Noch ein riesiger Betrugsfall bei ebay – topseconds?

Bei ebay ist wieder einmal ein Powerseller über die Wupper gegangen und hat nach aktuellem Stand einen sehr hohen Schaden angerichtet. Betroffen ist der Verkäufer Topseconds GmbH. Naja, weniger der Verkäufer ist betroffen, als dessen Kunden.

Kurz zur Geschichte. Topseconds handelte mit hochwertigen Uhren, für die lange Zeit auch einigermaßen vernünftige Preise erzielt wurden. Dann gab es auf einmal eine riesige Flut an Angeboten, welche zu sehr niedrigen Preisen verkauft wurden. Da kann man als normal denkender Mensch sehen, dass nicht beliebig viele Uhren in den Markt gedrückt werden können und die Preise irgendwann einmal so kaputt sind, dass ein Unternehmen nichts mehr dran verdient oder sogar noch massiv draufzahlt.

Entsprechend und wegen anderer Querelen wurde der Verkäufer gesperrt. (Man ist versucht zu sagen: wie bei ebay üblich, zu spät). Das alles passierte schon im Dezember. Mittlerweile ist erstens ein Insolvenzverfahren eröffnet, zweitens hagelt es Anzeigen in Bonn gegen Topseconds und den ehemaligen Geschäftsführer Kurdo Homan-Ghazi. Da passt es doch ganz gut, dass ein neuer Geschäftsführer namens Kawa Homan-Ghazi eingesetzt worden war. Klingt vom Nachnamen her irgendwie ähnlich, finden Sie nicht auch?

Zurzeit wird in diversen Foren die mögliche Schadenssumme diskutiert. Man munkelt so um eine Million herum.

Den möglichen Schadenersatz durch ebay kann man bei einer normalen Bezahlung per Überweisung natürlich vergessen – der ist längst abgeschafft, obwohl er noch in den Köpfen der ebay Nutzer herumgeistert. Paypal bietet trotz meines Erachtens äußerst missverständlicher Formulierungen für einen Schutz auch keinen hundertprozentigen Schutz. Zurzeit scheint es Kulanzregelungen zu geben, welche nach meinen Erkenntnissen „treuen'“ ebay Kunden gewährt werden – der normale Käufer könnte im Regen stehen bleiben. Auch das wäre nicht unüblich………..

Microsoft will 5.000 Arbeitsplätze streichen

Nach einem Gewinneinbruch um über 10 Prozent reagiert der Softwarekonzern Microsoft mit Stellenstreichungen. Weltweit sollen rund 5.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Das kommt nicht wirklich überraschend.

Microsoft ist den Kapriolen nach dem Bankenchaos genau so ausgesetzt, wie jede andere Firma. Entsprechend lagen die Gewinne und vor allem der Aktienkurs nicht mehr so glänzend, wie ehedem. Trotz einem an sich satten Überschuss von ein paar Milliarden, werden jetzt viele Stellen gekündigt.

Man kann sagen was man will, teilweise ist dieses Dilemma aber auch hausgemacht. Der komplette Internetmarkt -und damit ein Wachstumsmotor par excellence- wurde meiner Meinung nach verpennt. Immer noch wartet man auf eine halbwegs überzeugende Antwort auf Google, dass sich zum Branchenprimus im Web ohne jedwede adäquate Antwort aus Redmond aufschwingen konnte.

Was sonst noch zu Problemen bei Microsoft zu sagen war, wurde bereits in diesen Artikeln verkündet:

Microsoft und Yahoo sowie den daraus weiter führenden Links.

Die Boot 2009 in Düsseldorf – weniger Besucher?

Die Konjunktur hat nun auch die Reichen und Schönen eingeholt. Oftmals erscheinen diese nicht mehr ganz so reich und nicht mehr ganz so schön. Und dann stand heute ein Bericht in der Tageszeitung, wonach die Anzahl der Besucher auf der Boot 2009 bislang deutlich niedriger sein soll, als im letzten Jahr. Irgendwie klar.

Bin mal gespannt, wie jetzt die Kommunikation der Messegesellschaft in Düsseldorf lauten wird. Bislang wurden eizelne Trends, die nach wie vor anscheinend laufen sollen, herausgegriffen. Wie es mit dem Massengeschäft und der Rendite für die Aussteller insgesamt aussieht, ist von mir zumindest nicht ergründbar.

Bin außerdem sehr gespannt, was sich insgesamt bei den Besucherzahlen – mitentscheidend für die Höhe der Standgebühr – tun wird. Ich möchte hier bewusst nicht die Messe Düsseldorf nennen, jedoch gab es in der Vergangenheit bei diversen deutschen Messen mit Problemen einen nicht sehr feinen Trick zur Steigerung der Statistik- Schulklassen, Lehrlinge, etc.. Richtig. Das sind Besucherzahlen. Die zahlen zwar keinen Eintritt und haben dank mangelnder Kaufkraft keine Bedeutung für die Aussteller, aber sie hören sich nach einem besseren Geschäft an.

Mal gucken, ob da kurz vorm Ende der Messe massiv nicht oder nur wenig zahlende Zuschauer auf die Jagd nach Katalogen gehen. So etwas gab es schon mal auf einer Messe, wo sich viele Jugendliche massiv mit Postern, Katalogen und Grafiken eindeckten.

Ein neues Handy muss her, welches nehmen?

Tja, es ist mal wieder soweit. Ich habe die Wahl zwischen einer Vertragsverlängerung und/oder Wechsel des Mobilfunkanbieters und stehe vor dem Vergleich von Handys. Da kommen einige Modelle in Betracht. Mit Nokia habe ich prinzipiell schon mal ein paar Bauchschmerzen. Nicht, dass deren Handys schlecht wären, in Tests sind die eigentlich immer ganz gut und mit meinen bisherigen Mobiltelefonen bin ich bei Nokia eigentlich immer gut gefahren. Nur hat mir die Aufgabe in Bochum samt Produktionsverlagerung nach Rumänien nicht wirklich geschmeckt.

Also guckt man sich um, was sonst so an Handys unterwegs ist. Die 1-Euro Angebote für eine Vertragsverlängerung finde ich nicht wirklich attraktiv, es darf schon etwas besseres sein. Beispielsweise irgendetwas Richtung Sony Ericsson Xperia X1, Samsung SGH i900 Omnia, LG Renoir, Blackberry Storm oder dergleichen. Gut, mal eben rumgewühlt im Web, was denn die Geräte so alles können und wo es hakt. Ein brauchbarer Test hat schon mal die Auswahl etwas eingegrenzt.

Allerdings ist man in einigen Punkten dann nicht so sicher, in welche Richtung es gehen soll. Am Xperia finde ich die Funktionen und vor allem die große Auflösung des Displays gut. Das ist sehr praktisch, wenn man unterwegs mal die ein oder andere Internetseite aufrufen möchte. Andererseits kostet die Navi-Software nach dem Test auch so um die 50 bis 60 Euro im Jahr, was nun wirklich nicht schön ist. Die ist beim Samsung Omnia mit drin, huch, das ist ja ein Funktionsriese hoch drei. Entsprechend ist die Bedienung dann doch etwas komplizierter. Mit einem IPhone kann ich nichts anfangen, zwar nett und gut bedienbar, aber zu wenig an Funktionen drin, die ich auch gerne hätte.

Mh.

Wird wohl das Xperia werden, aber nicht alleine. Dank zwei Verträgen kann ich zwei Geräte wählen. Da liebäugele ich immer noch mit dem Omnia – trotz der irren Funktionsvielfalt. So nach dem Motto: eins für die Arbeit, eins für die Freizeit. Gut waren zur Beurteilung diese Handy-Tests. Man weiß aber nie, ob die Hersteller nicht 2009 noch das ein oder andere Modell herausbringen, was dann endlich alle Funktionen, von Kamera über Navi bis Surfen, in hoher Qualität vereint – und zwar ohne zusätzliche laufenden Kosten etwa von Abos für Navi Software.

Symantec Studie: Rechenzentren müssen effizienter arbeiten

Laut einer Studie von Symantec in weltweit rund 1.600 Firmen gibt es einen steigenden Bedarf für mehr Effizienz und Sicherheit in Rechenzentren. Meines Erachtens ist das nur logisch, da eine Vielzahl von Geschäftsaktivitäten mittlerweile rein elektronisch passiert. Knackpunkt ist unter anderem auch die Verfügbarkeit geeigneten Personals…….

Quelle: Symantec

„Mehr für weniger“ scheint das Motto des Jahres 2009 zu sein. 75 Prozent der weltweit befragten Unternehmen gaben an, dass die Anforderungen der Nutzer an Rechenzentren stark gestiegen sind – in Deutschland waren es sogar 79 Prozent. Zudem sind fast zwei Drittel (60 Prozent) der Meinung, dass es immer schwieriger wird, die geforderten Service-Level tatsächlich zu erfüllen. Verschärft wird dieser Erwartungsdruck durch eine weitere Forderung an die Manager: Kostensenkung ist das wichtigste Business-Ziel. Allein in Deutschland gaben 28 Prozent der Studienteilnehmer die Verringerung ihrer Ausgaben als Vorgabe Nummer eins für 2009 an.
Für 42 Prozent der Teilnehmer ist die Automatisierung von Routineaufgaben eine wichtige Taktik, um den Spagat zwischen erhöhten Anforderungen und gleichzeitiger Kostenreduzierung zu meistern. 40 Prozent sehen zudem eine Lösung in einer abteilungsübergreifenden Schulung der Mitarbeiter und 35 Prozent planen, die Komplexität ihres Rechenzentrums weiter zu reduzieren. Ähnlich sieht man es auch in Deutschland. Auf die beiden ersten Initiativen entfallen dort jeweils 46 Prozent. An dritter Stelle der vorgesehenen Maßnahmen (42 Prozent) steht dort jedoch die zentrale Definition von Standardlösungen.
Budgetsenkungen beherrschen auch das Thema „Grünes Rechenzentrum“. Der umweltbewusste Trend, der sich schon im ersten State of the Data Center Report 2007 abzeichnete, setzt sich fort. Doch die grünen Initiativen sind, neben einem verstärkt genannten Gefühl der sozialen Verantwortung, überwiegend von der Kostenfrage getrieben. Gründe für ein grünes Rechenzentrum sind aus Sicht der Befragten Einsparungen beim Stromverbrauch (54 Prozent) und bei Kühlungskosten (51 Prozent). Mit etwas Abstand (42 Prozent) folgt dann das soziale Verantwortungsbewusstsein.
„Diese Ergebnisse bestätigen unsere Erfahrungen in diesem Umfeld“, so Christof Sturany, Geschäftsführer Symantec Deutschland. „Initiativen, die eine schnelle Einsparung an Kosten zum Ziel haben, stehen nun stärker im Fokus als langfristige, ROI-getriebene Programme.“
Brennpunkt IT-Personal
Auch der gesamte Bereich Personalwesen birgt einige Stolpersteine für die IT-Verantwortlichen. Laut Symantec-Studie sind 36 Prozent der teilnehmenden Firmen im Rechenzentrum unterbesetzt. Zudem bereitet die Personalbeschaffung Probleme. Für 43 Prozent ist es schwierig, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Outsourcing ist somit für viele Unternehmen ein Thema. Rund 45 Prozent der Befragten nutzen dieses Vorgehen, um ihrem Personal mehr Zeit für andere Projekte zu gewähren. Business Continuity, Backup und Storage Management sind dabei die am häufigsten ausgelagerten IT-Aufgaben.

Die Symantec-Untersuchung zeigt, dass die Rechenzentren der teilnehmenden Firmen durchschnittlich nur 53 Prozent ihrer Serverkapazitäten nutzen. Im Storage-Segment ist der Auslastungsgrad mit 50 Prozent sogar noch geringer. Nicht verwunderlich, dass die Unternehmen hier zahlreiche Gegenmaßnahmen angestoßen haben: Im Bereich Server zielen die meisten Initiativen auf Serverkonsolidierung und -virtualisierung ab, im Bereich Storage sind es Storage-Virtualisierung, Storage Resource Management und Continuous Data Protection.
Verbesserungsbedarf besteht auch im Bereich der Datensicherung und -wiederherstellung im Ernstfall. 27 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, dass ihr Disaster Recovery Plan überarbeitet werden müsste. Hinzu kommen 9 Prozent, deren Pläne völlig unzureichend sind. Das ist mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen. Für Deutschland stellen sich die Ergebnisse mit 22 Prozent und 4 Prozent ein wenig positiver dar.
„Kostensenkung ist in der IT ein Dauerthema, aber 2009 werden die Anforderungen an das IT-Management erst richtig knackig. Die aktuelle Studie zeigt, dass es für Unternehmen immer wichtiger wird, die Kosten und die Komplexität ihrer Rechenzentren zu kontrollieren. Jetzt sind Lösungen gefragt, mit denen sich sofort sparen lässt, ohne den Betrieb zu stören“‚ so Christof Sturany, Geschäftsführer Symantec Deutschland.