Neue Webseiten im Anmarsch

Nachdem ich mich hier in der letzten Zeit etwas rar gemacht hatte, darf ich nun zwei neue WordPress Blogs vorstellen. Auf die Idee zum ersten Blog bin ich gekommen, als ich im März diesen Jahres zur Donau Universität nach Krems eingeladen war, um dort eine Vorlesung über Online Marketing vor angehenden MScs zu halten. Das hat mir nicht alleine jede Menge Spaß gemacht, die Bewertung durch die Studenten war auch entsprechend gut. Nachdem ich schon bei einem größeren Akquise-Kongress und bei Firmenveranstaltungen Seminare und Vorlesungen über Online Marketing gehalten hatte, kann ich das jetzt auch guten Gewissens in breiterem Umfeld anbieten. Logisch, dass da die neue Webseite Online Marketing Seminare heißt. Am Design, dem Menü und den Texten muss zugegeben noch etwas gearbeitet werden.

Ich werde in jedem Fall einige Dinge anders machen, als es üblich ist. In der Regel gibts Webinare zu Hauf – von Leuten, die sich danach Aufträge erhoffen. Ebenso oft gibt es irgendwelche Vorträge, bei denen die ganze Herde hinter einem Schlagwort herläuft. Das ist alles nicht mein Ding und ich halte eine hersteller- und anbieterneutrale Präsentation für ehrlicher und im Übrigen auch effizienter. Entsprechend steigen wir thematisch auf einem nutzerfreundlichen Level ein und können bei Bedarf und auf Wunsch deutlich bis live in die Details gehen. Also auch Details, die ich hier auf dem Blog nicht verrate ;-). Das dürfte für Entscheider ideal sein, die einerseits ein sehr vernünftiges Wissen etwa zur Beurteilung der Effizienz oder von Agenturen und Mitarbeitern erhalten, andererseits nicht mit Schlagworten oder kurzatmigen Trends vollgestopft werden.

Für die praktische Durchführung konnte ich einige Hochkaräter gewinnen. Es war wichtig, nicht nur theoretische Kenntnisse und akademische Titel anzuhäufen, sondern Fachleute aus der Praxis zu gewinnen, die zudem didaktisch sehr gut sein sollten. Ich glaube, das ist sehr gut gelungen. Mit dem jetzigen Team haben wir eine Mannschaft am Start, die problemlos live auf den Systemen und in den unterschiedlichen Teildisziplinen sowie Wissensgebieten absolut gehobene Ansprüche erfüllt. Dabei wird eine klare, verständliche Sprache genutzt. Natürlich könnten wir die Seminare genau so gut auf Englisch halten aber mit Schlagwörtern und abstrakten Formulierungen oder gekünstelten Anglizismen für an sich klare Inhalte ist niemand geholfen. Genau so klar geht es bei den Seminaren zur Sache. Es wird deutlich gesagt, wo etwas funktioniert, wo technische oder finanzielle Fallstricke lauern und worauf man achten sollte. Ziel ist immer, die Teilnehmer zu den richtigen und wichtigen Fragen zu führen.

Spam mit miesen Links soll Konkurrenten abwerten

Man kann bekannterweise bei Google die Bedeutung einer Webseite pushen, indem man wertvolle Links auf seine Seite bekommt. Genau so gut werden aber Seiten abgestraft, wenn absolut minderwertige Links auf eine Webseite verweisen.

Genau hier setzen gerade mal wieder diverseste „Dienstleister“ und Inhaber von Seiten an, über die kritisch berichtet wird. In letzter Zeit erhöht sich bei sehr, sehr vielen Webseitenbetreibern erstens der normale Spam auf Blogs, zweitens die Anzahl eingehender Links von miesester Qualität. Neulich erst hat Google ein neues Tool herausgebracht, mit dem man eingehende Links abwerten und annulieren lassen kann (einfach mal nachsehen: disavow links). Ich glaube, dieses Tool braucht man in den meisten Fällen nicht, da Google in der Regel sehr schnell merkt, wenn man mit irgendwelchen, schwachsinnigen Links bombardiert wird. Wer ansonsten ein seriöses Linkprofil hat, dürfte relativ wenig Ärger mit solchen Vögeln bekommen.

In so fern werde ich bei meinen Webseiten erst einmal nicht tätig und schaue mir erst eine Zeit lang an, was sich denn an Positionen ändert. Bislang nicht viel, obwohl jede Menge Schrott hereinprasselt. Man kann vermuten, dass sich viele dieser Probleme mit der Zeit selbst klären werden, indem die typischen „Negativlinks“ der Reihe nach als absolut bedeutungslos eingestuft werden. Ergo warte ich noch, bis sich definitiv herausstellt, dass größere Schäden auftauchen. Handeln kann man dann immer noch und die Betreiber, sowie Inhaber der entsprechenden „Negativlinks“ dürften recht schnell ebenso erledigt werden.

Double-Opt-In zur Bestätigung des Double-Opt-In bei Email-Marketing?

Zumindest das verstehe ich bei dem vom OLG München bekannt gewordenen Urteil. Der Reihe nach. Beim Duble-Opt-In Verfahren meldet sich der Benutzer für einen Newsletter an. Er erhält eine Bestätigungsmail und muss diese nochmals anklicken, damit er seine Zustimmung zum Erhalt künftiger Werbemails verifiziert.

Das OLG München meinte aber jetzt, bereits die Zusendung dieser Bestätigungsmail würde ein ausdrückliches Einverständnis des Empfängers erfordern. Frage nur: wie bitte, soll man das denn einholen? Rechtlich sicher wäre wiederum nur das Double-Opt-In. Und das wiederum geht ja nicht, weil zuvor eine irgendwie geartete Einverständniserklärung rechtssicher vorliegen müsste. Da beißt sich die Katze irgendwie in den Schwanz. Einziger Ausweg, der mir persönlich auf die Schnelle einfällt, dürfte eine Initiierung über Communities sein, bei der ein bereits authentifizierter Benutzer ausdrücklich um Zusendung von Newsletter und Co. bittet.

Für mich ist das Urteil absolut praxisfremd und an den Haaren herbeigezogen. Zumal gerade die Unternehmen, welche mit einem sauberen Double-Opt-In arbeiten, die sauberen Unternehmen sind. Im Vergleich zu den ganzen Spam-Schleudern und ausländischen Newsletterdiensten machen sie sich noch die Mühe, ihre möglichen Empfänger zu fragen, bevor die Newsletter heranrauschen.

Bin mal gespannt, was jetzt passiert. Dürfte wahrscheinlich, wie in anderen Fällen, bis zum BGH laufen. Ob das Online Marketing mit Emails durch das Münchener Urteil in irgend einer Frage für den Endverbraucher besser wird, wage ich doch heftigst zu bezweifeln.

Weiter Schwierigkeiten bei Verlagen – Financial Times wird eingestellt

Nachdem es schon vor Kurzem die Frankfurter Rundschau erwischt hatte, hat nach Meldungen der FAZ der Verlag Gruner & Jahr das Ende der Financial Times Deutschland angekündigt. Das Engagement soll so um die 250 Mio Euro gekostet haben, betroffen sind ca. 350 Mitarbeiter. Schade, dass Verlage so wenig online können. Wenn man bedenkt, dass die Informationshoheit heute bei Google, Wikipedia und Co. liegt, haben die wohl lange viel verschlafen und ihre ehemals fetten Gewinne und erheblichen Ressourcen nicht so geschickt angelegt, wie die heutigen Internetriesen.

Erinnert einen irgendwie an den Versandhandel (deutsche Handelshäuser) und Amazon. Auch dort ging eine mächtige Marktverschiebung vor sich.

Die Frage ist, brauchen die Verleger und Versender Hilfe in den oberen Etagen?

Neue Warnung, altes Spiel

Ungefragt kam wieder eine Email herein, die ich wegen gewünschter Vretraulichkeit gerne veröffentliche. Es handelt sich um den üblichen Vorschussbetrug. Immerhin erfinden die Mugus immer neue Stories, wenn auch die Sprache eher zu wünschen übrig lässt. Falls Sie so etwas auch bekommen haben: das ist nur der übliche Beschiss.

Lieber Freund,

Verzeihen Sie mein Eindringen, mein Name ist Lieutenant Andrew Ferrara, derzeit ich im aktiven Dienst in Afghanistan bin. Bitte, ich habe einen verdunkelten Business-Vorschlag, die von gegenseitigem Nutzen fьr uns beide sein wird.

Am Montag, dem 30. Juli, fing meine Kollegen und ich einen radikalen Taliban Kurier Transport riesige Mengen an Geldern und auf diesem unglьcklichen Vorfall, abgerundete wir ein Gesamtvolumen von US $ 11,9 Millionen US-Dollar.

Nach eingehender Diskussion mit meinem Zug, kamen wir zu dem Schluss, dass, wenn die Mittel an die afghanische Polizei ьbergeben werden, gibt es die Mцglichkeit, dass die Mittel fьr ihren eigenen Verbrauch wird konfisziert. Daher war es fьr meine Pflicht, einen Partner, dem dieses Fonds zum Nutzen von uns allen erhalten finden.

Mit aller gebьhrenden Bescheidenheit, ich mцchte Sie zu unserem Partner in Erhalt dieser Fonds. Die Mittel werden aus diesem Land bewegt werden durch eine Luftfracht Mittel und alles, was Sie benцtigt zu tun, ist erhalten die Fonds vertraulich fьr unsere gegenseitigen Nutzen.

Sicher sein, dass dieser Fonds wurde sorgfдltig enthalten sein und es gibt keine Notwendigkeit, ьber die Quelle Sorgen, da wir nicht alles tun, die Probleme zu Ihnen zu bringen oder verfolgt zu uns zurьck.

Fьr Ihre ehrliche Teilnahme an diesem Geschдft, sind wir bereit, sie in drei gleiche Teile aufgeteilt und Sie behalten einen Teil fьr sich selbst und den Rest, die Sie an, wo ich Sie belehren.

Sir, bitte dies nicht ьber das Geld, aber es ist die Tatsache, wenn diese Fonds zurьckgegeben wird es wahrscheinlich verwendet, um mehr Waffen zu kaufen und verursachen mehr Tцtung hier. Ich komme aus einer Generation von militдrischen personels und ich wissen, dass mein Wort mein Leben ist, aber dies wird uns aus der Hand hier und ich habe nur dies zu tun, also bitte, wenn Sie nicht bereit sind, mit uns zu arbeiten, kann ich verstehen.

Wenn Sie bereit sind, schicken Sie mir bitte eine E-Mail so schnell wie mцglich mit Ihrer Telefonnummer und Adresse.

Mit freundlichen GrьЯen,

Lieutenant Andrew Ferrara.