Basics: Was ist Marketing?
Einfach ausgedrückt ist Marketing: Werbung.
Komplizierter ausgedrückt unterscheiden wir erst einmal zwischen
Einfach ausgedrückt ist Marketing: Werbung.
Komplizierter ausgedrückt unterscheiden wir erst einmal zwischen
Totgesagte leben länger!
Nachdem ich in den letzten Wochen sehr stark in diversen Projekten gebunden war, werde ich mich jetzt wieder dem Bloggen widmen können.
Ich möchte Ihnen in diesem Zusammenhang die neue Kategorie “Basics” vorstellen, die ich zukünftig betreuen werde.
Unter “Basics” werden Grundbegriffe und Methoden des Marketing vorgestellt und eingehend erläutert. Ziel ist es, eine noch breitere Leserschaft anzusprechen und somit auch Einsteigern die Möglichkeit zu geben sich eingehend mit dem Thema Marketing zu beschäftigen.
Ich hoffe auf viele Leser und ebensoviel Feedback.
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Was sagt es einem, wenn man Platz 1 von 135 Einträgen in Google belegt? Nichts, rein gar nichts. Keine Konkurrenz, keine nennenswerten Erfolge. Der entsprechende Begriff lautet Südwohnung Köln. Ist nicht wirklich häufig gesucht und entsprechend leicht zu erreichen. Sowas sollte man besser nicht als Erfolg in einem großen Forum vermelden, vor allem nicht, wenn auch Immobilienprofis mitlesen und eventuell die nächsten Kunden sind.
Zwei Gründe: Südwohnung und Köln sind zwei typisch deutsche Begriffe. Schön jeweils mit einem Umlaut bei Südwohnung und einem bei Köln. Entsprechend selten werden die Begriffe nachgefragt. Und der, der genau diese Begriffe als Referenz vermeldete, bekam von den Suchmaschinenprofis sofort eins auf den Deckel.
Binnen einer Stunde schubste Torsten Maue die Südwohnung von Platz 1. Auch andere zeigten sich gnadenlos mit der Immobilie. Schwupps, kurz das Blog angeworfen, schon geht es mit der Wohnung bergab.
Jetzt machen sich die SEOs einen munteren Spaß daraus, wer auf dem ersten Platz in Köln landet. So eine Art sportliches Messen der Mietkosten
.
Wer werben will, tut das üblicherweise in medialen Umfeldern, die positive Wahrnehmung in den Zielgruppen und Multiplikationseffekte versprechen.
Wäre die Werbewelt klug und konsequent, müssten die Unternehmen bei beliebten, vielgelesenen Blogs also eigentlich schon längst Schlange stehen. Dass sie es nicht tun, hat vor allem mit den Teilen der ersten deutschen Blogger-Generation zu tun, die sich “der Kommerzkacke” laustark verweigern, Werbung und PR verteufeln und KollgInnen, die intermedial zu Ruhm, Ehre oder gar Geld kommen, verbiestert der Korrumpiertheit und Kapitalismusknechtschaft zeihen.
Dabei gibt es auch unter den so genannten “A-Bloggern” etliche, die überhaupt nichts dagegegen hätten, ihre Beliebtheit und Zugkraft in den Dienst von Unternehmen zu stellen und keine Beißreflexe gegen fütternde Hände haben.
Doch das hat sich bei der Mehrheit der Marketingmanagern und ihren Agenturen/Beratern noch nicht herumgesprochen. Kann es auch kaum, denn Geschäftstüchtigkeit ist eine Eigenschaft, die dem durchschnittlichen deutschen Blogger der ersten Generation abgeht.
In diese Verdienst- und Werbeplattform-Versorgungslücke springt nun der Berliner Marketingkönner und Grimmepreisträger Sascha Lobo mit der Agentur adical.
Ziel ist, den Bloggern und sich mehr Geld ins Haus zu bringen — und Unternehmen ihre sehnlich gewünschte Sichtbarkeit direkt in den sozialkuschelnden Communities des so genannten Web 2.0.
Das ist als Idee sicher nicht neu, geht in der Praxis aber oft glorios daneben, wie etwa die letzte “virale” Calvin Klein-Kampagne der Frankfurter Agentur DKD gezeigt hat.
Aber Herr Lobo ist wohl weniger ein Visonär als vielmehr ein kluger, pragmatischer Kopf mit Sinn fürs Timing und zeitgemässe Vermarktungstechniken, und so könnte der adical-Ansatz durchaus funktionieren: Zusammen mit Johnny Haeusler, Betreiber der hierzulande hochbeliebten Spreeblick-Seiten und Mitorganisator der Bloggerkonferenz re:publica bringt Lobo jetzt ausgewählte Blogs und werbewillige Unternehmen zusammen.
Zudem will adical künftig Werbeformate anbieten, die den durchschnittlichen A-Blogger — und vor allem dessen Leserschaft — weniger stören sollen als Schleichwerbung, Google Adwords und aufpoppender Schnickschnack.
Was die Idee erfolgversprechend macht: Werbewillige sollen im Vorfeld einem Realitätscheck (welches Produkt bzw. Informations/Kommunikations-Angebot passt zu welchem Blog oder überhaupt…?) unterzogen werden. Auch sollen sich die derzeit 20 A-Blogger im Adical-Netzwerk, ähnlich wie beim Affiliate Marketing, selbst aussuchen können, für wen sie werben wollen.
Schätzungsweise verbergen sich hinter den bisher nur angedeuteten “besseren” Werbeideen auch optisch und stilistisch an die jeweiligen Blogs angepasste Advertorials und Anzeigen — ähnlich wie jene, die zuweilen in der bekannten, von Lobo als Chefredakteur betreuten Riesenmaschine zu sehen sind. Akzeptabel sind offenbar aber auch zugesteuerte Orginalanzeigen wie etwa die für CISCOs Kampagne “The Human Network”, die bereits in einigen deutschen Blogs laufen.
Man darf gespannt sein, wie dieser Vorstoss hierzulande ankommen wird. Zeit für pragmatische Blogvermarktung wäre es.
Besser aufgestellt (weil nicht nur seit Jahren im Web daheim, sondern auch mit allen Marketingwassern gewaschen) als die meisten der selbsternannten “Web 2.0″ und “Social Marketing” Berater im Markt sind die Jungs von adical allemal.
Mit Andrea van Baal ist ab sofort eine neue Autorin an Bord.
Kurz zur Person: Andrea ist die leitende Redakteurin der Target:IT, einem Magazin von CMP-Weka, das an Entscheider im Marketing / Online Marketing persönlich versandt wird – direkt in die Chefetage oder zum Marketingleiter.
Andrea hat profunde Erfahrung und aktuelles Wissen in Presse, IT-Markt und Marketing. Sie werden es sehen.
Dazu gibt es dann gleich die neue Kategorie: Hauptstadtstudio
Nicht nur dort gibt es interessante Brancheninfos, Informationen zum Marketing, Marktentwicklung und vielleicht auch den ein oder anderen treffsicheren Kommentar
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