Auch die Vermietung über das Internet steigt weiter

Es boomt nicht alleine bei Verkäufen im Internet. Auch das Angebot der Vermieter steigt und steigt. Nicht alleine das Angebot, sondern auch die tatsächlich abgeschlossenen Verträge über eine Vermietung. Das ist mir bei erento aufgefallen, einem der wichtigsten Portale für Profis.

Konkret interessierte ich mich für die Wohnmobilvermietung, naja, eigentlich eher für die entsprechende Miete, da ich keine Lust habe, mir ein solches Gerät permanent anzuschaffen. Wo vor 2 Jahren eher noch ein dürftiges Angebot zu verzeichnen war, gibt es jetzt eine beachtliche Auswahl. Sukzessive über die Zeit kamen Ausstattungsvarianten sowie Leistungsklassen hinzu.

Wo macht denn eine solche Vermietung Sinn und wo setze ich sie selbst fürs Online Marketing ein? Wie immer, lohnt es sich, erst einmal aus Kundensicht zu denken. Eine Spezialmaschine beispielsweise für den Bau, ein besonderes Gerät oder Werkzeug sind teuer, wenn man sie nur einmal braucht.

Eine Miete ist der wirtschaftlich sinnvollere Weg. Gerade im Baubereich kommt noch ein weiterer Faktor hinzu. Wer, heutzutage Standard, quer durch die Republik Aufträge ausführt, wird keinen LKW mit selten benötigten Geräten durchs Land schieben wollen. Zu teuer und zu langsam. Also: Internet anwerfen, Vermieter vor Ort heraussuchen und sich das Gerät in unmittelbarer Nähe des Ausführungsortes abholen ist angesagt. Derweil düst man effizient mit dem Flugzeug und einem Billigflieger heran oder benutzt Bahn oder Auto. Schneller, als ein langsamer LKW und oft unter dem Strich auch preiswerter.

Da nutze ich natürlich auch für mein Online Marketing bei technischem Gerät. Immerhin muss man sich nicht für jede einzelne Maschinenklasse die Mühe machen, diese nach vorne zu pushen. Und obendrein gibts oft noch Anschlussgeschäfte, wenn der Kunde zufrieden ist und sich doch noch selbst so ein Gerät anschafft. Zum ersten Mal habe ich das 2005 gemacht, für einen Händler von Sanierungsgerät bei Wasserschäden. Scheint recht gut zu laufen und nette Links für die eigene Seite gibts auch noch.

Somit sind Vermietplattformen ein nettes Werkzeug, um Interessenten vor Ort mit den jeweiligen Gerätschaften bekannt zu machen, was sich vor allem für neue Marken (aber bitte kein China-Schrott!) eignet. Die Profis finden irgendwann Geschmack daran und schleppen das Ding sogar noch publikumswirksam über die Baustelle – ein gerne gesehener Multiplikator.

Für den Anbieter an sich ergeben sich weitere Vorteile. Wer oben beschriebenes Wohnmobil ansonsten auf dem Parkplatz herumstehen hat, kann jetzt für einen vergleichsweise geringen Obolus das Gerät auch dann zum laufen bringen, wenn ansonsten Flaute herrscht. Immerhin stehen Wohnmobile ja außerhalb der eigentlichen Urlaubszeit oft unnütz in der Gegend herum und kosten nur Geld. Die Vermietung mit Bewerbung via Internet hilft da öfter mal über maue Zeiten hinweg.

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Es rappelt im Netz – Google bewertet neu

Huppsala, da ist vielleicht etwas los. Google nimmt seit ungefähr Anfang Oktober massive Neubewertungen von Domains vor. Der Pagerank beispielsweise (Maß für Quantität und Qualität einkommender Links) hat sich bei vielen Webseiten böse auf Talfahrt begeben. Einer der Gründe dürfte sein, dass bezahlte Links massivst entwertet werden.

Wer also bisher einen Haufen Geld für ach so wertvolle Pagerank 7 Links bezahlt hat, ist reichlich angeschmiert. Sie können ja mal nachsehen, wo Sie sich überall kostenpflichtig eingetragen haben.

Der Pagerank hat allerdings sehr wenig mit der Ausgabe bei Suchfunktionen zu tun. Da hats genau so gerappelt. Die ganzen schönen, gekauften Links wurden ebenfalls drastisch entwertet.

Entsprechend fallen die Seiten.

Ganz übel sind einige Seiten von “Suchmaschinenoptimierern” betroffen, welche sich mit Standardangeboten und ebenso standardisierten Seiten Linkfarmen aufgebaut haben. Namen nenne ich keine, aber wenn Sie ein mittelständisches Unternehmen oder beispielsweise ein Hotel haben, werden Sie bereits entsprechende Angebote bekommen haben.

Was abzusehen war.

Ein professioneller Linkaufbau, eine starkes Know-How und Seriösität sind eben nicht durch Fließbandproduktion zu ersetzen. Das werden deren Kunden jetzt auf die harte Tour lernen. Allerdings werden diese Kunden ihr Geld in den wenigsten Fällen wiedersehen.

Vielleicht sollte man doch zuerst die Profis fragen, bevor man beispielsweise den aktuell stark beworbenen Quatsch: “eigentlich kostet das 400 Euro Pro Monat, wir können Ihnen aber ein Sonderangebot machen, wenn Sie uns als Referenz zur Verfügung stehen, 250 pro Monat.” bezahlt.

Übrigens gibt es das von genau dieser Firma als sooo doll beworbene Monitoring der Suchmaschinenposition völlig kostenfrei bei www.ranking-spy.de.

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Psssst, nicht verraten

Habe gerade ein wenig herumgesurft und dann kam ein Timeout auf der Seite.

Netterweise mit Angabe des Quelltextes, WO und WARUM es nicht funktioniert hat.

Dazu noch der Striptease des Systems, das sich KOMPLETT mit Versionierung meldete, Auszug:

Microsoft .NET Framework Version:1.1.4322.2300; ASP.NET Version:1.1.4322.2300

WENN etwas auf einem Server schief gehen sollte bei Anfragen, gehört da ein Text rein wie:

Sorry, wir konnten Ihre Anfrage zurzeit nicht verarbeiten, bitte besuchen Sie uns zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.

Klingt auch nicht gut, gewährt aber keine tiefen Einblicke und damit Angriffsmöglichkeiten in das System

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Es boomt weiter

Wieder einmal brechen die Statistiken der Server die Rekorde der letzten Jahre. Schon jetzt hat sich auf den von mir betreuten Systemen deutlich mehr getan, als im ganzen letzten Jahr. Dabei steht gerade die Weihnachtszeit noch aus. Traditionell ist das Geschenke-Schnell-Und-Günstig-Online kaufen eine starke Triebfeder.

Wie sieht so etwas in den Statistiken überhaupt aus? In den letzten 6 Wochen vor Weihnachten geht online die Post bei sowohl Fast Moving Consumer Goods, wie auch Lebensmitteln ab. Dabei reicht das Spektrum vom Lebkuchen bis zur neuen Digitalkamera oder der Reise über den Jahreswechsel. Ob Geschenk oder Eigenbedarf spielt dabei kaum eine Rolle.
Diese Tendenz nimmt nochmals von Jahr zu Jahr zu, so dass die zum Jahresanfang prognostizierten Mehrumsätze im Onlinehandel wahrscheinlich nicht stimmen. Es wird mehr-Mehrumsätze geben. Gleichzeitig wird der Endverbraucher kurz vor Weihnachten mit Prospekten und Sonderangeboten geradezu zugepflastert. Kein Wunder, dass da so mancher seine Ruhe mit einem Online Preisvergleich sucht. Auch deren Bedeutung steigt.

Allerdings kann so manch kleiner Händler den Bauchläden Preisvergleich oder ebay ein Schnippchen schlagen. Die “großen Jungs” müssen ein Komplettangebot von Antipasti bis Zahnrad bewerben. Ein kleiner Anbieter mit scharf umrissenen Produktsortiment kann sich, genügend Know-How beispielsweise bei der Suchmaschinenoptimierung, an den große Anbietern vorbeischieben. Das gilt explizit auch für andere Branchen, beispielsweise Hotels, welche sich auf ein paar Städte konzentrieren, während die großen Reservierungssysteme landesweit werben müssen.

Insgesamt wird der Markt bunter, schneller und vielfältiger. Gerade pfiffige Mittelständler setzen sich gekonnt in Szene und graben beachtliche Marktanteile ab. Das macht auch wirtschaftlich Sinn, da eine zugeschaltete externe Werbung immer zusätzliche Verwaltungskosten und Provisionen bedingt. Wer es also selbst machen kann, macht es selbst. Und trägt damit zum Boom im Online Verkauf und Marketing bei.

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UTF-8, westlich, westlich Windows oder was?

Es gibt bekanntermaßen eine ganze Menge verschiedener Zeichenkodierungen für Internetseiten. Deutsch, Englisch und so weiter. Lässt man sich eine Seite, welche beispielsweise für Deutsch mit Umlauten geschrieben wurde, auf Englisch anzeigen (vorausgesetzt, das entsprechende Sprachmodul ist im Browser aktiviert), kommt besonders bei Umlauten ein ziemlicher Unfug heraus. Und das ist noch vorsichtig ausgedrückt.

Also kann man bei einem Webangebot vordefinieren, auf welche Sprache der Browser schalten soll. Prinzipiell kommen dafür im deutschsprachigen Raum die Einstellungen Deutsch, westlich, westlich Windows und UTF-8 in Frage. Eigentlich soll ja mit UTF-8 alles sinnvoll abgedeckt sein, da Unicode an sich die größte Vielfalt beherrscht.

Weit gefehlt.

Da hat irgendwer seinen Webserver auf westlich stehen, ein anderer nutzt immer noch die alten Windows-Erweiterungen in seiner Datenbank und klemmt die ans Web.

Als direkte Folge gibts Zeichensalat statt Werbeaussage. Man kann sich noch drüber streiten, was nun angezeigt werden soll, ob hier in Deutschland iso-8859-1 oder UTF-8, aber die noch älteren Klamotten haben keine Berechtigung mehr. Selbst, wenn irgendein Uralt-Dokument einmal schnell webtauglich gemacht werden solle.

Hindernisse, die nicht sein müssen. Zumal eine sehr große Anzahl an Nutzern sich über Fehlformatierungen wundern wird, die sie ohne Kenntnis der Ursache und der Browsereinstellung nicht beseitigen können.

Daher die dringende Empfehlung: Bitte als Kodierung nur UTF-8 oder iso-8859-1 verwenden. Falls einmal ein älterer Browser dies nicht verstehen sollte, ist dieser Prozentsatz doch wesentlich geringer, als die Darstellungsprobleme mit anderen Kodierungen.

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