Spam auf Blogs

Heute standen wieder einmal jede Menge „Kommentare“ zur Moderation in Web 3.0 an. Es handelte sich in allen Fällen um Spam, der offensichtlich per Massenproduktion an Betreiber etwa von WordPress rausgejagt wird.

Vielleicht geben sich die Aussender der Hoffnung hin, man könne hierdurch wertvolle Links abstauben – immerhin haben Blogs einige sehr nette Eigenschaften für Suchmaschinen.

Allerdings dürfte das Interesse unserer Leser weniger bei einem „Schlankheitsmittel“ wie Anatrim liegen, wenn zudem noch auf Englisch geworben wird. Auch Kredite für Autos oder Hypotheken aus den USA werden hier kaum jemand vom Hocker reißen.

Dennoch ist es interessant, die Links mal abzusurfen. Vor allem kleine Klitschen, die online megaaggressiv unterwegs sind, werden beworben. Von einer Meldung an Google zwecks Sperrung sehe ich ab, weil man nur schwer beweisen kann, dass tatsächlich eben diese Klitsche dahintersteckt. Trotzdem wird der Spam immer mehr. Offensichtlich fehlt es den Aussendern und den beauftragenden Unternehmen an Know How in der Suchmaschinenoptimierung, was diese durch solche illegalen Massenspams zu kompensieren versuchen.

Naja, auch eine Möglichkeit. Falls Interesse besteht, kann ich ja die nächsten Spams einfach mal ohne Links auflisten, damit Sie sehen, was hier so alles ankommt.

Riesige Welle in den Blogs bei der Verurteilung von Gravenreuths

Selten hat man so viele Blogs einstimmig über ein Thema berichten gesehen.

Günther Freiherr (nicht gebürtig) von Gravenreuth wurde zu 6 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Der gute Freiherr hatte sich mit der TAZ angelegt und wurde im nachfolgenden Verfahren wegen versuchten Betruges verurteilt – was allerdings zurzeit noch nichts rechtskräftig ist, eine Berufung ist möglich. Nach einer bereits früher erfolgten Verurteilung wegen Urkundenfälschung in anderen Fällen waren offensichtlich härtere Maßnahmen seitens Justizia angebracht.

Von Gravenreuth gilt meiner Meinung in der Internetszene als „Abmahn-Anwalt“, der sich erhebliche Negativ-Sympathien bei Blogbetreibern sowie Domaininhabern und Shopbetreibern eingehandelt hat. Seit den 90ern war er zudem sehr aktiv bei gewerblichen Abmahnungen, die teilweise erheblichen Umfang erreichten (Triton-Chipsatz für Mainboards, fingierte Anschreiben für Softwarezusendungen).

Das jetzige Urteil schwappte denn auch wie eine Riesenwelle durch die Bloggerszene. Seit gestern finden sich nicht alleine bei vielen Bloggern Berichte, die direkt mit von Gravenreuth zu tun bekamen. Auch andere Blogger sowie Kommentare deuten auf ein erhebliches Maß an Schadenfreude hin. Bin mal gespannt, wie das weiter geht, laut TAZ sollen weitere Verfahren unterwegs/noch nicht rechtskräftig sein.

Lernen Sie asiatisch kochen mit Elchen

Da war ich doch mal kurz bei Ikea. Nicht wegen der Sperrholzmöbel, die bekommt man eigentlich mittlerweile in vielen Möbelhäusern deutlich preiswerter. Auch nicht wegen hochwertigerer Möbel, die bekommt man oft besser.

Es ging um Accessoires, wie man so schön sagt, und Küchenzubehör. Da scheint sich Ikea nicht von Billigangeboten bei  Grabbeltischen zu unterscheiden: Made in China dominiert. Bei sowas werde ich ja neugierig und habe flugs mal andere Artikel unter die Lupe genommen. China liegt auf meiner persönlichen Liste deutlich auf Platz 1, ab und zu sind noch Pakistan und Vietnam vertreten. Ganz selten gabs Osteuropa, bei Bildern sogar Großbritannien.

Überall steht der Designer ganz weit oben in der Präsentation (hey, Ikea, erfindet Ihr die? ;-)) und wo es herkommt ist nebensächlich.

Eigentlich geschickt gemacht. Der Ikea-Gründer zählt zu den reichsten Menschen der Welt, die Firma kultiviert jedoch erfolgreich ihr Müsli-Image. Man lässt in Europa designen und hat durch die Standortdichte der Warenhäuser einen Exklusivkanal für den Vertrieb. Da können die Chinesen ausnahmsweise nicht sinnvoll das Design klauen, zumal die Ikea Produkte recht gut aufeinander abgestimmt sind.

Naja, auf jeden Fall habe ich keine Artikel erworben, weil ich Angst hatte (Koch der Muppetsshow sagte immer so schön : „Smörrebrööd, smörrebrööd, römpömpömpöm“), dass anstelle eines Smörrebrööd eine Flühlingslolle rauskommt 😉

Mozilla auf dem Vormarsch

Aus einer Pressemitteilung von Mozilla:

Am vergangenen Wochenende hat Mozilla den Meilenstein von 400 Millionen Downloads seines populären Browsers Firefox passiert. Das entspricht etwa 400.000 Downloads pro Tag seit der ersten Veröffentlichung von Firefox 1.0 am 9. November 2004. Damit hat Firefox sich innerhalb von weniger als 3 Jahren zu einem der erfolgreichsten Open Source Projekte überhaupt entwickelt.

Die Anzahl aktiver Firefox-Anwender beträgt nach Angaben von Mozilla Europe derzeit etwa 120 Million weltweit, was einem Marktanteil von etwa 13,5 % entspricht (Quelle: netapplications.com). In Europa liegt dieser Wert laut XiTi Monitor (xitimonitor.com) mit knapp 28 Prozent sogar mehr als doppelt so hoch.

Wenn das Apple mit seiner Safari-Tour wüsste 😉

Na, sowas, liebes Google, was blendet Ihr denn da ein?

Hoppla. Blickt man mal auf die Adsense-Einblendungen, wird da doch glatt für ein „unlocked iPhone“ geworben. Meines Wissens mag das Apple gar nicht gerne und auch die Haus- und Hoflieferanten der Apple-Jünger dürften sich grämen.

700 Dollar soll das Teil kosten, weltweiter Versand, und in allen GSM-Netzen funktionieren. Standort ist Amerika.

Wenn Google da mal nicht was Falsches eingeblendet hat…………