Prima Flugwetter wars ;-)

So, auf dem Hinflug nach Wien hatte ich letztens absolut geniales Wetter, wunderschöne Sicht. Und die dort besuchte Hochschule in Krems (Donau Universität Krems) war auch seeeehr angenehm. Nur Profis und eine exzellente Ausstattung. Habe ich beides so noch nicht an deutschen Hochschulen gesehen……. aber zunächst einmal was touristisches ;-).

Bild von einem Flug von Düsseldorf nach Wien
Prima Wetter und prima Fotogelegenheit auf dem Flug von Düsseldorf nach Wien

Leider wars da etwas dunstig beim Anflug, ich glaube, ist aber doch ganz brauchbar zu erkennen:

Schloß Schönbrunn in Wien von oben fotografiert
Beim Anflug schnell fotografiert: Schloss Schönbrunn

In jedemFall fand ich die gesamte Reise nach Krems sehr angenehm. Dort Vorlesungen über Online Marketing zu halten, war nicht alleine von der Aufgabe her ein Genuss. Die Region Wachau ist absolut interessant und bietet kulinarisch sehr, sehr gute Leistungen. Dazu gibt es noch eine ganz beachtliche Zahl touristisch besuchenswerter Orte und Wien ist auch nur eine Stunde Fahrzeit entfernt……..

Wir haben hier einen Gast

In jedem Jahr, spätestens zum Ende des Winters bekomme ich Besuch. Pünktlich wie ein Uhrwerk erscheint unser Gast und bedient sich am Vogelfutter, mit dem hier normalerweise heimische Singvögel und dergleichen über den Winter gebracht werden. Diesmal hat der Herr auch gleich seine Familie mitgebracht. Oder man sollte eher sagen: sein Harem. Gleich zwei Damen begleiten den Knaben und tun sich ebenso am ausgelegten Futter gütlich. Ist nett anzusehen, wenn der Trupp durch den Garten stolziert. Komischerweise werden die von den Nachbarskatzen aber ignoriert – ok, die Viecher sind ziemlich groß. Ich kannte von meinem alten Kater, dass alles bis zur Schäferhundgröße vom Grundstück gescheucht wurde – und Flattervieh wurde ungeachtet der Größe immer als Lunch angesehen. Naja, vielleicht gibts bei den Katzen ja auch sowas wie Abschaffung der Wehrpflicht oder den Pisa-Knick ;-).

Fasan im Garten
Herr Fasan beliebt zu speisen
Fasan im Garten
Richtig geräuschempfindlich ist er nicht. Kommt sogar betteln.

Neue Facebook Richtlinien, meines Erachtens nicht konform mit europäischem Recht

Da hat Facebook eventuell ein böses Eigentor geschossen. Ich habe ja schon öfter die aus meiner Sicht weder besonders fairen noch nach europäischem Recht konformen Datennutzungs- und Datenschutzbestimmungen kritisiert. Jetzt erhebt sich gerade massiver Protest gegen die entsprechende Anpassung und eine Menge Nutzer gehen auf die Barrikaden. Ok, wo hakt es meiner Meinung nach richtig böse?

Datenweitergabe. Man autorisiert Facebook zu einer sehr weit reichenden Datenweitergabe, etwa bei Applikationen, persönlichen Daten sowie mE letztendlich im Handel mit personalisierten Informationen. Das mag ich absolut nicht.

Rechte an Inhalten. Bspw. meine Fotos sind meine Urheberschaft und meine ureigene Verwertungshoheit. Da hätte Facebook gerne die Finger drauf und möchte obendrein den Gerichtsstandort mit Santa Clara, USA festlegen. Das geht recht deutlich gegen die freie Wahl des Gerichtsstandortes in Deutschland für Privatpersonen. Ich glaube, dass ich bei eventuellen Streitigkeiten hier besser aufgehoben bin als in den doch etwas durchgeknallten USA.

Ich stelle schon kaum noch Fotos bei Facebook rein – nur zweitklassiges Zeug – und habe bereits eine ganze Menge gelöscht. Falls die irgendwo auftauchen, werde ich wohl mal höflich beim nächsten Landgericht feststellen lassen, ob dies rechtens ist.

Ich kann nur davor warnen, Facebook-Profile vollständig auszufüllen und viele Inhalte einzuspielen. Ich würde auch nicht (wenn es denn gar nicht anders geht) einen Klarnamen benutzen sondern mit irgendwelchen Phantasienamen arbeiten. Man ist einfach nicht mehr Herr seiner Daten und so lange noch keine Musterprozesse in Deutschland durchgeführt wurden, besteht meines Erachtens überhaupt keine Rechtssicherheit sowie Selbstbestimmung über Daten, kreative Werke sowie die Weitergabe von Daten.

Apple gegen Google,…..äh Motorola

Schon seit einiger Zeit wird scharf geschossen. Apple hat bekanntlich munter gegen Samsung geklagt und die Koreaner zu Designänderungen an deren Tablet PCs gezwungen. Dabei war nebensächlich, ob es schon vorher ähnliche Geräte und verwandte Technologien gab – Apple hatte sich das Design patentrechtlich gesichert und das erste Tab von Samsung wurde als zu ähnlich beurteilt. Das dürfte auch Google massiv geärgert haben, immerhin laufen viele derartige Mobilgeräte unter Android.

Schon vor einiger Zeit ist deswegen Google auf Einkaufstour gegangen. So soll die Handysparte von Motoroal erworben werden und mit ihr natürlich eine Vielzahl von Patenten aus dem Mobilfunkbereich. Zugegeben, Motorola hat längst nicht mehr die Bedeutung bei Handys, die es einmal hatte. Aber in der Schatzkammer lagern zig Tausende von Paptenten, die teilweise grundlegende Mobilfunktechniken abbilden. Wie wohl auch Push-Funktionen zur Benachrichtigung für den Handy-Besitzer, wenn eine neue Mail angekommen ist. Und um genau diese Technik ging es jetzt.

Apple hatte vor 3 Wochen seine Push-Funktion zwangsweise abschalten müssen, weil Motorola ein Patent verletzt sah und Anfang Februar das Landgericht Mannheim diese Auffassung wohl bestätigte.

Tja, ich bin gespaltener Meinung zu diesen Vorgängen. Einerseits finde ich gute Ideen schützenswert, andererseits gibt es selbstverständliche Lösungen, die jeder anwenden können sollte. Mein Mitleid mit Apple hält sich allerdings in deutlichen Grenzen. Zwar gibt sich die Firma immer als äußerst innovativ, jedoch auch m.E. sehr raffgierig und extrem restriktiv gegenüber Konkurrenten. Mir tut es nicht unbedingt leid, dass Apple jetzt massiv im Gegenwind steht. Für mich persönlich ist aus dem ehemals sympathischen Underdog seit langem ein unsympathischer Konzern geworden, der an allen Ecken und Enden mit nicht unbedingt feinen Mitteln arbeitet; sei es bei der Gängelung von Inhalten, dem Abblocken seiner Geräte oder eben solchen Patentstreitigkeiten. Dass jetzt der Gegenangriff kommt, könnte langfristig Apple zwingen, auf ein normales Maß an Wettbewerb zurückzuschalten.

Übrigens, auch wenn es gerne anders erzählt wird: Die Maus und grafische Benutzeroberfläche kommen nicht von Apple, sondern sind im Xerox Parc entwickelt worden. Und während Apple noch ein vergleichsweise primitives Betriebssystem hatte, war der Commodore Amiga schon viel fortschrittlicher beim Multitasking. Es hat dem gesamten Markt und allen Benutzern gut getan, dass diese Basistechnologien breit verfügbar wurden in verschiedensten Systemen……….

Affiliate-Steuerung für Gewindeschneider, LED-Leuchten und Geruchsbeseitigung

Zwar habe ich lange nichts mehr geschrieben, war jedoch alles andere als untätig. Es gibt da einen netten Innovationsshop namens Fantectic, wo ich die Affiliates betreue. Dort sind einige äußerst interessante Produkte verfügbar. Fangen wir mal an mit der Reparatur von Gewinden. Bislang hat man einen Gewindeschneider benutzt, um schadhafte Stellen auszubessern. Technisch viel eleganter ist es, Gewinde zu rollen. Damit vermiedet man Materialverlust am Gewinde und erreicht zudem eine höhere Festigkeit. Das ganze System kommt von Silbertool und wird als rein deutsches Werkzeug gefertigt. Silbertool hat übrigens auf das System zur Gewindereparatur weltweite Patente.

Dann gibts da noch die Firma Bioclimatic mit ihren Pyramiden zur Luftreinigung. Die Systeme von Bioclimatic arbeiten als Hochspannungsgeräte, welche durch die Aufspaltung von Geruchsmolekülen – Luftionisation – die Luft reinigen und Gerüche beseitigen. Ein kleiner und leiser Ventilator bläst vor sich hin und LED-Leuchten an der Vorderseite der Bioclimatic-Pyramide zeigen den Fortschritt der Luftreinigung an. Die Geruchsbeseitigung ist denkbar einfach und effizient. Gerät einstöpseln, laufen lassen und warten, bis es grün anzeigt. Schon die kleinen Systeme erledigen Gerüche von Hunden, Zigaretten oder ähnlichen Belästigungen. Die großen Industriesysteme halten die Luft auch von Klimaanlagen keimfrei und befinden sich beispielsweise in Krankenhäusern und der Lebensmittelindustrie zur Sterilisation (Säuberungsgrad 99,97%). Bioclimatic ist seit mehreren Jahrzenten am Markt und bietet absolut ausgereifte Systeme.

Was richtig Feines sind die dicken LED-Leuchten von Hella. Damit kann man sowohl ganze Fabrikhallen bestücken, wie auch zu Hause sparsam und zuverlässig Licht erzeugen. Die Hella-LEDs sind durchweg mit einer sehr langen Lebensdauer und geringer Energieaufnahme unterwegs. Zudem lassen sich Beleuchtungsinstallationen sehr schön und fein einstellen. Von der Beleuchtung einer Tankstelle über LED-Spots bis zu LED-Systemen für Hotels, Parkhäuser und allgemein den öffentlichen Raum: alles da, hochwertig. Hella hat ein paar richtig gute Sachen gebastelt. Auch ein absolutes Spitzenprodukt made in Germany.

Ich finde, es gibt zig gute Produkte und Ideen. Und ich freue mich, Fantectic dort zu unterstützen.