Die Nigeria Connection eröffnet Zweigstelle

Die alte Masche, wieder ein reicher Toter, wieder irgendwo Geld gefunden. Aber halt! Diesmal solls in England gewesen sein. Scheint fast so, als ob die Nigeria Connection an einem Netz aus Zweigstellen bastelt ;-) . Auch hier darf man von Verwendung eines nicht ganz so schlauen Übersetzungsprogramm ausgehen ;-) , siehe:

Lieber Freund,

Wie sind Sie heute und Ihre Familie? Ich hoffe gut, ich bin Mr.kevin braun. Von Haledon, North West London, hier in England. Ich arbeite für Natwest Bank Corporation London. Ich schreibe Ihnen aus meinem Büro, das wird von einem riesigen Vorteil für uns beide. In meiner Abteilung, die der Assistent der Geschäftsleitung (Greater London Regional Office, entdeckte ich eine verlassene Summe von $ 12,5 Millionen USA-Dollar (zwölf Millionen fünfhunderttausend Us-Dollar) in einem Konto, das gehört zu unseren ausländischen Kunden Late Mr. Thompson Morrison American Bürger, der leider verloren, sein Leben in den Flugzeugabsturz von Alaska Airlines Flug 261, die zum Absturz am 31. Januar 2000, einschließlich der
seine Frau und seine einzige Tochter.

Die Wahl der Kontaktaufnahme mit Ihnen weckt der geographischen Natur, wo Sie leben, vor allem aufgrund der Senilität der Transaktion und die Vertraulichkeit ist. Jetzt hat unsere Bank wartet einer der Verwandten zu kommen, die für die Forderung, aber niemand hat das getan. Ich persönlich wurde nicht erfolgreich bei der Suche die Verwandten für 2 Jahren, ich suche Ihre Zustimmung zu präsentieren, wie die nächsten Angehörigen / Wird Zuschussempfängers mit dem Verstorbenen, so dass die Erlöse aus diesem Konto im Wert von 12,5 Millionen Dollar bezahlt werden können.

Dies wird ausgezahlt oder geteilt in diese Prozentsätze, 60% auf mich und 40% für Sie. Ich habe sich alle notwendigen rechtlichen Dokumente, die verwendet werden können, um diese Behauptung wir machen. Alle bei Bedarf ist es, in Ihrem Namen zu den Dokumenten und legalisieren sie vor dem Gericht zu beweisen, Sie hier als legitime Empfänger. Alles, was ich jetzt verlangen, ist Ihre ehrliche Zusammenarbeit, die Vertraulichkeit und das Vertrauen, um uns sieht diese Transaktion durch. Ich garantiere Ihnen, dass diese ausgeführt wird, im Rahmen einer rechtmäßigen Anordnung, die Schutz vor einer Verletzung des Gesetzes.

Bitte, mir die folgende: Wie haben wir 7 Tage, um sie durch. Dies ist sehr URGENT PLEASE.

1.Full: Name
2.Ihr: Telefon-Nummer
3.Your Kontakt-Adresse.
4.Age:
5.Core Job / Beruf:

Nachdem sich durch eine methodische Suche entschied ich mich, um Kontakt mit Ihnen hoffen, dass Sie diesen Vorschlag interessant. Bitte auf Ihrer Bestätigung dieser Nachricht und Ihr Interesse zeigt, werde ich liefern Ihnen weitere Informationen zu erhalten.

Bemühen, lassen Sie mich wissen, Ihre Entscheidung, anstatt mich warten.

Grüße,
Mr.kevin braun

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Böses, böses Google, sprachs der deutsche Journalistenverband

OK, ist zwar schon am 16. Juli passiert, hatte aber zwischenzeitlich was zu tun. Trotzdem möchte ich mich mal kurz zu dem äußern, was der Deutsche Journalistenverband DJV so gegen Google hat.

Zitat Michael Konken (DJV-Bundesvorsitzender):

„Der Gesetzgeber muss einerseits der Gratis-Kultur des Internets zu Gunsten der Urheber einen wirksamen Riegel vorschieben und andererseits die Befugnisse des Bundeskartellamtes so ausweiten, dass die Behörde Meinungsmonopole im Internet verhindern kann.”

„Die Firma vereinigt in bisher nie gekannter Weise Funktionen als Anbieter von Betriebssystemen für Computer und Handys, Internetsuchdiensten, Inhalten wie komplett digitalisierten Büchern sowie ganz besonders auch die Anzeigenvermittlung. Hier droht ein Monopol mit nie gekannter Meinungsmacht.“

Soso.

Rein technisch kann man die Suchmaschinen locker von seinen Inhalten auf Webseiten ganz einfach aussperren. Eigene Inhalte tauchen dann nicht umsonst im Web auf. Wer Angst hat, dass die Inhalte beispielsweise von zutrittsbeschränkten Bereichen irgendwo umsonst im Web auftauchen, setzt einfach Software wie Copyscape ein – und bekommt schnell entsprechende Alarmmeldungen – und die kann man dann an seinen Rechtsanwalt weitergeben.

Das ist einfacher, als geklauten Text irgendwo aus anderen Zeitschriften herauszufiltern.

Natürlich hat Google eine extrem exponierte Stellung als weltweit, damit nicht nur in Deutschland, führende Suchmaschine. Und was soll das kleine deutsche Kartellamt tun, damit weltweit die Suchfunktionen limitiert werden? Das Internet ist nun mal ein umfassendes Medium mit zig Möglichkeiten der absolut dezentralen Vernetzung. Da hätte der gute Herr Konken vielleicht besser bei der UNO protestiert.

Kommen wir zum nächsten Zitat: „Ein wirksames Vorgehen gegenüber Google setzt voraus, dass Verleger und Gewerkschaften an einem Strang ziehen“

Wie soll denn bitte das gehen und – noch ganz anders gefragt, ist es überhaupt gewollt? Es gibt die Verleger im klassischen Sinne (wovon sich zig freudestrahlend im Web tummeln, weil sie an diversen Anzeigen verdienen). Und es gibt noch viel mehr große und kleine – ich nenne sie mal bewußt Publisher – welche von vornherein nur im Web unterwegs sind. Beispielsweise so etwas wie dieses Blog hier. Diese veröffentlichen ihre persönlichen Meinungen, mal aus Spaß, mal aus Berufung, mal, weil sie auch ein paar Werbeeinnahmen möchten. Nur das Medium Internet ermöglicht diese Meinungsvielfalt.

Konken hat Angst um den “Qualitätsjournalismus”. Selbstredend gibts im Web jede Menge Schrott. Aber genau so selbstredend gibt es auch exzellente Fachleute im freien Informationsaustausch, an deren Wissen ein normaler Journalist niemals herankommt. Und die warten nicht unbedingt, ob sie von irgendwem interviewt werden, die veröffentlichen. Und sind damit für Menschen auffindbar, welche eine weit über Berichterstattung hinausgehende Detailtiefe erreichen. Oft sogar noch superkomfortabel aufbereitet mit sehr schönen Multimediaapplikationen.

Ich glaube, da sieht eher jemand seine Felle davonschwimmen und hat es nicht so mit technischen Möglichkeiten und Meinungsvielfalt. Wenn Google zuviel Mist bauen würde, wären die Leute sofort auf Wikipedia (wo einige “Qualitätsjournalisten” kräftig abkupfern, ups) oder würden sich Bing, Yahoo und wie sie alle heißen zuwenden.

Natürlich verändern sich Märkte, Anzeigenvolumina. Aber genau so ändern sich Berichterstatter, Chronisten und Reporter. Heute ist man mit dem Kamerahandy und Twitter schon in der Lage zur völlig dezentralen, unabhängigen Berichterstattung. Nicht nur eine Pseudoelite – sondern jeder. Selbst ein eigener Fernsehsender ist für kleines Geld machbar.

Die guten Journalisten werden sich durchsetzen, das Publikum stimmt nicht mehr am Kiosk, sondern mit der Maus ab. So what? Und wenn meinetwegen ein verdammt guter Blogger oder Forenbetreiber besser ist als ein vermeintlicher “Profi”, dann bekommt eben der Blogger den Besucher und auch die Werbeeinnahme. Für mich persönlich waren die Äußerungen von Konken der Versuch einer Machterhaltung über Meinungen und Etats, die obsolet weil überholt sind.

Geschrieben in Aktuelles,Au Backe | Keine Kommentare

Das Networking im Social Web

Es gibt mittlerweile eine Unzahl von Foren, Communities und auch Businessforen zu den unterschiedlichsten Themen. Da gerade der Trend um Social Media wieder mal gepusht wird, erlaube ich mir an dieser Stelle einige grundsätzliche Gedanken.

Neu ist an dem ganzen Trend eines: NICHTS.

Alles schon mal da gewesen. In den 90er Jahren gab es bereits die ganzen Mechanismen, wie auch typische Charaktere von Diskutanten, Motivatoren und Querulanten. Mit anderen Worten ist im Web seit der ersten Stunde gequasselt worden wie blöde. Miteinander, untereinander und übereinander.

Wie seit ehedem trifft man auch in den grafisch aufgepeppten Communities auf Diplomaten, Schleimer, Trolle und natürlich auch jede Menge normale Menschen. Da hauen sich die Leute die Thesen in Politikforen oder Wirtschaftsforen genau so um die Ohren (und sich gegenseitig in die Pfanne), wie es in den 90ern bei Chatsystemen in Form von IRC oder Programmierforen oder sonstwas der Fall war. Mal kann der nicht mit dem, dann gibts Allianzen und wenn ein Fake (also nicht-echter Benutzer unter Pseudonym) provokante Thesen streut, ist das komplette Forum auf der Palme. Während sich natürlich einige Querulanten auf die Seite der Provokateure schlagen, aber nicht ganz, halt so ein bisschen.

Währenddessen wird Süßholz geraspelt, wenn jemand entweder einen Auftrag haben möchte oder Beachtung. Früher wurde Süßholz nur geraspelt, wenn es um zwischenmenschliche Elemente ging. Sozusagen ein Rückschritt ;-) .

Wie das alles im Web 3.0 aussehen wird, vermag ich nicht zu prognostizieren. Jedoch vermute ich, dass es auch nicht anders aussehen wird als jetzt oder vor 10 Jahren. Vielleicht etwas bunter und mit mehr Funktionen, die Menschen und deren Motivationen jedoch bleiben dieselben.

Geschrieben in Web 3.0 | Keine Kommentare