Das wird eng – Hotels zu Ostern

Hoppela, da ist mächtig was los im Web. Zurzeit gehen die guten Hotels weg wie geschnitten Brot. Fast überall in einigermaßen attraktiven Feriengebieten sind die Sahnestücke weg und kaum noch etwas Vernünftiges verfügbar. Gerade das lange Wochenende reizt die Leute massiv, vielleicht mal für ein paar Tage an die See oder in schöne Orte der deutschen Mittelgebirge zu fahren. Die ganz unentwegten wollen dazu noch tatsächlich Skilaufen – als wenn dieser Winter nicht ausgereicht hätte.

Was mir nur insgesamt aufgefallen ist: Die Internetbuchungen werden anscheinend immer mehr. Auf den großen Portalen kann man fast im Minutentakt die Angebote durchlaufen sehen – zack, wieder eine Buchung, hupps, da kommt die nächste.

Offensichtlich verlagert sich der Markt immer weiter weg vom normalen Reisebüro vor Ort. Ich wüsste zu gerne, was aktuell auch auf den Bewertungsportalen los ist – da müsste es eigentlich analog zu den Buchungssystemen brummen wie wild. Immerhin, wer einigermaßen geschickt ist, findet nicht alleine sehr günstige Angebote, sondern kann sich auch gleich noch die am besten bewerteten Hotels herauspicken.

Sicherheit beim Surfen – Datenschutz

Wer verschiedene Webseiten besucht, wird nicht nur auf freundlich gesinnte Zeitgenossen treffen. In letzter Zeit häufen sich Berichte über problematische Webseiten, welche Daten unsauber aggregieren. Knackpunkt ist der Browser.

Es gibt Funktionen, mit denen man via Java die History des Browsers auslesen kann. Eine Webseite kann sich also auflisten lassen, welche Seiten ein User in der letzten Zeit besucht hat. Damit ist eine Profilierung des Users möglich, speziell, wenn im Verlauf irgendwo im Klartext der Name oder eine Benutzerkennung vorhanden ist. Das ist recht oft der Fall, selbst bei Session IDs steht dann vielleicht irgendwo drin 12345678&BENUTZERKENNUNG&abcdefgh oder anstelle der Benutzerkennung gleich im Klartext der Name.

Mit recht wenigen Schritten kann man dann nachvollziehen, wofür sich jemand interessiert oder in welchen sozialen Netzen der User wie unterwegs ist. Die Zusammenführung der Daten zu einem genauen Profil ist dann die leichtere Übung.

Es gibt zwei Möglichkeiten zur Abwehr: Man kann die History des Browsers bei allen gängigen Systemen löschen. Oder man surft einfach mit zwei verschiedenen Browsern, meinetwegen Firefox für Social Networks, ebay, Foren und parallel dazu Opera, Internet Explorer oder Safari für das allgemeine Surfen. In beiden Fällen haben unliebsame Zeitgenossen keine Chance mehr, sich an die Fährte eines Benutzers zu hängen und ggf. im Klartext den Namen zu entschlüsseln oder ihn mit Werbung zuzumüllen.

Diesmal wirds wohltätig – Vorschuss gewünscht

Sowas aber auch. Schon wieder schreibt mich jemand Wildfremdes an, der von seinem ach so großen Vermögen generöserweise etwas abgeben möchte. Ich glaube, ich werde nicht darauf eingehen 😉

Dear Friend,

As you read this, I dont want you to feel sorry for me, because, I believe
everyone will die someday. My name is Saeed Ahmed a merchant in Dubai, in
the U.A.E.I have been diagnosed with Esophageal cancer. It has defiled all
forms of medical treatment, and right now I have only about a few months to
live, according to medical experts. I have not particularly lived my life so
well, as I never really cared for anyone(not even myself) but my business.

Though I am very rich, I was never generous, I was always hostile to people
and only focused on my business as that was the only thing I cared for. But
now I regret all this as I now know that there is more to life than just
wanting to have or make all the money in the world. I believe when God gives
me a second chance to come to this world I would live my life a different
way from how I have lived it.

Now that God has called me, I have willed and given most of my property and
assets to my immediate and extended family members as well as a few close
friends. I want God to be merciful to me and accept my soul so, I have
decided to give also to charity organizations, as I want this to be one of
the last good deeds I do on earth. So far, I have distributed money to some
charity organizations in the U.A.E, Algeria and Malaysia. Now that my health
has deteriorated so badly, I cannot do this myself anymore.

I once asked members of my family to close one of my accounts and distribute
the money which I have there to charity organization in Bulgaria and
Pakistan, they refused and kept the money to themselves. Hence, I do not
trust them anymore, as they seem not to be contended with what I have left
for them.

The last of my money which no one knows of is the huge cash deposit of Sixty
million dollars $60,000,000,00 that I have with a finance/Security Company
abroad. I will want you to help me collect this deposit and dispatched it to
charity organizations. I have set aside 10% for your time and service.

Please reply me with honesty as soon as you receive this mail.

Kooperationsmöglichkeiten werden interessant

Zurzeit überlege ich mir, ob ich nicht bei der ein oder anderen Unternehmung einsteigen soll.

Nein, nicht, dass ich zurzeit an zu wenig Arbeit leide. Es juckt mich nur in den Fingern, einen Internetshop mal wieder richtig anzuschieben und an den entsprechenden Mehrerlösen mit zu verdienen. Natürlich laufen meine  sonstigen Aktivitäten noch weiter – ein zusätzliches strategisches Standbein hat aber noch keinem geschadet. Irgendwas wäre interessant, was man mit wenig Arbeitsaufwand (und um so mehr Know-How) mit laufen lassen kann.

Natürlich dürften das nicht die üblichen MLM-Dummheiten, Versicherungen oder verzweifelte Versuche klammer Kleinstbetriebe sein. Etwas anspruchsvoller bin ich da schon, auch, was die mögliche Lukrativseite angeht. Da braucht mir keiner mehr mit blödem Gerede von Provisionsbasis kommen – mache ich grundsätzlich nicht.

Aber noch mal ein nettes Nischengeschäft im Internet aufzuziehen, hätte schon seinen Reiz. Letztens habe ich mich schon mal mit einem sehr interessanten Menschen unterhalten, der im Zweierteam mit einem Kumpel eine hoch innovative Lösung in den Markt bringen möchte – ideal für einen Vertrieb via Internet. Außerdem schlummern bei mir noch einige Domains, die ich mir mal irgendwann auf Vorrat angeschafft hatte und die nur kurz in den Google-Index gehievt wurden.

Seit Januar sind ja zwei weitere Blogprojekte und ein Shop schon unterwegs, mit denen ich mir Nischen geschnappt habe. Aber, wie sagt man so schön: man kann nie genug haben ;-).

Kostenlose Browsergames – Vorsicht, Falle

Zurzeit gibt es einen steigenden Trend: Spiele, welche einfach über den Browser gespielt werden können. Dabei handelt es sich vornehmlich um Strategiespiele und weitestgehend Wirtschaftssimulationen. Aber auch Fantasy-Spiele erlangen immer mehr Bedeutung für den Markt.

Wieso schreibe ich aber: Vorsicht Falle?

Die Browsergames haben zwei Spielmöglichkeiten, entweder nur für lau oder man kann sich zusätzliche Ausrüstungsgegenstände und andere Vorteile kaufen – Kreditkarte, Paypal oder Handy machen es möglich. Hier warnen schon die Verbraucherschützer. Und das meiner Meinung nach völlig zurecht.

Wenn eine neue Spielrunde gestartet wird, stehen erst einmal sämtliche Spielwelten am Anfang. Die Spieler haben (noch) vermeintlich gleiche Chancen, was sich jedoch sehr schnell ändert. Je nach Ausgangslage kann man von vornherein ohne zugekaufte Vorteile nicht mehr mithalten. Zudem legen einige Spieler mit gekauften Ausrüstungsgegenständen oder Handelsvorteilen los wie die Feuerwehr.

Wer da nicht ebenfalls mit gekauften Vorteilen mitmacht, hat de facto keinerlei Chancen auf den Platz an der Sonne. Mal hier einen Fünfer, dort 20 Euro sind schnell ausgegeben, wenn man auch nur einigermaßen mithalten möchte. Zudem ist bei vielen Browsergames die Zeitsteuerung faktisch ohne Kauf irgendwelcher Privilegien nicht durchzuziehen. Geschickterweise haben nämlich die Programmierer den einen oder anderen Kniff eingebaut, damit man sehr regelmäßig online sein muss, um bei der Entwicklung der eigenen Spielfigur, des eigenen Dorfes oder was auch immer die schnellstmögliche Steigerung auf ein akzeptables Level zu erreichen. Wer nicht alle 8 Stunden einmal reinschaut, verliert. Und was hilft dagegen? Natürlich der Kauf irgendwelcher Privilegien oder Ausrüstungen.

Für mich sind viele der Browsergames ein im wahrsten Sinne des Wortes abgekartetes Spiel. Es werden jede Menge Reize geschaffen, doch mal eben hier und da ein paar Euros rauszurücken. Sonst hat man bei vielen dieser Systeme absolut keine Chance mehr. Schnell summieren sich diverse kleine Ausgaben zu beträchtlichen Summen. Böse Zungen haben bereits vermutet, dass einige Hersteller von Browsergames zudem ins Spielgeschehen eingreifen, indem Mitarbeiter die „Rüstungsspirale“ anstubsen.

Da sollte man schon mit einem wachen Auge unterwegs sein und sich am besten schon imVorfeld das Spielsystem genau ansehen und in einschlägigen Foren nach eventuellen Merkwürdigkeiten Ausschau halten. Sonst heißt es schnell:

Sie haben keine Chance, nutzen Sie diese.