Ich bin ziemlich sauer

Zurzeit läuft hier gerade ein Gerichtsverfahren, bei dem ein höchstwahrscheinlicher Kindesmörder angeklagt ist. Zur Erklärung, ich wohne auf dem Land. In fast unserer Nachbarschaft wurde ein 10-jähriger Junge ermordet, der Fall Mirco ging auch durch die Medien. Hier in Dülken arbeitete die Sonderkommission bis zum Umfallen, der Chef hat ganze Lebensjahre verloren. Sogar meine alte Truppe, die Luftwaffe, donnerte mit Tornados herüber, um mit Wärmebildern vielleicht noch das Kind zu finden und zu retten.

Jetzt lese ich, dass der Typ eventuell nach 15 Jahren für einen Kindesmord aus Spaß freikommen soll. Ich versteh es nicht. Kinder sind tabu….. wie gesagt, ich verstehs nicht……..

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Der Papst im Bundestag

Es war eine einfühlsame und richtige Rede. Leise, nicht schreiend, hat er den Politikern ins Gewissen geredet. Keine plumpe Werbung für die Kirche, sondern ein Appell an Menschenrechte, sorgsamem Umgang mit der Natur und der Welt, wie wir sie gestalten können. Mir ist vollkommen unverständlich, warum die Linke diese Rede boykottiert hat. Oder…..naja, eigentlich ist es verständlich. Wer verantwortungslos war und ist, verweigert sich gerne Fragen nach Sinn und Rechthaftigkeit………..

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Sehr schön, die LED-Leuchte ist angekommen

Man hat ja immer so ein Problem im Web. Gute Fotos sind meist mit Urheberrechten belegt und eine Verwendung bringt schnell eine Abmahnung nebst Schadenersatz. Genau das Problem dürfte es in absehbarer Zeit für mich nicht mehr geben. Ich habe mir Kameras geholt, welche sehr schöne Qualität sowohl bei Fotos, wie auch Full-HD Videoaufnahmen ermöglichen. Und dazu natürlich gleich das passende Zubehör. Heute ist jedenfalls der letzte Baustein für semiprofessionelle Fotografie angekommen: eine nette LED-Leuchte, welche man auf den Blitzschuh der Kamera aufschrauben kann. Das Gerät sorgt mit 126 LEDs für durchaus brauchbares Licht bei Videoaufnahmen. Zusammen mit einem empfindlichen Kamerasensor dürften jetzt eigentlich keine Probleme mehr auftauchen – und man ist sicher vor unliebsamen Überraschungen im Web.

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Missionieren geht meistens schief – Politiker in sozialen Netzen

Mittlerweile kann so ziemlich jede Bevölkerungsgruppe das Internet bedienen. Sogar Politiker ;-) . Sieht man sich einmal an, was die so treiben, fällt eins auf. Zuhören können die wenigsten sondern geben eher wie eine Schallplatte mit Sprung ihre Parteiphilosophie gebetsmühlenartig weiter. Je weiter man sich den politischen Randgruppen nähert, desto ideologischer wird das Gerede und Geschreibsel. Ich habe mich mal eine Zeit lang in einem hiesigen Provinzforum von Facebook herumgetrieben. Meine Herren, was da an Sendungsbewusstsein und m.E. völlig verkorksten Weltbildern unterwegs ist, muss man erst mal schaffen. Dabei merken die Typen noch nicht einmal, wenn sie sich selbst widersprechen. Und dass, obwohl deren Aussagen schwarz auf weiß einige Zeilen zuvor noch nachgelesen werden können.

Auch ein unter den Politikern aus Funk und Fernsehen bekanntes Spielchen wird gerne online weitergeführt: Die Beantwortung nicht gestellter Fragen während Fachfragen oder kritische Bemerkungen schlichtweg übergangen werden. Schwupps, das Thema gewechselt und es soll nicht auffallen.

Tut es aber. Und zwar negativ. Wer nicht zuhören möchte, hat auch in webbasierten Diskussionen nichts verloren. Und man hat sehr schnell sehr schlechte Karten bei den Lesern der Diskussionen. Von der allgemeinen Unzufriedenheit mit der Politik ganz zu schweigen. Klar, mit dieser Strategie lassen sich bestens die eigenen Parteigenossen bedienen. Nach meinem Eindruck ist es für normale Menschen oder kritische Personen schlichtweg abstoßend. Man bekommt immerhin das ganze Gesülze nochmals online serviert, was einem schon bei Interviews einfach nur unheimlich auf den Senkel ging. Ganz zu schweigen davon, dass Provinzpolitiker mit ihrem Geheule von der schlechten Welt und der verqueren Ideologie auch noch den wohlmeinendsten Teilnehmer vergrätzen. Ziel verfehlt, setzen, 6. Und ein Beweis, welche Klasse diese Volksvertreter haben: meines Erachtens gar keine. Kein Wunder, dass so viel Mist in der Politik herauskommt.

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Griechenland – die never ending Story

Und wieder mal geisterte Griechenland mit seinen Problemen in diesen Tagen durch die Presse. EU-Beamte haben das Land verlassen, weil sie m.E. sauer sind über die mangelnde Kooperationsbereitschaft. Dabei scheint die Sache recht einfach. Griechenland muss seinen Staat fitter machen, den ehemaligen Abzockern ihr Vermögen abknöpfen und sich sehr, sehr kooperativ verhalten. Es geht nicht darum, einem armen Bauern oder arbeitsloser Stadtbevölkerung oder sozial Schwachen in die Tasche zu greifen. Die sollen sich ruhig erst einmal daran begeben, die reicheren Griechen abzuschöpfen.

Und zwar bevor ein Cent aus Deutschland für jahrelanges Party-Feiern rollt. Noch sind es nur Staatsgarantien, um die es geht. Irgendwann sind es Kreditausfälle, die wir bezahlen müssen. Griechenland ist pleite und man kann noch nicht mal den Effekt von Hammelherden an der Börse nutzen, um mit gestreutem Optimismus so viel Zeit zu kaufen, bis die selbst wieder auf den Beinen stehen. Der Zug ist abgefahren.

Was die Banken angeht, habe ich eine sehr einfache Antwort: Pech gehabt, verzockt. Das gehört zum Geschäftsrisiko und da werden unter günstigeren Umständen Milliarden verdient. Ist jedenfalls nicht das Problem der Bürger Deutschlands.

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