Gerüchteküche im Web

Gerüchte ums Online Marketing gibt es wie Sand am Meer. Meistens ist nur heiße Luft dahinter.

Das Internet ermöglicht einerseits superschnelle Informationen, andererseits besteht die Fefahr von Falschinformationen. Letzteres ist dann besonders stark, wenn es um konträr diskutierte Meinungen geht oder Beobachtungen, die ein relativ unerfahrener Benutzer macht.

Lassen wir mal die großen Verschwörungstheorien weg (Ufos…..) und wenden uns dem zu, was man so im Online Marketing alles hört.

Da gibt es immer noch die Meinung, Google würde die natürliche Suchausgabe anders handhaben, wenn gleichzeitig Adwords geschaltet werden. Zugegeben kommt diese Meinung recht häufig auf. Allerdings sollte man hier erst mal nachsehen, wer denn überhaupt eine solche Meinung vertritt. In den meisten Fällen handelt es sich um Personen, die nicht unbedingt als sehr erfahren in Adwords oder SEO zu bezeichnen sind. Ich konnte bislang keine entsprechenden Abhängigkeiten feststellen und habe mit jahrelanger Erfahrung sowie Kenntnissen in beiden Disziplinen auch eine vernünftige Datenbasis, um die gegenseitige Abhängigkeit weitestgehend auszuschließen.

Auch wird oft über angebliche Beeinflussung von Adwords und der natürlichen Suchausgabe durch auf dem PC installierten Programmen fabuliert. Wie soll das gehen? Adwords und die Google-Suche allgemein arbeiten völlig unabhängig von irgendwelchen Programmen, mit denen ein Rechner auf das Internet zugreift. Dementsprechend konnte ich bislang keine Unterschiede ausmachen, egal, ob ich mit Firefox, dem Internet Explorer oder anderen Browsern unterwegs war. Auch haben weder Plug-Ins noch Dienstprogramme auf dem PC irgendetwas an den Suchresultaten verändert.

Was sehr wohl unterschiedlich ist, liegt bei Adwords in der Ansteuerung von Handys. Man kann in der Steuerung bei Adwords festlegen, ob mobile Geräte ebenfalls Adwords ausgeliefert bekommen – oder nicht. Damit möchten die Werbetreibenden ausschließen, dass es zu Streuverlusten und Kosten kommt, wenn jemand mit seinem Handy-Browser die Google-Suche aufruft, jedoch die Abschlusswahrscheinlichkeit – etwa bei teuren Investitionsgütern – auf dem Handy zu gering ist.

Fast jedes dieser handelsüblichen Gerüchte hat also eine ganz normale Erklärung. Wundern darf man sich dennoch, wie hartnäckig diese Gerüchte unterwegs sind und wie vehement sie von ihren Anhängern verteidigt werden.

Autor: Georg Grohs Online Marketing

Onlinemarketing als Extremsport. Erfahrung seit 1998, einige einzigartige Erfolge. Aber immer mit einem Lächeln. www.georg-grohs.de

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