CebIT 2007 Zusammenfassung Teil 2

Web 3.0 hat einige weitere Trends gesammelt aus PIs der Deutschen Messe:
Mobilität und Navigation
Eine 3D-Ansicht aus der Fahrerperspektive erlaubt auch in unübersichtlichen Situationen eine einfache Navigation. Für Radfahrer und Wanderer wird Kartenmaterial abseits befestigter Straßen bereitgestellt. Weiterhin geht der Trend zur Integration von Funktionen wie zum Beispiel Reiseführer oder Musik- und Videospieler in Navigationsgeräte. Ortsabhängige Zusatzdienste bieten während der Vorbeifahrt Informationen über regionale Sehenswürdigkeiten oder zeigen die nächstgelegenen Hotels und Restaurants an.

HDTV

Neue Fernsehmodelle realisieren volle HD-Auflösung von 1

Telefonkosten und DSL-Tarife – runter damit!

Schaut man sich einmal die alten Tarife der Telekommunikationsanbieter an und vergleicht diese mit aktuellen Angeboten, ergeben sich oft drastische Einsparmöglichkeiten – und mehr Geschwindigkeit. Aktuell gibt es brauchbare Angebote mit Flatrate für Inlandstelefonate (Festnetz) und leistungsfähige DSL-Anschlüsse um 30-35 Euro – warum also mehr zahlen? 1&1, Arcor sowie weitere Anbieter haben einige nette Angebote, bei denen man sich fragen muss, warum ein Alttarif mit gerade einmal Mini-DSL und zwei Nummern nicht automatisch angepasst werden. (Antwort: wenn der Kunde nicht weiß, was er sparen kann, warum sollen die Telkos umstellen ;-))
Wenn ein Kunde hier aktiv wird und wechselt, gibt es für mehr Leistung oft viel bessere Preise. Auch beim Mobilfunk tut sich was. UMTS wird immer preiswerter, wenn man sich denn die Mühe macht, seinen Alttarif zu wechseln. Auch Gesprächsguthaben im Pauschalangebot oder die ein oder andere Flatrate lohnen einen schnellen Blick auf die neuen Tarife – und gegebenenfalls einen Wechsel.

Dabei schwindet die Grenze zwischen mobil und DSL-Festnetz. Arcor und Vodafone bieten jeweils nette Kombiangebote an, bei denen man richtig sparen kann gegenüber Einzelverträgen. Dito 1&1, Dito E-Plus mit seinen Base-Flatrates oder weitere Anbieter. Also, liebe Leser, sehen Sie sich einmal um, was aktuelle Leistung mit aktuellen Tarifen kostet. Sie werden teilweise staunen.

Spam – die Landplage des Jahrhunderts

Gerade habe ich wieder „Kommentare“ zu Web 3.0 ins Nirvana geschickt. Oder interessieren Sie sich für gefälschte Rolex, Viagra und Autos zu Superleasingkonditionen (Absender irgendwo aus dem Osten)? Nicht wirklich, oder?

Tatsache ist, dass Spam einen großen Arbeitsaufwand und damit einen finanziellen Schaden der betroffenen Unternehmen verursacht. Kleine Tricks helfen, sich den Elektronikschrott vom Hals zu halten.

Wer einfach mal ein wenig herumsurft oder an Gewinnspielen teilnehmen möchte, kann sich bei den großen Anbietern freier Email (GMX, Web.de, Yahoo, MSN, Lycos, Google) ein paar Accounts errichten, welche nur für diesen Zweck genutzt werden. Entsprechende Accounts habe ich auch, es passen so zwischen 1 GB und 3 GB drauf. Nimmt man irgendwo an einem Gewinnspiel teil und folgt danach die unvermeidliche Zumüllung, störts nicht. Einfach alle Jubeljahre den Account aufrufen, die Ansicht beim Posteingang auf 100 oder 200 Einträge stellen und großzügig löschen oder gleich auf die Spamlisten setzen. Hilft ganz gut. Außerdem haben alle Anbieter brauchbare Basisfunktionen gegen Spam und filtern den gröbsten Unfug vorher aus.
Bei Suchmaschinenanmeldungen neuer Kundenwebseiten oder eigener Webseiten gibt man bloß nicht die eigene Emailadresse oder etwa die info-Adresse des Kunden an. Für so etwas schalte ich mir einen eigenen Emailaccount: VIP@neueWebseite. Zwei, drei mal binnen ein oder zwei Wochen auf den Account geguckt, die Anmeldungen bestätigt und fortan kümmert sich keiner mehr darum, was da an Informationsmüll ankommt. Wenn der Emailaccount irgendwann zuläuft, na und? Kann eben keiner mehr weiteren Müll abladen, nicht mein Problem.

Lästig wird Spam, wenn wieder einmal Schadprogramme dranhängen. Gerade gibt es wieder „Rechnungen“ der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) mit angehängten Viren. Gar nicht erst durchlesen, ab in die Mülltonne. Auch kommen wieder Gewinnspielmeldungen herein, die mir so um die 5.000 Euro versprechen. Mülltonne.

Update von Firefox auf 2.0.0.3

Wer Firefox als Browser benutzt, kann sich jetzt das neue Update herunterladen. Einfach in Ihrem Firefox auf Hilfe / Firefox aktualisieren klicken. Damit wird ein Sicherheitsproblem behoben, welches einfach ausgedrückt folgendes Problem war:

Durch einen willkürlichen Portscan konnte eine entsprechend präparierte Webseite mögliche Sicherheitslücken innerhalb des eigenen Netzes aufspüren. Später, durch andere Maßnahmen, hätte ein Angreifer diese Lücken ausnutzen können. Ist behoben, ein Update erscheint empfehlenswert.

Bedenkliches zu Phishing & Co….Deutschland weltweit auf Platz 2

Von Deutschland gehen 19 Prozent aller Internet-Sicherheitsrisiken in Europa aus, dazu gehören Spam, Phishing oder die Verteilung von Schadcode über das Internet. Das zeigt die elfte Ausgabe des Internetsicherheitsreports von Symantec, der alle sechs Monate erscheint und dieses Mal einen gesonderten Report zur Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) umfasst. Insbesondere der Bereich Phishing fällt in diesem Zusammenhang auf: 32 Prozent aller Phishing-Webseiten in der Region sind in Deutschland ermittelt worden, selbst weltweit steht das Land damit an zweiter Stelle nach den USA. Diese Zahlen unterstreichen deutlich, wie der Identitätsdiebstahl über das Netz weiter wächst. Die dort gesammelten Daten wie Passwörter, PINs und Kreditkartendaten werden häufig über so genannte Underground Economy Server von Kriminellen zum Weiterverkauf angeboten – schon für weniger als 10 US-Dollar können Kreditkartendaten online erworben werden, wie Symantec im Beobachtungszeitraum (1. Juli 2006 bis 31. Dezember 2006) ermittelt hat.

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So eine Pressemitteilung von Symantec. Höchste Anzahl an unsinnigen Vorschriften, höchster Verwaltungsaufwand und bei Spam schaffen wirs auch noch! 🙁