Kijiji wächst beschleunigt

Es war zu erwarten und dürfte vor allem langfristig eine Ernst zu nehmende Konkurrenz für Tageszeitungen, die Portale von Tageszeitungen und erst recht die vielen Umsonst-Werbeblättchen darstellen. Aus einer Pressemitteilung von Kijiji:

Das von eBay gegründete kostenlose Kleinanzeigenportal Kijiji konnte im März erneut zulegen. Damit ist Kijiji laut Nielsen NetRatings das Online-Kleinanzeigenportal mit der höchsten Reichweite und gehört zu den Top-100-Internetseiten in Deutschland. Rund 2 Millionen Besucher haben im vergangenen Monat auf die Plattform zugegriffen, Tendenz steigend.

In mittlerweile über 300 Städten ist Kijiji die lokale Plattform für Nachbarschaftshilfe, Kaufen&Verkaufen, Haustiere, Kontaktanzeigen und vieles mehr. Über 420.000 aktive Anzeigen sind unter www.kijiji.de abrufbar, die Anzahl steigt durchschnittlich um 15 Prozent pro Monat. Sowohl für Anbieter als auch Suchende ist die Seite kostenlos, es fallen keine Gebühren an. Anzeigen, die gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen wie Spam oder verbotene Inhalte, werden allerdings gelöscht………………………..

Kijiji nutzt dabei zwei Entwicklungen, welche eine zunehmende Bedeutung im Online Marketing gewinnen: Lokalisierung der Angebote von privat zu privat sowie eine direkte Kommunikationsmöglichkeit vor Ort.

Viele Bereiche deckt ebay nicht ab: Kontakte, Partnersuche, Interessensgemeinschaften. Kijiji ergänzt dieses Spektrum, selbst wenn ebay der ein oder andere Handel durch die Lappen geht. Dafür ist das Preisniveau in Kijiji allgemein niedriger, es ist für gewerbliche Anwender kaum zu nutzen und ein professioneller Handel kann nur auf lokaler Ebene erfolgen.

Trotzdem stellt Kijiji eine ideale Ergänzung im Portfolio von ebay dar.

Managing Consultant oder Consulting Manager – im Trend

Die klassiche Aufteilung zwischen dem „Macher“ und dem „Berater“ verschwindet zunehmend. Meist sind es Relikte aus eher konventioneller Tätigkeit von Managern und Consultants in klassichen Umgebungen, welche noch die einzelnen Rollen prägen. Im Online Marketing verschwimmen dagegen diese Unterscheidungen – oft zum Leidwesen der Beraterbranche.

Warum? Gerade im Online Marketing ist eine Strategie nötig, wenn es um erfolgreiche Kampagnen geht, die auch nachhaltig wirken sollen. Hier ist neben einem theoretischen Wissen auch jede Menge fundiertes, aktuelles Know-How von Technik, Markt, Machbarkeit und betriebswirtschaftlichen Überlegungen nötig. Ich lehne mich jetzt einmal sehr weit aus dem Fenster und behaupte aus persönlicher Sicht: Die meisten Berater – gerade die, welche sich jetzt auf neue Trends wie Web 2.0 stürzen – haben genau diese erfolgsentscheidenden Faktoren nicht.

Wie anders wären die vielen Projekte zu erklären, die mit großer Glocke in den Sand gesetzt werden? Sei es die anfänglich unbrauchbare Software der Agentur für Arbeitslosigkeit, seien es andere Großprojekte.

Die typische „Helikopterperspektive“ eines reinen Beraters haben auch gute Manager. Aber diese wissen zusätzlich, was in der Praxis und am Markt Sinn macht. Hier zählt dann weniger die große PowerPoint Präsentation und das „Kamingespräch“ mit der Chefetage, als aktuelles Wissen und Erfahrung.

Genau so gut sieht es umgekehrt aus. Der Berater mit Managing Fähigkeiten weiß um die Umsetzungsmöglichkeiten, Ressourcenaufteilung und ob eine einzelne Maßnahme nur den nächsten Tagessatz sichert, oder dem Kunden auch langfristig hilft. Mit seinen Analysen, Strategien und Empfehlungen zur tatsächlichen und sinnvollen Umsetzung geht er weit über typische Floskeln hinaus. Er kennt im Detail und aus Erfahrung die fiesen, kleinen Fallstricke, welche bei Projekten lauern und für den Kunden in der Regel teuer werden. Also werden diese von vornherein entschärft – in der Rolle eines Managers mit beispielsweise direkten Weisungen über Art und Umsetzung sowie Personaleinsatz bei Projekten.

Damit wagen sich Managing Consultants sehr weit vor. Anstelle der unverfänglichen Beraterverträge ohne konkrete Haftung greifen sie direkt in Projekte und Unternehmen ein. Aber meiner Meinung nach ist dies der beste Weg, eine optimale Umsetzung zu erreichen. Wenn der Berater denn auch wirklich weiß, was er macht.

Eine interessante Entwicklung, die auf jeden Fall einiges bewirkt. Ist der Berater auch mit der Rolle eines Managers vertraut, kann er bedeutend mehr leisten und bekommt in Unternehmen mit offener Kommunikation auch eine Akzeptanz aufgrund seines Fachwissens. Umgekehrt kann ein Manager durchaus erfolgreich die Beratungsleistung gewährleisten, wenn er in der Lage ist, sein Praxiswissen zu abstrahieren und erfolgreich andere Perspektiven anzunehmen.

Was Neues von Symantec – Reanimation für Windows Version 7

Wenn Windows abschmiert, dann meistens gründlich. Je größer das Netz, desto spaßiger wird die Wiederherstellung. Eine Lösung kommt von Symantec (Presseinfo):
Mit der neuen Version 7.0 von Symantec Backup Exec System Recovery können IT-Verantwortliche in Unternehmen Windows-Server inklusive Betriebssystem und Anwenderdaten innerhalb von Minuten vollständig wiederherstellen. Damit sind sie in der Lage, für das Unternehmen kritische Systeme und Daten beispielsweise nach einem Ausfall sehr schnell wieder zur Verfügung zu stellen. Mögliche Ausfallkosten werden deutlich reduziert. Neue Funktionen für Microsoft Exchange Server sowie für virtuelle Umgebungen und eine zentralisierte Verwaltung sorgen für die notwendige Flexibilität bei der Wiederherstellung. Die neueste Version von Backup Exec System Recovery bietet zusätzliche Unterstützung für Microsoft Vista, x64-Plattformen, VMware ESX Server und Microsoft Virtual Server.

Neuer Thunderbird ab sofort verfügbar

Aus einer Pressemitteilung von Mozilla:

Ab sofort ist Mozilla Thunderbird 2, die neue Version des beliebten und frei verfügbaren E-Mail-Programms, weltweit frei verfügbar. Das Open-Source-Produkt bietet einfache Möglichkeiten zum Verwalten und Organisieren von E-Mails. Dazu zählen das Tagging von E-Mails, verbesserte Ordner-Ansichten sowie die schnelle Suche nach Nachrichten in den lokalen Verzeichnissen. Mit Hilfe von Add-ons kann jeder Anwender den Thunderbird 2 gemäß seinen individuellen Wünschen anpassen.

Mit den Add-ons erhält Thunderbird 2 professionelle Netzwerk-Tools, Funktionen für die VoIP-Telefonie sowie zum gemeinsamen Nutzen von Adressbüchern. All dies verwandelt den E-Mail-Client in eine vielseitige Informations- und Kommunikationsplattform.

Thunderbird gibt es hier

Die Neuerungen im Einzelnen:

Message Tagging – E-Mails lassen sich durch die Zuordnung von Tags wie zum Beispiel „von Mutter“ oder „Wochenend-Projekte“ bequem verwalten, da die Markierungen helfen, frühere Nachrichten leicht wiederzufinden. Die Anwender haben dabei die Wahl zwischen Standard-Tags wie „Wichtig“, „Persönlich“, „Aufgabe“, „Später“ und „Arbeit“. Oder sie erstellen ihre ganz eigenen Tags. Einer Nachricht lassen sich beliebig viele Tags hinzufügen.

Nachrichten-Verlauf – Thunderbird 2 bietet eine Navigation der Nachrichten-Historie an, ähnlich der Verlaufsfunktion bei Internet-Browsern. User können nun über Vor- und Zurück-Buttons den Verlauf der Nachrichten durchsuchen.

Suche – Die Funktion „Find-as-you-type“ beschleunigt wie beim Firefox die Suche nach Begriffen innerhalb der angezeigten Nachrichten oder über die Schnellsuche bereits während der Eingabe ins Suchfeld. Thunderbird 2 spart dem Anwender zusätzlich Zeit, indem Suchaufträge als Ordner im Mail-Verzeichnis abgespeichert werden können, welche sich für eine erneute Suche zu einem späteren Zeitpunkt per Klick aufrufen lassen.

Leichter Zugriff auf Web-Mail-Dienste – Die Anwender von Thunderbird 2 können Web-Mail-Services durch Eingabe von Usernamen und Passwörtern in ihr E-Mail-Programm integrieren und so auf Web-Mail zugreifen.

Anpassung – Jeder User kann Thunderbird 2 mit zahlreichen Add-ons seinem persönlichen Geschmack hinsichtlich Aussehen und Funktionalität anpassen. Zudem lassen sich eigene E-Mail-Templates anlegen, was beim Erstellen von Nachrichten Zeit spart.

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Meine Meinung: als Email-Client ist Thunderbird sehr einfach zu bedienen, schnell und zuverlässig. Durchaus eine Alternative, u.a. weil auf so ziemlich jeder Plattform verfügbar und damit ideal für heterogene Netzwerke.

Kleine Kamera ganz groß

Was Feines, Kleines von Samsung. Aus einer Pressemitteilung:

Ein waschechtes Superzoom in einem superschlanken Kamerabody von gerade mal 21 mm Tiefe: Das ist Weltrekord! Die neue Samsung L77 ist die derzeit schmalste 7-Megapixel-Kamera mit einem 7-fach optischen innen liegenden Zoom. Vom gemäßigten Weitwinkel (38 mm) bis zum starken Tele (266 mm) reicht das neu entwickelte Hochleistungszoom aus der Samsung Lifestyle-Serie, das bei Nichtbenutzung komplett im Kameragehäuse verschwindet.

Das neue Topmodell aus der beliebten Samsung Slim-Serie trägt nicht einmal in der Hemdtasche auf und bietet dabei das optische Potenzial einer mittleren Spiegelreflex-Ausrüstung. Fotografen, die Wert auf unverwechselbares und zeitloses Premium-Design in Kombination mit semiprofessioneller Ausstattung auf aktuellstem Niveau legen, finden in der L77 die perfekte Digitalkamera. Mit ihren kompakten Maßen (94 x 57 x 21 mm) findet sie auch im kleinsten Handgepäck Platz und lässt selbst für ambitionierte Bildgestalter keinerlei Wünsche offen.
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Das klingt viel versprechend. Vor allem die Größe der Kamera mit derartigen Leistungsdaten war bis vor gar nicht allzu langer Zeit schwierig bis undenkbar.
Ansonsten kann die Kleine noch eine ganze Menge: Belichtungszeit zwischen 1/1250 s und 15 s, bei Makro ab 10 cm scharf, Filmaufnahme, Verwackelschutz dank Gyro, und Einstellung der Lichtempfindlichkeit zwischen ISO 50 und 1500. Nebst einigen anderen Features.
Kommt im April in den Handel und soll 349 Euro Liste kosten.