Zeitfresser im Onlinebereich

Was gibt es nicht alles an Foren, Portalen und Communities. Wenn man alle in hoher Qualität bedienen würde, käme man vermutlich nicht mehr zum Arbeiten. Speziell im Bereich der sozialen Netze explodieren geradezu die Aktivitäts- und Statusmeldungen. Nehmen wir mal an, man hätte bei Facebook 50 Freunde, die ihrerseits jeweils noch einmal 50 Freunde haben. Geht man zunächst nur auf seine Freunde ein, sollte man auch ab und an schauen, was deren Freunde wiederum bezüglich der Statusmeldungen seiner ursprünglichen Freunde posten oder kommentieren. Nicht nur aus reiner Höflichkeit, sondern auch, um kommunikativ am Ball zu bleiben.

Ergo steigt das Kommunikationsaufkommen selbst bei zurückhaltender Aktivität stark an. Und weil es nicht nur Facebook gibt, gilt ein ähnlicher Mechanismus auch für andere soziale Netze.

Es lauert die Falle, dass irgendwann Kommunikation nur noch der Kommuniaktion wegen statt findet. Damit wäre ein produktives Arbeiten selbst für die Verfechter von Social Media im Web nicht mehr möglich. Man erstickt förmlich an Beiträgen, Kommentaren und Antworten.

Eine Selbstbeschränkung muss her, sonst geht die Qualität zu Lasten der Quantität verloren. Zumal verschiedene Diskussionen zusätzlich massiv Zeit kosten. Man kann dabei sagen: je größer das Forum, desto eher laufen Threads aus dem Ruder und machen richtig böse Aufwand, wenn man vernünftig dabei bleiben will. In dieser Situation wird auch das eigene Marketing immer schwieriger. Besonders, wenn man die von vielen Leuten eingeforderte „Kommunikation auf Augenhöhe“ mit allen Interessenten und möglichen Kunden anstreben möchte.

Auch hier muss weniger mehr sein. Geschäftsvorfälle mit vielen Diskussionen drumherum sind irgendwann nicht mehr handhabbar –  rein technisch gesehen. Und auch die bloße Konversation erweist sich irgendwann als nicht mehr praktikabel, wenn man sämtlichen Anreizen und potentiell interessanten Themen hinterherhechelt.

Ich glaube, ja ich weiß, dass viele Teilnehmer der sozialen Netze vor genau diesem Dilemma stehen. Auch ist eine derartige Reizüberflutung Gift für tatsächlich statt findende Umsätze. Entsprechend rechne ich mit einer noch ansteigenden Welle an Social Media Aktivitäten durch Unternehmen, welche jedoch sehr schnell in sich zusammenbrechen kann und zu einer Konsolidierung am Markt führen wird……..

Chaos um den Euro

Im Focus hat man mal zusammengerechnet, wie viel Deutschland bislang für den Euro bezahlen musste. Die Autoren kommen auf ca. 2.500 Milliarden. Wird so nicht ganz stimmen, weil wir als Exportnation auch massiv durch den Euro verdienen. Und schließlich zahlen bspw. die Griechen bislang noch brav die Zinsen für die Kredite. Unter dem Strich bleiben aber exorbitante Ausgaben. Die könnte man meines Erachtens auch sinnvoller verwenden. Gehen wir mal davon aus, dass der Euro bislang 500 Milliarden gekostet hat. Dafür kann man ganz Deutschland mit erneuerbaren Energien versorgen. Entsprechend relaxed könnten wir uns zurücklehnen und angesichts steigender Rohstoffpreise oder der unsinnigen Kernernergie nur noch lächeln. Auch wären wir vollkommen unabhängig von unsicheren Lieferstaaten für Erdöl und vor allem Erdgas.

Andere Möglichkeiten sehe ich in schlichtweg weniger Arbeitszeit – wenn der Mehraufwand an Arbeit zum Teil ja wieder an anderer Stelle abgezwackt wird. Über den Daumen gepeilt, hätte jeder ca. 2 Wochen mehr Urlaub im Jahr bei gleichem Ergebnis für unsere Volkswirtschaft. Wohlgemerkt, wenn die zusätzlich verdienten Umsätze nicht abgeführt würden. Nicht zuletzt ließen sich unsere Staatsschulden minimieren oder die Steuern senken. Das hat durchaus angenehme Anreize.

Ich habe nichts gegen eine europäische Gemeinschaftswährung, das sei ganz klar gestellt. Aber das löchrige Instrumentarium der Verschuldungsaufsicht sowie die doch etwas ahnungslos anmutende Truppe aus Politikern halte ich für Fehler im System, die schnellstmöglich korrigiert gehören. Man könnte ja einen Nord-Euro andenken, bei dem die vernünftig arbeitenden Volkswirtschaften in Nordeuropa und die aufstrebenden Länder im Osten gemeinsame Sache machen. Die Wackelkandidaten könnten dann ruhig mal ihre Währung abwerten und so Schulden minimieren. In jedem Fall wären wir aus der Haftung raus. Angesichts der Geschehnisse um den griechischen Euro-Beitritt sowie die Bananenrepublik Italien wäre mir da viel wohler.

Übrigens hat sich gerade Obama gemeldet und den Euro mit verantwortlich gemacht für die Wirtschaftskrise. Das wiederum ist ausgemachter Blödsinn. Die USA haben sich im Rekordtempo auf Rekordhöhe verschuldet. Dazu kommen noch Politikgenies wie Bush Junior und eine völlig verkorkste Unternehmensstruktur. Jahrelang haben die Amerikaner geschludert und geborgt. Das ist dem Euro ja wohl nicht anzulasten. Speziell dann nicht, wenn in den USA kaum noch Realgüter produziert werden, die man branchenübergreifend auf dem Markt ernst nehmen kann. Mal ehrlich: die meisten Export-Produkte lassen die USA in Asien zusammenschustern. Und was die selbst produzieren…… wer kauft sich bspw. freiwillig ein amerikanisches Austo, wenn er was Vernünftiges aus Europa bekommen kann? Der Verkauf geht nur über den Preis……..

China hat versucht, Google zu hacken

Das wird gerade sehr hoch aufgehängt: Hillary Clinton sagte in einem Interview, dass chinesische Hacker versucht haben, Google-Emailaccounts zu hacken. Das FBI ist eingeschaltet und ermittelt. Reiner Zufall wird das nicht gewesen sein, denn China ist seit langem bekannt für staatliche Computerkriminalität sowie Ideenklau en masse. Auch Deutschland sollte einmal ausgespäht werden, Ziele waren die  Bundesregierung sowie Ministerien.

Natürlich werden sich die Chinesen wieder öffentlich distanzieren von derlei schmutzigen Tätigkeiten und darauf setzen, wieder einmal damit durchzukommen. Allerdings ist das Internet in China extrem kontrolliert (Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit kann man vergessen) und teilweise sind Spuren von Hackerangriffen schon bis in die Nähe staatlicher chinesischer Stellen verfolgt worden. Wie wahrscheinlich ist es also, dass hoch qualifizierte Hackerangriffe in sehr hoher Anzahl ohne das Wissen von Parteibonzen und Geheimdiensten passieren? Meines Erachtens kann man ruhig von staatlicher Spionage in riesigem Umfang ausgehen…….

Wie die freie Welt damit umgehen soll, erscheint mir gerade etwas ziellos. Man möchte China als potentiellen Absatzmarkt nicht verlieren und schluckt jede Kröte des nach Großmacht strebenden Reichs der Mitte. Ich glaube, man täte gut daran, weit mehr Abstand zu China zu halten.

Panama-Offshore-Services.com, Monex.to

Kennen Sie Panama Offshore Services oder Monex? Nein? Ok, das ist kein Verlust. Aber die Jungs sind sehr aktiv mit Spam auf diesem Blog. Kurz zur Erinnerung: Eine gute Position in Google entsteht neben einer stimmigen Seite selbst auch durch möglichst viele und gute Links, welche auf eine Webseite verweisen.

Sowohl Panama-Offshore-Services.com, wie auch Monex.to möchten offensichtlich gerne Links von diesem Blog haben. Dabei verwenden beide ziemlich zusammengestückelte Textfragmente in der Hoffnung, dass ich den Müll freischalte und sie die Links kassieren. Natürlich werde ich das nicht tun ;-).

Recht interessant ist aber der Mechanismus, mit irgendwelchen Textstücken auf beliebige Blogs loszugehen und einen Eintrag zu versuchen. Da dürfte ich m.E.  nicht der einzige sein, welcher von diesen Typen zugemüllt wird. In jedem Fall halte ich so ein Vorgehen für reichlich unseriös. Entsprechend betrachte ich auch die Dienstleistungen und Produkte dieser Typen als halbseiden bis absolut nicht vertrauenswürdig………..

Sooo, zurück aus dem Urlaub

Sehr schön war es ;-). Mexiko ist ein faszinierendes Land mit sehr vielen netten Menschen. Unheimlich interessant waren die alten Maya-Städe sowie die Natur. Man konnte also prima Kultur und Naturerlebnisse miteinander verbinden. Gerade das Schnorcheln am Riff hat mir sehr viel Spaß gemacht. Eine Meeresschildkröte kam in ca. einem Meter Abstand vorbeigezockelt und Fische schwammen in 10 cm Abstand an der Kamera vorbei.

Ich habe u.a. eine kleine Digitalkamera von Casio, die ich mit einem Aquapac wasserdicht gemacht hatte. Das gab witzige Aufnahmen vom Riff und natürlich auch seinen Bewohnern.

Währenddessen habe ich mich nicht um das Web 3.0 Blog gekümmert, sondern nur die notwendigen Arbeiten im Kundenauftrag und für eigene Projekte erledigt. Aber so lässt es sich prima werkeln: Bequem im Lobby-Sessel oder draußen mit einem Netbook auf dem Bauch. Dazu gab es Vogelgezwitscher und eine Menge Leguane, welche auf Leckereien der Urlauber warteten. Ab und an einen Drink dazu und ganz entspannt herumtippen – das hat was……….

Könnte man wiederholen……..