann nicht mehr ein wenig Gerede und Phrasendreschen. Da wirds arg technisch, etwa via Einflussnahme von Sprachwissenschaftlern und Programmierern. Web 3.0 (nicht das Blog) dürfte in Richtung Maßanzug für den Benutzer gehen.
Wir bleiben dran.
Ganz nebenbei ziehen wir Web 3.0 jetzt etwas mehr in die Breite. Kann zwar die Top Ten bei Google kosten, dafür erheblich mehr Treffer insgesamt bringen.
Mittlerweile gibt es an fast jedem Verkehrsknotenpunkt wie Bahnhof, Flughafen oder beim kollektiven Morgenstau auf der A 52 vor Düsseldorf WLAN-Abdeckung. Umsonst ins Internet und während der Wartezeit noch ein paar Dinge erledigen, ist zum Standard vieler Geschäftsreisenden geworden. Kurz einwählen und lossurfen – Vooooooorsicht.
Es stellt kein Problem dar, mit einem eigenen Laptop eine “offizielle” WLAN-Verbindung vorzugaukeln. Nennt man diese meinetwegen FreeAccess FlughafenXY, freut sich ein potenzielles Opfer über den prima Gratis-Service, den es bekommt. Dann können bei einem ungeschützten Datenverkehr sämtliche Verbindungen, Passwörter, etc. abgehöhrt werden, was vor allem bei geschäftlichem Verkehr eher nicht ratsam ist.
Falls also unterwegs gearbeitet werden soll, auf jeden Fall mit Verschlüsselung arbeiten. Macht die Arbeit zwar langsamer, ist aber sicherer. Geeignete VPN gibts genug, oft sogar frei verfügbar. Oder man erkundigt sich nach den echten offiziellen Angeboten bei offiziellen Stellen. Das zudem unterwegs ständig ein Virenscanner und eine Firewall vorhanden sein muss, versteht sich von selbst.
Wer immer schon eher gierig als nachdenkend war, findet vielleicht hier die richtige Stelle:
Keine Nennung des Firmennamens, Arbeit in Asien, vielleicht 50.000 Dollar Bonus …………… wenn man fit genug ist.
Also, ich würde persönlich ja nur für Firmen arbeiten, die sich zu erkennen geben, einen Sitz in Europa, den USA, meinetwegen den Vereinigten Arabischen Emiraten haben, eine feste Provision vereinbaren……..
Und wenn man fit genug ist, macht man eben seine eigene Firma auf. Sorry, Jungs.