Internet hilft bei Flutkatastrophe

Zurzeit gibt es mehrere Projekte, welche Internettechniken nutzen, um bei der Flutkatastrophe in Ost- und Süddeutschland zu helfen. So wird Facebook verwendet, indem Freiwillige Informationen über Notlagen und benötigte Helfer koordinieren. Etwa bei der Räumung und Sicherung von Häusern oder Personalbedarf für Sandsäcke gibt es spezielle Foren, welche lokal den Bedarf melden. Helfer reagieren spontan und in vielen Fällen stand kurz nach der Meldung ein Trupp engagierter Bürger zur Hilfe bereit. Auch private Fahrzeuge eilen von Notlage zu Notlage und liefern Material, Transportkapazität und Helfer.

Dieser Bürgersinn und die Hilfsbereitschaft an sich sind alleine schon bewundernswert. Um so beachtlicher ist die Effizienz. So schnell und gezielt, wie hier Kräfte gesteuert werden, dürfte es selbst manche Profis erstaunen. Auch die Zusammenarbeit mit Bundeswehr, THW und Feuerwehren scheint gut zu klappen. Die Arbeit aller Helfer muss man als exzellente und clevere Leistung einfach nur loben.

Wer helfen möchte und nicht vor Ort sein kann:

http://www.aktion-deutschland-hilft.de/index.php

Wieder einmal Betrugsversuch

Wie üblich, Vorschussbetrug. Interessant, dass die Nigeria-Connection immer mehr von England agiert. In Afrika scheint die Masche etwas abzuklingen, jetzt sind Großbritannien und Asien sehr aktiv beim Betrug:

Von Herrn Edwin Porter

Ich bin Mr. Edwin Porter von Harlesden, North West London, hier in England. Ich arbeite für UBS Bank London. Ich schreibe Ihnen über einen geschäftlichen Vorschlag, dass einer immensen Nutzen für beide von uns sein wird. In meiner Abteilung, wobei die Leiter Accounting Audit Greater London Regional Office entdeckte ich eine verlassene Summe von 15 Millionen britische Pfund Sterling (fünfzehn Millionen Great British Pounds Sterling) in einem Konto, das zu einem unserer ausländischen Kunden Verstorbenen gehört, ein Milliardär Business-Mogul Mr. Moises Saba Späte Masri, ein Jude aus Mexiko, die ein Opfer von einem Hubschrauberabsturz Januar 2010 was zu seinem Tod und seiner Familie war. Saba war 47-Jahre alt. Auch in der Chopper zum Zeitpunkt des Absturzes war seine Frau, ihr Sohn Avraham (Albert) und seine Tochter-in-law. Der Pilot war auch tot ist.

Die Wahl der Kontaktaufnahme mit Ihnen ist aus der geographischen Natur, wo Sie leben, vor allem aufgrund der Sensibilität der Transaktion und die Vertraulichkeit hier geweckt. Jetzt ist unsere Bank hat für keine der Verwandten gewartet zu kommen-up für die Behauptung, aber niemand hat das getan. Ich persönlich war in der Suche die Verwandten für 5 Monat jetzt erfolglos, ich suche Ihre Zustimmung an Sie als nächsten Angehörigen / Wird Empfänger an den Verstorbenen, so dass die Erlöse aus diesem Konto bei 15 Millionen Pfund geschätzt, Sie können bezahlen präsentieren.

Dies wird ausgezahlt oder geteilt werden in diese Prozentsätze, 60% für mich und 40% für Sie. Ich habe alle notwendigen rechtlichen Dokumente, die zur Untermauerung dieser Behauptung, die wir machen können gesichert werden. Alles was ich brauche ist fill-in Ihrem Namen zu den Dokumenten und legalisieren sie vor dem Gericht hier, um Sie als berechtigten Empfänger nachweisen. Alles, was ich jetzt verlangen, ist Ihre ehrliche Zusammenarbeit, Verschwiegenheit und Vertrauen, damit wir sehen diese Transaktion durch. Ich garantiere Ihnen, dass dies unter einer legitimen Anordnung, die Sie von einer Verletzung des Gesetzes schützt ausgeführt wird.

Bitte, geben Sie mir die folgenden, wie wir 7 Tage, um es durchlaufen haben. Dies ist sehr URGENT PLEASE.

1. Vollständiger Name:
2. Ihr direkter Mobile Number:
3. Ihr Kontakt Adresse:
4. Ihr Beruf:
5. Ihre Nationalität:
6. Ihr Geschlecht / Alter:

Nachdem durch eine methodische Suche gegangen, entschied ich mich, Sie zu kontaktieren hoffen, dass Sie diesen Vorschlag interessant finden. Bitte auf Ihrer Bestätigung dieser Nachricht und geben Sie Ihr Interesse erhalten Sie weitere Informationen zur Verfügung. Endeavor, lassen Sie mich wissen, Ihre Entscheidung, anstatt mich warten.

USA hören mit – das Web gefangen von Big Brother

Seien wir mal ehrlich, eigentlich dürfte es niemand überrascht haben, dass die NSA munter Google, Skype, Facebook und zig andere Webdienste anzapft. Schon in den Jahren des kalten Krieges sorgte das Abhörnetz Echelon nicht nur fürs Herumspionieren im Ostblock, sondern zapfte lustig am deutschen Datenverkehr – wie auch dem vieler anderer Staaten.

Mich beunruhigt die Tatsache an sich nicht so – man musste damit rechnen und nicht ohne Grund läuft meine Kommunikation seit langem entweder über eigene Systeme oder die deutscher Provider. Etwas wirklich Wichtiges oder vertrauliche Kundeninfos gehen keinesfalls über soziale Netze. Denen traue ich eh keinen Millimeter über den Weg.

Was mich eher beschäftigt und was ich nicht abschätzen kann, ist eine mögliche Weitergabe von Wirtschaftsdaten. Als offizielle Internetschurken kann man ohne Gewissensbisse China und Russland nennen. Die klauen sich bekannterweise über das Internet alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Staatliche Stellen stehlen und stellen Konstruktionspläne oder Verfahren fix der eigenen Wirtschaft zur Verfügung. In wie weit das auch die USA machen, kann ich nicht beurteilen. Für unwahrscheinlich halte ich es nicht, da beispielsweise schon einmal Daten für moderne Windkraftanlagen aus Deutschland irgendwie auf verschlungenen Wegen in den USA aufgetaucht sind. Denkt man zudem an die veröffentlichten Dossiers von Wikileaks, ergibt das sehr schnell ein Bild von ziemlicher Schnüffelei.

Ein offenes Geheimnis ist jedenfalls das Drehtür-Prinzip. Selbst hochrangige Politiker oder Manager wechseln in den USA munter zwischen Industriejobs und Regierung, Behörden und Ministerien. Kann gut sein, dass sich dort einmal Interessen überlagern.

Meine Skepsis gegenüber Obama jedenfalls sehe ich mehr als gerechtfertigt. Es brauchte nicht viel, um in der Öffentlichkeit besser auszusehen als Pannen-Bush, sein Vorgänger. Die Euphorie und den Hype um Obama habe ich in der Form nicht mitgemacht und erst mal zugeguckt, was der denn so treibt und wie er tatsächlich arbeitet. Für mich persönlich war Bush Schulnote 5-, Obama 4-. Also nicht gut.

Bis ich eines Besseren belehrt werde, bleibt das erst mal so. Auch wird für mich bleiben, sehr vorsichtig mit Daten umzugehen. Einigermaßen sicher fühle ich mich nur, wenn entweder ich oder vertrauenswürdige Personen den Finger drauf halten. Vielleicht ist das ja eine Erkenntnis für ein Web 3.0: Trau keinen öffentlichen Netzen oder internationalen Diensten. Gestalte Deinen Kommunikationsfluss 3.0 so, dass nur vertrauenswürdige, im Idealfall eigene, Systeme genutzt werden.

Spam auf Blogs

Neben diesem Web 3.0 Blog habe ich ja noch andere Webseiten, teilweise auch WordPress Systeme. Dort prasselt zuzeit trotz diverser Schutzmaßnahmen eine große Anzahl von Spam-Kommentaren herein, die für alle möglichen und unmöglichen Sachen werben.

hi dee hi rk-viersen.de blogger found your site via search engine but it was hard to find and I see you could have more visitors because there are not so many comments yet. I have found site which offer to dramatically increase traffic to your blog….blablabla. Der Urheber setzt Links auf einen Internetservice namens Explode Your Traffic. Kann meines Erachtens nicht viel taugen, wenn man mit solchen Maßnahmen nicht nur den Traffic zum Explodieren bringen möchte, sondern gleich im Web breit herumnervt.

Ein anderer Heini möchte irgendein Pflegeöl loswerden: These oils have been tested and proven to be effective against a variety of warts. For extra guidelines, facts and goods about how to get rid of acne please see this writer Bio below:.This sounds drastic but as long as you pay due care and attention when carrying the task out the removal should happen without a hitch. Blablabla. Interessanterweise hat der nicht mal eine eigene Domain, sondern seine Seite bei webnode.com registriert.

Ich glaube, ich setze mal den Filter beim betroffenen Blog auf scharf und eliminiere noch mehr Unfug automatisch.

Schüler VZ am Ende

Ich hatte ja schon vor langer, langer Zeit etwas zur Haltbarkeit sozialer Netze gesagt. Wollte damals keiner glauben. Nun sind aber offensichtlich so viele Nutzer von Schüler VZ in andere Netze abgewandert, dass die Plattform zum 30. April geschlossen wird.

Kurz zur Erinnerung. Am Vorbild sozialer Netze in den USA orientiert wurden die VZ Plattformen vor etwa 6 Jahren gegründet und schnell nach oben gepusht. Zeitweilig waren sie die wichtigsten Netze für Jugendliche und Studenten in Deutschland. Mit dem breiten Siegeszug von Facebook begann der massive Schwenk weg von den VZs und die Besucherzahlen bröckelten nur so dahin. Holtzbrinck hatte sich die VZs in der Hoffnung auf Teilnahme am digitalen Wachstum sehr teuer gekauft und ist sie gerade noch an eine Investmentgesellschaft los geworden. Richtig Kasse gemacht haben nur die ehemaligen Gründer, ansonsten war schnell der Abschwung erkennbar. Wer viel in VZ-Werbung gesteckt hat, könnte derweil übel auf Sand gebaut haben.

Ich bin mal gespannt, was jetzt mit den anderen VZ passiert. Persönlich schätze ich nicht, dass diese noch einmal richtig auf die Beine kommen werden. Vielleicht werden sie noch aufgekauft aber an einen langfristigen, selbständigen und vor allem kräftig gewinnbringenden Bestand glaube ich nicht.

Im gleichen Atemzug kommen mir Zweifel an weiteren Plattformen. Sieht man sich einmal die Zugriffszahlen von Wer kennt Wen, Lokalisten und so weiter an, sind diese ebenfalls laut IVW seit längerem im Sinkflug. Ich schätze mal, dass es eine dauerhafte Konzentration gibt, wo nur eine Handvoll Netzwerke als allgemeine Plattformen übrig bleiben und der Rest in Spezialisierungen ausweicht. Davon unbenommen dürften große Netzwerke sich weiterhin interessante Communities und Funktionen zukaufen. Zurzeit gibts ja Gerüchte über einen möglichen Kauf von WhatsApp durch Google….