ebay – Zeitsteuerung muss sein

In ebay gehört eine vernünftige Zeitsteuerung zum Handwerkszeug. Immer noch machen Verkäufer den Fehler, nicht zu sehen, wann ihre Auktionen auslaufen. Gerade an Brückentagen (Kurzurlaub möglicher Kunden), Feiertagen mit Familiencharakter (mehr Leute auf der Autobahn als in ebay) und Events (besonders drastisch war die WM) laufen Auktionen aus, die zu wenig Resonanz bringen.

Ein einfacher Kalender an der Wand mit nach Bundesländern eingetragenen Feiertagen hilft, die gröbsten Schnitzer zu vermeiden.

Google Analytics alleine reicht nicht

Wer in Google wirbt, bekommt ein Analytics-Konto umsonst. Damit kann man aber nicht alle Zugriffe auf die Webseite messen, logisch.

Gerade beim Betrieb von Blogs, Newslettern oder vielen externen Verlinkungen gibt es mit Etracker, Webtrends oder bzw. Econda leistungsfähige Lösungen, die sehr genau den gesamten Verkehr messen.

Gibt da übrigens ganz interessante Resultate, vor allem bei Blogs und redaktionell starken Seiten. Gegenüber Adwords verblieben die Besucher teilweise viermal so lang und riefen auch mehr Seiten auf. Scheint doch was dran zu sein, dass man gute Inhalte braucht ;-).

Tipp: Zeitsteuerung bei Google Adwords und Yahoo

Bevor man sich in Riesenetats stürzt, lohnt ein Blick auf das Onlinecontrolling. Zu bestimmten Zeiten bei bestimmten Benutzergruppen (ach, wie herrlich unspezifisch) kommen fast nur Requests aus dem Google-Partnernetzwerk. Will man dieses nicht ausblenden, weil genügend andere interessante Zugriffe daraus erfolgen, stellt man alle Kampagnen eben nur zu bestimmten Zeiten online. Einfach mal auf den eigenen Seiten messen. Es lässt sich vortrefflich an unattraktiven Zeiten sparen, damit man bei gleichem Gesamtbudget zu attraktiven Zeiten weiter oben steht.

Google – natürliches Ranking und Adwords

Einige Nachteile der natürlichen Suchmaschinenoptimierung seien erwähnt, die sich sinnvoll nur mit Adwords lösen lassen.

Schnell wechselnde Produkte, z.B. Angebote, sind nur schwer im natürlichen Ranking abzubilden. Hingegen sind Adwords – Kampagnen binnen Minuten erstellt.

Produkt- und Markeneigennamen werden nicht gefunden, wenn der Anwender nicht gezielt danach sucht. Bei Adwords hingegen läßt sich bsw. auch der Suchbegriff „Auto“ buchen, wenn man einen Audi verkaufen möchte.

Verschiedene Spracheinstellungen sind beim natürlichen Ranking schwierig. Denkt man alleine an so banale Sachen wie „Pfannkuchen“, wird der Österreicher „Palatschinken“ suchen. Und das war nur ein Beispiel aus dem deutschen Sprachraum. Bei Adwords bucht man einfach beides.

Auch kann man in Adwords typische Rechtschreibfehler „vorhersehen“. Ob man, selbst durchgeführt, nun einen „Terassenstrahler“ oder einen „Terrassenstrahler“ anbietet, ist bei Adwords egal. Man bucht einfach beide Begriffe.

Welche Position bei Adwords sinnvoll ist

Die besten Positionen sind 1-6, wobei erfahrungsgemäß die erste Position sehr teuer ist. Hintergrund ist das oft nicht sehr professionelle Bietverhalten von Anwendern, welche auf Teufel komm raus den ersten Platz belegen möchten.

Immer zugrunde gelegt werden sollte ein durchgängiges Onlinecontrolling, welches bis auf den Verkauf die Kosten einer Kampagne misst. Hier lohnt sich eine Analyse, was ein oder zwei Plätze Unterschied an a) Kosten, b) Umsatz tatsächlich bringen. Die zweite Seite bei Google Adwords fällt sehr deutlich an Klickzahlen ab.