Vorsicht bei Google Einstellungen

Google Adwords bietet auch eine Suchausgabe, bei der ähnliche Begriffe angezeigt werden.

Hier kann man mit dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb in Berührung kommen, falls Marken angezeigt werden, die man selbst nicht hat und liefern kann.

Die Rechtsprechung ist hier uneinheitlich, besser:

Bei Markennamen und Gerätekategorien alles ausschließen, was man selbst nicht hat.

Und selbstverständlich: bloß nicht mit bei Adwords gebuchten Begriffen werben, wenn man nicht diese Begriffe auch hat oder auch nicht liefern kann. Da ist die Rechtsprechung zwar auch nicht einheitlich, aber tendiert viel eher zu Sanktionen.

Google – natürliches Ranking und Adwords

Einige Nachteile der natürlichen Suchmaschinenoptimierung seien erwähnt, die sich sinnvoll nur mit Adwords lösen lassen.

Schnell wechselnde Produkte, z.B. Angebote, sind nur schwer im natürlichen Ranking abzubilden. Hingegen sind Adwords – Kampagnen binnen Minuten erstellt.

Produkt- und Markeneigennamen werden nicht gefunden, wenn der Anwender nicht gezielt danach sucht. Bei Adwords hingegen läßt sich bsw. auch der Suchbegriff „Auto“ buchen, wenn man einen Audi verkaufen möchte.

Verschiedene Spracheinstellungen sind beim natürlichen Ranking schwierig. Denkt man alleine an so banale Sachen wie „Pfannkuchen“, wird der Österreicher „Palatschinken“ suchen. Und das war nur ein Beispiel aus dem deutschen Sprachraum. Bei Adwords bucht man einfach beides.

Auch kann man in Adwords typische Rechtschreibfehler „vorhersehen“. Ob man, selbst durchgeführt, nun einen „Terassenstrahler“ oder einen „Terrassenstrahler“ anbietet, ist bei Adwords egal. Man bucht einfach beide Begriffe.

Direktes Feedback einmal anders

Wenn wieder mal Spam eintrudelt und der Ärger kocht, gibt es einen interessanten Weg (den ich hier nicht empfehle, wie es auch keine Amerikaner in Bagdad gibt ;-)), mit dem Müll umzugehen.

Sieht man auf den Seiten der Absender nach, kann es sehr interessant sein, die offiziellen Kontakte dieser Spammer ihrerseits in Mailinglisten einzutragen……..auf das die Freude über unverlangte Werbebotschaften geteilt ist.

Was jetzt natürlich keinen Aufruf darstellt, auch so zu verfahren 😉

Welche Position bei Adwords sinnvoll ist

Die besten Positionen sind 1-6, wobei erfahrungsgemäß die erste Position sehr teuer ist. Hintergrund ist das oft nicht sehr professionelle Bietverhalten von Anwendern, welche auf Teufel komm raus den ersten Platz belegen möchten.

Immer zugrunde gelegt werden sollte ein durchgängiges Onlinecontrolling, welches bis auf den Verkauf die Kosten einer Kampagne misst. Hier lohnt sich eine Analyse, was ein oder zwei Plätze Unterschied an a) Kosten, b) Umsatz tatsächlich bringen. Die zweite Seite bei Google Adwords fällt sehr deutlich an Klickzahlen ab.

Google, Yahoo und Miva – lohnen sich alle?

Ja, wenn man sehr viele Angebote und Angebote mit hohen Trefferzahlen hat.

Google ist unangefochten die Nummer Eins. Yahoo bringt teilweise erstaunlich hochwertige Kontakte. Miva kostet wenig und speziell nach Fernsehberichten sind brauchbare Zugriffszahlen möglich. Da die Verwaltung ähnlich ist, bei Yahoo und Miva durch die direkte Anzeige der Konkurrenzangebote zudem das Ranking viel leichter bestimmt werden kann, ist mit wenig Mehrarbeit eine fast vollständige Marktabdeckung möglich.