Wird wohl nix mit dem Stopp des vollkommen schwachsinnigen, weil untauglichen Rettungsschirms. Und wieder einmal bastelt man an den Symptomen herum, ohne die tatsächlichen Probleme zu lösen. Und wieder mal wird der Bürger für den vollkommenen Blödsinn anderer zur Kasse gebeten. Das Beste, was Griechenland passieren kann, ist der Austritt aus dem Euro. Nur dann kann man mit einer Abwertung einer eigenen Währung wieder konkurrenzfähig werden. Und zuvor wird es so oder so einen Schuldenschnitt, also eine Insolvenz des Landes geben müssen. Alles andere ist Augenwischerei und Bankenrettung. Augenwischerei brauche ich nicht und die Banken sind mir egal – es gibt so gut wie keine systemrelevanten Banken, die nicht zu ersetzen wären.
Trichet hat die EZB zur Bad Bank gemacht, die wahrscheinlich mit unserem Steuergeld auf sehr vielen Schulden sitzen bleiben wird. Das ist im französischen Interesse, weil dort viele Banken am Fliegenfänger hängen. Im deutschen und europäischen Interesse ist es nicht.
Wir können uns Pleitestaaten und Luftschlösser im Euro nicht leisten. Vernünftiges Wirtschaften wird bestraft, während die Spaßfraktion munter herumprasst und kein Bein vors andere bekommt. Nach meiner Meinung sollte man nur wirtschaftlich ähnlich, d.h. solide arbeitende Staaten im Euro belassen und gerne auch neue aufnehmen – Polen und Tschechien. Längst ist eine Transferunion entstanden, welche die tollsten Kapriolen dubioser Politiker und zockende Banken finanziert. Für nichts und wieder nichts. Der Maastricht-Vertrag wurde de facto ausgehebelt und die Politiker treiben es immer toller mit unserem Geld, das viel sinnvoller eingesetzt werden kann.
Griechenland ist mit einer Rekordzahl von Beamten nicht mal in der Lage, die regulären EU-Strukturhilfen abzurufen. In Italiens Süden versackten Milliarden ohne jeden Gegenwert im Korruptionssumpf. Spanien blähte seine Bauindustrie bis zum Gehtnichtmehr auf und jetzt platzt die Blase – sie können es aber noch in den Griff bekommen. Portugal kann ich nicht genau beurteilen aber dort bemüht man sich wenigstens auf niedrigem Niveau. Wer so einen gesammelten Schwachsinn dauerhaft subventionieren will, schadet dem europäischen Gedanken massivst. Auch der Blödsinn mit den Eurobonds kann nicht funktionieren, weil es auf eine Überbeanspruchung der gesunden Volkswirtschaften herausläuft, die dann durch mies wirtschaftende Länder heruntergezogen werden. Tja, und wenn sich Banken verzocken, muss es für sie die gleiche Konsequenz haben können, wie für jedes andere Unternehmen: Notfalls Konkurs.
Dass die Kreditvergabe und Bankenhilfe nicht die Bohne funktioniert, sieht man an der IKB und HRE. Da stecken zig Milliarden sauer erarbeitete Steuergelder drin, von denen wir wenig oder gar nichts wieder sehen werden.