Preissuchmaschinen – wichtig für Markenverkäufer

Im Onlinemarketing spielen Preissuchmaschinen eine immer größere Rolle und eignen sich vor allem für einen Verdrängungswettbewerb von Markengeräten gegen teurere Konkurrenten. Mit einer geringen Listing-Gebühr oder sogar kostenlos nimmt die Preissuchmaschine Produkte in die Vergleichsdatenbank auf. Mit der Typeingabe eines Artikels durch den Anwender durchforstet die Suchmaschine ihre Bestände und nimmt ein Ranking vor.

Kommt es zu einem Klick, wird entweder ein prozentualer Anteil oder eine feste Gebühr fällig. Nachteilig bei Preissuchmaschinen ist das schlechte Listing von Nischenprodukten oder kleinen Herstellern. Was selten oder regional angeboten wird, kann systembedingt nicht mit Markengeräten europaweiter Distribution verglichen werden, obwohl die Produkte nicht einmal schlechter sein müssen.

Manuell sehr aufwändig ist die Pflege der Preissuchmaschinen. Fast jeder Anbieter hat ein anderes Format für seine Datenbank, das in CSV, XML oder reinem Text mit TabStopps angeliefert werden muss. Wer bei verschiedenen Preissuchmaschinen häufige Preisänderungen oder Modellwechsel durchführen will, kann sich über Arbeitsmangel bei der Konvertierung oder Umstellung von Tabellen nicht beklagen. Damit kommt eine starke manuelle Handhabung ins Onlinemarketing.
Die größte Preissuchmaschine, welche für den Vertrieb kostenlose Vergleiche anbietet, ist die Google-Tochter Froogle. Leider war das System beim Ausbau total überfordert, heute erreicht Froogle aber ausreichenden Support und Stabilität der Plattform.

Werbefinanzierte Verbraucherportale stellen eine reizvolle Alternative dar. In jedem Fall ist bei der Beschickung von Preissuchmaschinen Wissen in Sachen Datenbanken und FTP ratsam.

Ergo: wer mit Markengeräten überregional handelt, benötigt Preissuchmaschinen für sein Onlinemarketing.

Emailmarketing – allgemein

Newsletter und Emailmarketing sind Teil von Onlinemarketing. Da seit Anfang des Jahres 2005 ein Verbot unaufgeforderter Werbungsemails besteht, müssen sich adressierte Kunden entweder selbst in den Newsletter eintragen oder die ausdrückliche Erlaubnis für Werbemails geben (Permission Marketing).

Große Anbieter von Emailmarketing verfügen über Adressenpools bis zu mehreren Millionen Einträgen zur Kundengewinnung. Entsprechend dem Kundenwunsch selektieren sie Zielgruppen und senden Werbemails aus. (ecircle, eSchober)
Die zurückkommenden Ergebnisse liefern dem Kunden funktionierende Adressen mit tatsächlichem Angebotsinteresse. Je nach Branche liegt die Erfolgsquote zwischen 0,1 und 20 Prozent. Dies hängt von der Frequenz der Aussendung sowie ggf. einem Nachfassen in einem zweiten Mailing ab.

Die Initialisierung einer bundesweiten Kampagne unter einem Budget von 5.000 EUR erscheint kaum sinnvoll. Sonst sind zu wenige Adressen verfügbar, welche den Vorbereitungsaufwand lohnen. Email- oder Newslettermarketing in eigener Regie ist nur in kleineren Größenordnungen möglich. Die für Emailwerbung typische hohe Zahl an Rückläufern würde ohne Personal und Systeme zum Bounce Management (Rückläuferkontrolle) schnell die eigenen Kommunikationswege verstopfen. Sehr gut eignet sich Emailmarketing zur Kundenbindung. Es ist vergleichsweise preiswert, extrem schnell und führt Bestandskunden effizient zu neuen Angeboten.

Als empfehlenswert erachten wir inxmail, das sich hervorragend für eine Integration in Onlinemarketing eignet.

Google Analytics alleine reicht nicht

Wer in Google wirbt, bekommt ein Analytics-Konto umsonst. Damit kann man aber nicht alle Zugriffe auf die Webseite messen, logisch.

Gerade beim Betrieb von Blogs, Newslettern oder vielen externen Verlinkungen gibt es mit Etracker, Webtrends oder bzw. Econda leistungsfähige Lösungen, die sehr genau den gesamten Verkehr messen.

Gibt da übrigens ganz interessante Resultate, vor allem bei Blogs und redaktionell starken Seiten. Gegenüber Adwords verblieben die Besucher teilweise viermal so lang und riefen auch mehr Seiten auf. Scheint doch was dran zu sein, dass man gute Inhalte braucht ;-).