ebay Tipps: Toll, geil, spitze

Nein, es gibt jetzt keine Tipps, wie man etwas optimal bei ebay verkauft. Es gibt vielmehr Tipps, wie man Schnäppchen erwischen kann.

Der normale Sprachgebrauch kennt ja die in der Überschrift erwähnten Begriffe: Toll, geil, spitze besonders im Bereich der etwas sensationslüsternen Werbung. Auch sind diese Worte recht oft im täglichen Gebrauch zu höhren, wenn man einmal bei der Bahn den Leuten aufs Maul schaut.

Entsprechend oft ist auch in einer Artikelbeschreibung bei ebay entsprechendes Vokabular anzutreffen. Da man aber nicht sehr viel Platz hat, sind die anderen Teile der Beschreibung oft etwas dürftig. In der Konsequenz werden derartige Artikel nicht allzu häufig über die Suche gefunden und die Gebote bleiben im Durchschnitt eher niedrig.

Hier gibt es entsprechend so manches Schnäppchen, das mit einer detaillierten Beschreibung des Artikels und der Gattung des Artikels viel häufiger angeklickt würde. Machen Sie einfach mal einen Test und geben Sie die genannten Worte in die Suchfunktion von ebay ein. Sie werden sich wundern, wie viel dort aufgelistet wird – zu oft sehr günstigen Preisen.

Die Reisebuchungsseiten nerven

Da will man schnell noch einen Business-Trip buchen und sucht verschiedene Reiseanbieter auf. Und da glaube ich, die wollen mich verschaukeln. Also, ich gebe ganz genau in die Buchungsmaske ein, wo ich hin will. Das schlucken die Systeme ohne Probleme. Dann gebe ich das Datum von frühester Anreise und spätester Abreise sowie die gewünschte Dauer ein.

Und bekomme prompt keine entsprechenden Angebote.

Dafür werden Reisen angezeigt, die später enden oder kürzer sind. Komischerweise ist der Preis dann oft auch noch höher oder die attraktiven Angebote sind bei der Überprüfung des Reiseanbieters längst nicht mehr verfügbar. Also, wenn ich schon genau angebe, was ich möchte, dann erwarte ich auch eine entsprechende Ausgabe.

Die Sache mit den Preisen oder der leider-nicht-mehr-Verfügbarkeit könnte für die Anbieter übrigens noch negative Konsequenzen haben. Preissuchmaschinen wurden kürzlich durch die Rechtsprechung verpflichtet, nur aktuelle Angebote aufzulisten. Etwas anderes als Preissuchmaschinen sind viele Buchungsportale im Prinzip auch nicht. Und wenn die günstigen Angebote weg sind, sollte man zumindest meiner Meinung nach auch nicht mehr damit werben dürfen – analog zu normalen Preissuchmaschinen.

Das wird eng – Hotels zu Ostern

Hoppela, da ist mächtig was los im Web. Zurzeit gehen die guten Hotels weg wie geschnitten Brot. Fast überall in einigermaßen attraktiven Feriengebieten sind die Sahnestücke weg und kaum noch etwas Vernünftiges verfügbar. Gerade das lange Wochenende reizt die Leute massiv, vielleicht mal für ein paar Tage an die See oder in schöne Orte der deutschen Mittelgebirge zu fahren. Die ganz unentwegten wollen dazu noch tatsächlich Skilaufen – als wenn dieser Winter nicht ausgereicht hätte.

Was mir nur insgesamt aufgefallen ist: Die Internetbuchungen werden anscheinend immer mehr. Auf den großen Portalen kann man fast im Minutentakt die Angebote durchlaufen sehen – zack, wieder eine Buchung, hupps, da kommt die nächste.

Offensichtlich verlagert sich der Markt immer weiter weg vom normalen Reisebüro vor Ort. Ich wüsste zu gerne, was aktuell auch auf den Bewertungsportalen los ist – da müsste es eigentlich analog zu den Buchungssystemen brummen wie wild. Immerhin, wer einigermaßen geschickt ist, findet nicht alleine sehr günstige Angebote, sondern kann sich auch gleich noch die am besten bewerteten Hotels herauspicken.

Sicherheit beim Surfen – Datenschutz

Wer verschiedene Webseiten besucht, wird nicht nur auf freundlich gesinnte Zeitgenossen treffen. In letzter Zeit häufen sich Berichte über problematische Webseiten, welche Daten unsauber aggregieren. Knackpunkt ist der Browser.

Es gibt Funktionen, mit denen man via Java die History des Browsers auslesen kann. Eine Webseite kann sich also auflisten lassen, welche Seiten ein User in der letzten Zeit besucht hat. Damit ist eine Profilierung des Users möglich, speziell, wenn im Verlauf irgendwo im Klartext der Name oder eine Benutzerkennung vorhanden ist. Das ist recht oft der Fall, selbst bei Session IDs steht dann vielleicht irgendwo drin 12345678&BENUTZERKENNUNG&abcdefgh oder anstelle der Benutzerkennung gleich im Klartext der Name.

Mit recht wenigen Schritten kann man dann nachvollziehen, wofür sich jemand interessiert oder in welchen sozialen Netzen der User wie unterwegs ist. Die Zusammenführung der Daten zu einem genauen Profil ist dann die leichtere Übung.

Es gibt zwei Möglichkeiten zur Abwehr: Man kann die History des Browsers bei allen gängigen Systemen löschen. Oder man surft einfach mit zwei verschiedenen Browsern, meinetwegen Firefox für Social Networks, ebay, Foren und parallel dazu Opera, Internet Explorer oder Safari für das allgemeine Surfen. In beiden Fällen haben unliebsame Zeitgenossen keine Chance mehr, sich an die Fährte eines Benutzers zu hängen und ggf. im Klartext den Namen zu entschlüsseln oder ihn mit Werbung zuzumüllen.

Kooperationsmöglichkeiten werden interessant

Zurzeit überlege ich mir, ob ich nicht bei der ein oder anderen Unternehmung einsteigen soll.

Nein, nicht, dass ich zurzeit an zu wenig Arbeit leide. Es juckt mich nur in den Fingern, einen Internetshop mal wieder richtig anzuschieben und an den entsprechenden Mehrerlösen mit zu verdienen. Natürlich laufen meine  sonstigen Aktivitäten noch weiter – ein zusätzliches strategisches Standbein hat aber noch keinem geschadet. Irgendwas wäre interessant, was man mit wenig Arbeitsaufwand (und um so mehr Know-How) mit laufen lassen kann.

Natürlich dürften das nicht die üblichen MLM-Dummheiten, Versicherungen oder verzweifelte Versuche klammer Kleinstbetriebe sein. Etwas anspruchsvoller bin ich da schon, auch, was die mögliche Lukrativseite angeht. Da braucht mir keiner mehr mit blödem Gerede von Provisionsbasis kommen – mache ich grundsätzlich nicht.

Aber noch mal ein nettes Nischengeschäft im Internet aufzuziehen, hätte schon seinen Reiz. Letztens habe ich mich schon mal mit einem sehr interessanten Menschen unterhalten, der im Zweierteam mit einem Kumpel eine hoch innovative Lösung in den Markt bringen möchte – ideal für einen Vertrieb via Internet. Außerdem schlummern bei mir noch einige Domains, die ich mir mal irgendwann auf Vorrat angeschafft hatte und die nur kurz in den Google-Index gehievt wurden.

Seit Januar sind ja zwei weitere Blogprojekte und ein Shop schon unterwegs, mit denen ich mir Nischen geschnappt habe. Aber, wie sagt man so schön: man kann nie genug haben ;-).