Fangen Sie bei uns an, aber bringen Sie eigene Kunden mit

Klassische Beraterfirmen sind schon teilweise komisch. Da sucht beispielsweise jemand in einem Forum einen neuen Consultant. Der soll aber gleich seine bestehenden Kunden mitbringen und auch für die Neugewinnung von Kunden zuständig sein.

Ich würde das so interpretieren: Bringen Sie bitte Geld mit, damit Sie bei uns arbeiten können.

An Fachkenntnissen war die Consultingtruppe hingegen weniger interessiert.

Zwei Fragen drängen sich auf: a) was sollte einen Berater abhalten, die Nummer selbst zu starten, b) wenn Kunden und Neukundengewinnung wichtiger sind als Know-How und Erfahrung, was ist dann die zu erwartende Qualität dieser “Beratung”?

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Download Day bei Mozilla mit Firefox – Weltrekordversuch

Domino Day war gestern, jetzt kommt Download Day ;-)

Presseinfo von Mozilla: MOUNTAIN VIEW, Kalifornien – 29. Mai 2008: Einen neuen Weltrekord im Guinness-Buch der Rekorde will Mozilla aufstellen. Es geht dabei um die größte Anzahl an Software-Downloads innerhalb von 24 Stunden. Der Rekordversuch ist für den Veröffentlichungstag des mit Spannung erwarteten Browsers Firefox 3 vorgesehen. Für diesen so genannten Download Day lädt Mozilla seine weltweite Community ein, diese Nachricht weiterzugeben, und die Aktion zu unterstützen – indem sie Firefox an diesem Tag fleißig herunterladen oder regionale Download-Partys organisieren.

Seit 2004 ist die Firefox-Community auf mehr als 175 Millionen User angewachsen. Firefox ist mittlerweile in 45 Sprachen verfügbar und kommt in mehr als 230 Ländern zum Einsatz. Das Engagement an der Basis spiegelt sich weltweit in kleinen Aktionen wider, wenn Menschen Firefox an Freunde und Familienmitglieder weitergeben. Der Download Day setzt diese Tradition fort. Er bündelt die Energie der Community, um das Surfen im Internet weltweit einfacher und besser zu machen.

Firefox Fans können den Guinness-Rekordversuch am Download Day unterstützen, indem sie den neuen Browser an diesem Tag auf ihren Rechner laden, Freunde und Bekannte zum Download einladen oder einen Download Day-Button auf ihrer Internet-Seite platzieren.

Wer mitmachen möchte:

www.spreadfirefox.com/de/worldrecord

Gleichzeitig gibts noch Mozilla-Party weltweit, neue Downloadbuttons, alle unter www.spreadfirefox.com

Uuups, das nenn ich mal eine gelungene Aktion, wie man einerseits jede Menge Links bekommt, gleichzeitig einen Weltrekord angeht und obendrein die Verbreitung des Programms beschleunigt. Chapeau für diese Idee!

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Eventuell äußerst umfangreiche Abhöraktion bei der Telekom schlägt immer höhere Wellen

Angriff auf die Pressefreiheit, Verstoß gegen diverse Gesetze und ein recht besorgter Aufschrei diverser Nutzer von Internetforen sind die massive Reaktion auf die Vorwürfe des Spiegel, wonach die Telekom im erheblichem Umfang rechtswidrig Gesprächsdaten von Managern, also eigenem Personal sowie Journalisten und einer Menge normaler Nutzer verglichen haben soll.

Gehen wir mal einige Zeit zurück. In die Zeit des Sonnen-, respektive Sommer-Königs. Die Telekom wurde auf Börsenkurs gebracht, dem Volk wurden phantastische Gewinnaussichten suggeriert und angeblich ;-) binnen ein paar Monaten milliardenschwere Entscheidungen beispielsweise über den Kauf von Voicestream beschlossen. Wow, die müssen ja unheimlich fähig gewesen sein, komplexe Marktanalysen, daraus resultierende, Wertsteigerungen etc. zu berechnen, Verhandlungen zu führen und noch kompetent den Sack zu schließen.

Dann hat es auf dem neuen Markt übelst gekracht und sowohl der Aktienkurs der Telekom, wie auch die Beteiligungen gingen auf Talfahrt.

Da ist es doch äußerst unschön, wenn kritische Kommentare in der Presse erscheinen, die mit Informationen wahrscheinlich aus Vorstandsebene oder Ebene von Entscheidungsvorbereitern gefüttert wurden?

Die jetzt vom Spiegel erhobenen Vorwürfe erscheinen mir denn auch neben dem für mich sehr, sehr bitteren Beigeschmack von Rechtsbruch und Vertrauensbruch als ein Zeichen absoluter Hilflosigkeit. Wenn bei einem großen Konzern nach eingeführtem Quartalsdenken (schon die Manager vor Ricke) meiner Meinung nach der Arsch auf Grundeis geht, greifen sie eben zu allen Mitteln. Moral könnte dann nur so lange tauglich sein, wie sie hilft, die eigene Abfindung zu vergrößern.

Was das über die Kultur des Unternehmens zu diesem Zeitpunkt aussagt, möge jeder für sich entscheiden. Ebenso mag jeder denken, wie zuverlässig seine Daten bei unter Druck stehenden Unternehmen aufgehoben sind.

Den Imageschaden, den der bislang untadelige Obermann angesichts dieser Vorwürfe jetzt schon reparieren muss, kann man zurzeit weder nach Euros, noch nach Ansicht der Marke beurteilen. Journalisten reagieren aufs Abhören – das steht noch nicht im Raum – tödlich allergisch, auf vermeintlich illegalen Datenabgleich auch schon sehr aggressiv. Mit Recht, immerhin sorgen einige wenige noch für eine objektive, werbefreie Informationsvermittlung.

Der Spiegel wird an der Sache dran bleiben, wahrscheinlich ebenso andere Medien. Die normalerweise verwendete Methode, einen Blattschuss gegen die Presse einem kleinen Mitarbeiter unterzujubeln, dürfte hier mitnichten funktionieren.

Persönlich halte ich Obermann auch für einen lange überfälligen Manager, der nicht nur mit wahlweise Grinsen, hochgezogenen Augenbrauen oder einem Betroffenheitsgesicht, sondern mit Substanz agiert. Man darf gespannt sein. Die Geschichte ist jetzt schon so öffentlich, dass meiner Meinung auch ein krummer Deal mit der Staatsanwaltschaft schwierig wird.

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Große Aufregung um den eventuellen Abhörskandal bei der Telekom

Ich frage mich nur, wie haben die das im Zweifelsfall hinbekommen?

Ok, ein externer Berliner Dienstleister soll die Daten über Telefonate von Managern mit Journalisten analysiert haben, also eine Art Abhöraktion outgesourced……das ist ja mal ein ganz neues Geschäftsmodell ;-) .

Falls es tatsächlich einen solchen Skandal gibt, stellt sich die Frage, warum die Telekom das nicht selbst gemacht hat. Haben die etwa versucht, funktionierende Technik hinzubekommen oder Informationen zielgerichtet einzusetzen nach einer profunden Analyse? ;-) .

Jeder, der auf einen DSL-Anschluss wartet oder dem von der Teuerkom ein Arcor-Anschluss unvermittelt auf die falsche Verteilerschiene geklemmt wurde, würde sich über eine solche Dienstbeflissenheit des rosa-Riesen nur freuen ;-) . Stellen Sie sich einfach mal vor, ein wahrscheinlich nicht ganz preiswertes Dienstleistungsunternehmen würde sich an Stelle der vielen Subunternehmer um Ihren Telefonanschluss kümmern und die Qualität desselbigen sichern ;-) .

Da könnte man doch den ein oder anderen Mittelefonierer fast noch tolerieren ;-) .

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Markenbildung im Internet

Hm ein heikles Thema. Auf der einen Seite hat man die klassische Werbeagentur, die mit einem Claim (hüstel), Produktnutzen, persönlichem Nutzen und psychologischer Wirkung herumbastelt, auf der anderen Seite die kalten Ziffern von Analysesystem und Shopstatistiken.

Watt nu? Passt auf den ersten Blick nicht zusammen, weil im Web spätestens bei einem neuen Durchlauf des Google-Index das schönste Markenimage passee sein kann. Naja, nicht futsch, eher nicht mehr auffindbar. Das gilt wiederum nicht für die großen Jungs wie Coca-Cola, Benz oder Aral. Die sind mit ihren Produkten sowieso schon bekannt und brauchen aufgrund der starken öffentlichen Präsenz kaum Ergebnisse des Google-Rankings.

Wie sieht es aber für Mittelständler aus, hochkarätige Freiberufler, Spezialisten? Gehen wir mal weg von der Werbeagentur und den üblichen Anglizismen sowie Schlagwörtern. Und gehen wir mal ruhig zu dem, was der Zweck des Marketing nun eigentlich ist.

Umsatz für den Kunden, Gewinnung von Neukunden, niedrige Absatzkosten. Sowas freut jeden Unternehmer.

Bevor man jetzt überhaupt online eine Marke etablieren möchte, braucht man ein Konzept, um im ausreichendem Maße preiswert gefunden zu werden und genügend Umsatz zu generieren.

Ich wundere mich gerade wieder massiv über einige Webauftritte, die zwar eine Markenbildung ermöglichen sollen, aber nicht auffindbar sind – haarscharf an den Erfordernissen von Google vorbei gestaltet, programmiert und getextet. Sieht zwar gut aus und hört sich gut an, wird aber nicht gefunden. Können also Suchende, die einen Produktnutzen oder einen persönlichen Nutzen sogar selbst aktiv suchen, gar nicht finden.

Tja, bringt sowas einen Markenaufbau im Wachstumsmarkt? Oder ist nicht ein notfalls mittelmäßiger Shop, der glänzend gefunden wird und durch die pure Masse an Zugriffen Umsatz generiert, die bessere Wahl? Idealerweise gibt es natürlich einen attraktiven Shop mit stimmiger Aussage, der trotzdem ein hervorragendes Ranking hat.

Trotzdem stellt sich die Frage, ob man nicht zugunsten einer langfristig guten Kundengewinnung auf das ein oder andere Goodie der klassischen Markenbildung verzichtet.

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