PayPal wird kostenpflichtig für Verkäufer

Ab dem 15. Februar wird PayPal auch für innerdeutsche Transaktionen kostenpflichtig. Eine Mindestgebühr (35 Cent) fällt dann ebenso an, wie ein prozentualer Anteil. Über den Daumen gepeilt sind ca. 2 Prozent fällig. Zusätzlich zu den ebay-Gebühren. Damit wird es für einige Händler arg eng. Sieht man sich etwa die Preise für Computer und Zubehör an, dürften die bisherigen Spannen teilweise gerade einmal um 4-5 Prozent liegen. Wenn man davon noch 2 Prozent abzieht, bleibt wirklich nicht mehr viel übrig.

Was dagegen richtig übel kommt, sind Kreditkartenzahlungen via PayPal aus dem Ausland. Das wird schon jetzt manchen Gewinn auffressen. Mal sehen, ob es eine Alternative gibt……

Ideenklau auf die elegante Art?

Mh, da gibts gerade wieder Wettbewerbe, wo man ein Online-Vermarktungskonzept einreichen soll und die Chance auf meinetwegen die goldene Ananas hat. Zuerst ist man natürlich versucht, den Preis abzustauben. Indem man beispielsweise das ein oder andere Projekt aus der Schublade nimmt, welches aus Zeitmangel bislang nicht umgesetzt wurde. Aber als approbierter Zyniker und fleißiger Leser der Dilbert-Comics bin ich etwas vorsichtiger, wenn es etwas scheinbar umsonst gibt.

Also, erst mal einen Blick auf die Initiatoren der Wettbewerbe. Aaaaha. Teilweise Firmen, die nicht gerade als Innovatoren bekannt sind. Teilweise Agenturen, die aus der klassischen Werbung kommen. Und noch die anderen üblichen Verdächtigen.

Ich glaube, meine Schublade bleibt geschlossen und ich setze die Projekte lieber still und heimlich in Kooperation mit unserem fähigen Netzwerk um. Damit bleibt alles brav im Haus, kann wachsen und gedeihen. Und keiner kommt mir zuvor, außer, da ist noch jemand zufällig im gleichen Gebiet unterwegs. Kann passieren, ist aber besser als eine Umsetzung durch große Agenturen, die gerade sonst nichts sinnvolles zu tun haben.

Das Prinzip aber ist der Kerngedanke von Web 2.0: lasst doch andere Ideen, Konzepte und Inhalte liefern, wir setzen nur unsere Werbung drauf oder verdienen dran. Funktioniert nicht bei mir, sorry, Jungs

Programmiertrends für Webseiten

Zurzeit divergieren zwei Stilrichtungen bei Webseiten. Die eher grafisch orientierten Seiten stammen vornehmlich von Werbeagenturen, während die eher technisch optimierten Seiten von spezialisierten Onlineagenturen kommen. Beide haben ihren Sinn, sind aber von den Möglichkeiten her völlig unterschiedlich einzuschätzen.

Eine grafische Gestaltung mit reichlich Flash sorgt für Emotionen. Das eignet sich ganz gut fürs Image. Wenn es denn gut ladbar ist, was bei Monster-Flashs selbst mit DSL-Leitungen aber auch oft die kritische Grenze der Zumutbarkeit überschreitet. Faustregel: Eine Seite darf maximal so lange laden, wie ein Benutzer bequem die Luft anhalten kann. Selbst dabei werden einige abspringen, ganz zu schweigen von den immer noch reichlich vorhandenen ISDN- oder Modemnutzern. Solche Seiten sind oft nur (einfache) Fortsetzungen von Produktkatalogen und Fernsehspots. Gefahr: Wenn keine wirklich guten Grafiken oder Animationen kommen, ist der Benutzer sauer und der Aufwand für die Katz. Zudem muss alles langfristig stimmen, da schnelle Anpassungen des Inhalts sehr aufwändig sind.
Die eher technisch geschulte Abteilung kümmert sich ganz anders um die Seite. Schon bei der Planung wird Suchmaschinenoptimierung berücksichtigt. Ebenso eine Vernetzung mit beispielsweise einer Warenwirtschaft. Oft übernehmen die Techniker dabei die Projektleitung. Das Marketing des Auftraggebers gibt Rahmenbedingungen vor, die Techniker in Funktionsbeschreibungen umsetzen. Erst dann kommen Grafik und Text, welche sich an den Möglichkeiten orientieren. Diese Webseiten sind allgemein schlanker, benutzerfreundlicher und besser auf Reaktionen der Besucher anpassbar. Insgesamt fällt das Investitionsvolumen meist niedriger aus. Gefahr: Nicht alle grafischen Möglichkeiten lassen sich ausreizen, um noch den letzten Kunden zu überzeugen.

Web 3.0 steht und wir haben uns Web 4.0 gesichert

Für alle Fälle, falls etwa der Trend zu Web 2.0 nicht direkt zu web 3.0 führt, haben wir uns gleich noch web 4.0 gesichert. Zurzeit laufen beide Domains parallel, so dass Suchmaschinen brav alles indizieren. Kann ja sein, dass einige Trendsetter etwas sauer werden, was wir hier über den Web 2.0 – Wahn und seine Auswirkungen schreiben und direkt auf die übernächste Versionssnummer springen möchten.

Aber da haben wir schon vorgesorgt. Ansonsten ist bei Web 3.0 einiges Erfreuliche zu berichten. Die sukzessive Eintragung in Verzeichnisse und Kataloge bringt eine Stabilisierung der Position. Darf man nur nicht zu schnell zu viele Verweise setzen, sonst stößt es Google unliebsam auf. Hier braucht man schon ein wenig Erfahrung in der langfristigen Positionierung beim Eintrag. Übrigens läuft dieses Verfahren gerade parallel zum Relaunch der eigenen Homepage. Mit ein wenig Glück ist die bis Ende Januar durch. Mal schauen.

2000 % Gewinn….mit gewissen Risiken?

Neee, gibts hier nicht, da müssen Sie schon in ein Akquiseforum. Also, da wurde doch gerade mit 100 Euro Einsatz=Beteiligung ein Gewinn von 2000 % angeboten. Ein Herr M. S. bot eine gewinnbringende Beteiligung an einem geschlossenen Partnerprogramm an. Für Adwords-Einblendungen wollte er ab 100 Euro einsammeln, die 2000 % Gewinn bringen sollten. Natürlich nicht garantiert, sondern „Erfahrungswerte“. Mein dezentes Angebot eines Umsonst-Hosting bei uns auf unserem Turbo-Typo 3 wurde ebenso abgelehnt, wie eine Suchmaschinenoptimierung.

Viele Forumsmitglieder haben daraufhin gängige Suchmaschinen konsultiert und sind auf, um es nach meinem Empfinden diplomatisch auszudrücken, hoch interessante Links zu bisherigen Businessmodellen von Herrn S. gestoßen. Fragen von Profis aus dem Finanzbereich wurden ebenso wenig konkret beantwortet, wie meine. Während der Diskussion löschte Herr S. noch schnell einige bisherige Informationen über seine Tätigkeiten. Nur leider zu spät, denn die Forumsmitglieder hatten bereits munter gesucht und entsprechende Stellen veröffentlicht. Meine Meinung – Merke: Möchte man Kunden, sorry, Partner werben, immer schön vorher nachsehen, ob nicht die ein oder andere Information etwas hinderlich ist.
Nähere Details zum „geschlossenen Partnerprogramm“ mochte Herr S. nicht nennen. Entsprechend wurde der Versuch, ein „Partnerprogramm“ in einem Businessforum zu promoten als „bestenfalls mutig“ bezeichnet. Naja, Herr S. möchte nur noch „ernsthafte Interessenten“ via persönlicher Nachricht. Und zog sich zurück.

Ich habe fast 0,163 Sekunden überlegt, an diesem „Partnerprogramm“ teilzunehmen. Leider liefen aber gerade in ebay ein paar sehr interessante Auktionen, die meine nebensächliche Aufmerksamkeit verlangten. So muss ich armer Kerl denn weiterhin meine Brötchen mit Onlinemarketing verdienen, *schnief*

Zusatz, äh, Nachschlag: da isser wieder, der Herr S.. Und sagt zu einem Forumsteilnehmer: ……….,“wagen Sie nicht irgendwie mich anzugreifen“, das sinngemäße sonst böse zu werden, hat er schnell wieder gelöscht.

Wer genaueres wissen möchte, könnte nach dem nächsten Google-Index die genannten Zahlenwerte eintippen und vielleicht einmal ein großes Business-Treff besuchen.