Webagenturen und Werbeagenturen
Klingt fast gleich, oder? Gerade bin ich auf einen interessanten Link gestoßen.
Hier sehen Sie, weshalb online spezialisierte Agenturen vieles anders lösen, als eine Werbeagentur.
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Im Bereich Suchmaschinenoptimierung tanzt gerade der Voodoo-Priester mit der Hexe vom Brocken. Anders kann man kaum beschreiben, welche Angebote gerade durchs Web geistern. Suchmaschinenoptimierung ist unterschiedlich aufwändig, je nach Positionierung des Kunden, seinen Produkten und seiner Konkurrenz. Für sehr selten gesuchte Begriffe oder die mit wenig Konkurrenz reichen oft ein paar Handgriffe – fertig.
Bei wirklich umkämpften Begriffen, wo auch eine Menge Geld hinter steckt, ist die Sache nicht so einfach. Hier muss folgendes her: Eine technische Optimierung der Seite, eine massive Steigerung des Inhalts (und zwar so, dass Suchmaschinen diesen auch mögen), jede Menge externe Links, welche auf die Seite verweisen und idealerweise eine sehr alte Domain von vor 2000, wo der Suchbegriff schon im Domainnamen steckt. Alleine schon bei der technischen Überprüfung einer Webseite ist viel (teure) Handarbeit angesagt. Und bestimmte Links gibts nicht von der Stange, die muss man sich monatlich mieten. Passt der eigene Domainname nicht, geht man auf die Suche bei Sedo und ergänzt die Zugriffe auf eine Seite durch eine Spin-Off Domain. Und die Einträge in Branchenverzeichnisse sowie Kataloge müssen manuell vorgenommen werden.
Gerade dies alles passiert nicht bei Supersonderangeboten für Suchmaschinenoptimierung. Klar, wie soll man auch mit 300 Euro auskommen, wenn Links von Spitzendomains schon einmal 100 Euro kosten können – PRO MONAT.
Entsprechend ist an dieser Stelle auch eine andere Warnung angebracht. Sie müssen sich sehr genau überlegen, in wie weit eine Optimierung Ihnen tatsächlich Kunden und Umsätze bringen. Auch dies wird zu häufig vernachlässigt. Ein guter Berater – und so verstehe ich auch unseren Job – sagt klipp und klar, ob sich einzelne Maßnahmen im Online Marketing lohnen.
Dabei wird es speziell bei Suchmaschinenoptimierung keine Garantie geben. Je nach dem, was die Konkurrenz gerade treibt, kommt man nach vorne oder nicht. Und wie schnell? Alleine die korrekten Einträge in Kataloge (Masse alleine bringts nicht, man braucht die richtigen Links), kann sich ganz schön hinziehen. Wir reden hier bei umfangreichen Arbeiten im Bereich von Monaten! Das für 300 Euro? Nie im Leben.
Jedes Projekt, jeder Kunde, ist individuell. Wie gesagt, einmal reichen ein paar Handgriffe, ein anderes Mal muss die ganze Seite umgekrempelt werden, es erfolgen tagelange Analysen der Konkurrenz und die richtigen Links können ganz einfach mal ein paar Tausender verschlingen.
Also:
Wie erkennt man gute Suchmaschinenoptimierung? Schwer.
Wie erkennt man zumindest schlechte Suchmaschinenoptimierung? Pauschalpreis für alle Kunden, keine Optimierung der Webseite, protzige Aussagen: wir bringen Sie unter die Top Ten,
Oft trifft man auf Situationen, wo man bei Katalogen, ebay oder sonstigen nicht sonderlich suchmaschinenrelevanten Themen nicht mit den vorgegebenen Standardbeschreibungen auskommt. Es fehlen einfach genügend Zeichen, die man als direkte Kundeninformation eingeben möchte.
Also macht mans anders. Der suchmaschinenrelevante Teil des Textes kommt brav nach vorne als reiner Text. Und wenn man einen Link setzen darf……wirft man kurz ein Grafikprogramm an, exportiert den Text hübsch als JPG, setzt dieses auf irgendeinem Webserver in ein gesondertes Verzeichnis. Dann vom Text aus den Link aufrufen und schon ist seeeeehr viel Information zusätzlich verfügbar für eventuelle Kunden ohne die Limitierung an Zeichen zu beeinflussen.
Hier in Nordrhein-Westfalen hat sich die SPD eine peinliche Panne mit moderner Kommunikation geleistet. Hintergrund: Es sollte eine internetbasierte Fragestunde mit dem Ministerpräsidenten Rüttgers (CDU) geben. Da wurden die Genossen wach, wenn sie auch die nachfolgende Kommunikation etwas…….problembehaftet gestalteten.
Schnell gab es in der SPD-Fraktion aus wichtiger Position eine Email, die anregte, man könne doch über Dritte Rüttgers Fragen stellen. Ziel war wohl, politischen Eindruck zu machen, respektive die Landesregierung ein wenig zu ärgern. Also, Email rundgeschickt.
Wie es bei Medienbrüchen so üblich ist, gab es Fehlerquellen Die ausgedruckte Email wurde an ein Redemanuskript angehängt, fleißig kopiert und dann munter verteilt. So dass ungefähr jeder Interessierte das brisante Material lesen konnte.
Der Schuss ging nach hinten los. Was als Falle geplant war, endet im öffentlichen Gespött. Die CDU scheint nicht einmal richtig erbost, sondern grinst mehr oder minder laut vor sich hin.
Was sagt uns das? Politiker und Internet geht schief. Und wer anderen eine Grube gräbt, sollte zumindest moderne Kommunikation beherrschen……….
Man möchte bei ebay nicht jeden Käufer haben. Klingt zuerst komisch, ist aber so. Langes Warten auf eine Zahlung, ein schlechtes Bewertungsprofil oder keine Verifizierung bei Paypal deuten auf Kunden hin, die mehr Arbeit machen, als Gewinn bringen.
Unter dem Menüpunkt “Bieter verwalten: Übersicht” steht eine ganze Menge an Infos, welche Sie detailliert unter “Meine Mitgliedschaft”, “Einstellungen”, “Verkäufereinstellungen”, “Bietereinstellungen” anpassen können. Hier gibt es Einstellungen für die ein oder andere Bedingung, welche ein Käufer erfüllen muss.
Dort können Sie festlegen, ob Sie in bestimmte Länder liefern oder nicht. Und ob von dort Gebote akzeptiert werden oder eben nicht. Die armen, reichen Schweizer trifft es dabei recht häufig aufgrund des Aufwands bei der steuerlichen Abwicklung. Wer weltweit handelt, sorry und bitte nicht rassistisch verstehen, kann einen großen Teil von Afrika und Asien streichen, weil auch dort der Aufwand zu groß ist und zudem teilweise extreme Lieferkosten mit Unwägbarkeiten bei der Zustellung gepaart sind.
Recht praktisch: Käufer mit Verwarnungen wegen eines nicht bezahlten Artikels sind ebenfalls ausschließbar. Da spart man sich eine Menge Arbeit und ggf. die aufwändige Rückerstattung der ebay-Gebühren.
Auch streichbar sind Käufer, die in den letzten 10 Tagen zwischen 1 und 100 Mal Höchstbieter bei Ihren Auktionen waren. Damit ist u.a. eine breitere Streuung der Angebote möglich, unter Umständen praktisch für eine Marktpenetration und Markenaufbau.
Auch Käufer ohne Paypal-Konto sind optional ausschließbar. Das bedeutet nicht, dass ein Käufer anschließend mit Paypal zahlen muss, aber man hat zumindest die Gewissheit, dass dieser Käufer ein normales Bankkonto hat.
Bis auf die geografische Begrenzung sollten alle Instrumente sehr vorsichtig eingesetzt werden. Immerhin ist ebay Teil der Kundenkommunikation………