Zusammenfassung der Woche

Also, dann geht es mal los mit dem, was in dieser Woche alles an Meldungen hereinkam, aber aufgrund Zeitknappheit nicht sofort hier bei Web 3.0 veröffentlicht werden konnte. Man kann es auch positiv sehen – jetzt gibt es ein Extrakt und der Leser muss sich nicht alles selbst zusammensuchen:

PayPal wird am 2. Juli zur Bank, tutto completto mit Listung und Finanzaufsicht. War ja zu erwarten. Allerdings nicht mit Kreditgeschäft, sondern reinem e-banking. Bei den Accounts wird automatisch ein Wechsel vollzogen. Es wird ein paar Änderungen geben, etwa Maximalüberweisungen in bestimmten oder ohne bestimmte Höhe nur für geprüfte Mitglieder. Interessant ein Aspekt: PayPal verpflichtet die Mitglieder zu Vertraulichkeit – sozusagen Datenschutz a la Web 2.0, jeder darf mitmachen ;-).
Die Adobe MAX, eine sehr große Konferenz für Entwickler und Grafiker, kommt nach Europa. Die Konferenz bietet jede Menge Know-How, Vorführungen und Trainings. Ort: Barcelona (schön!!!), Zeitpunkt: 15.-18. Oktober. Bis 25 Juni kann man sich unverbindlich vorregistrieren und bekommt einen Frühbucherrabatt hier. Wer umsonst hin möchte, kann am Wettbewerb um die beste Kundenseite teilnehmen, ab sofort hier.
Samsung hat wieder einen Preis für die NV-Kameraserie erhalten, diesmal den Plus X. In der Tat sind die Teile nicht alleine optisch ansprechend, sondern auch funktional. Ansehen kann man sich die NVs hier. Allerdings sollte man den Sound abstellen, der ist grausam.

Symantec bringt eine neue Version (8.5) der Control Compliance Suite, welche die zentrale Wartung von Sicherheitslösungen deutlich vereinfachen soll, Infos hier. Huawei Technologies und Symantec planen ein gemeinsames Joint Venture im Bereich hardwarebasierter Sicherheits- und Speicherlösungen.

Neuer Chef bei Kyocera Mita wird Katsumi Komaguchi , vormalig Vize. Chef des Aufsichtsrats bleibt Koji Seki. Auch hier, nicht nur bei Drucken, setzt Kyocera auf Konstanz. Der Netto-Umsatz lag im Geschäftsjahr bei ca. 8,1 Mrd Euro.

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Und jetzt kommt für mich eines von diesen Wochenenden, wo dank Urlaubs- und Feiertagen die Gebote bei SEM und ebay Kampagnen wieder verrückt spielen *gähn*…………

Wir schalten um zum Spocht

Web 3.0 hat sich tapfer beim Fussball geschlagen und wurde leider dennoch besiegt. Beim affiliatecup von Quisma erreichte Web 3.0 im Team „die satanische Ferse“ zusammen mit Hitflip einen soliden Platz im Mittelfeld. Drei Siege mit jeweils deutlich über 10 Treffern standen 2 Niederlagen gegenüber, bei denen wir ebenfalls so richtig geschrubbt wurden. Da half auch die Aufmunterung am Spielfeldrand seitens Kathrin und Nina von Quisma nichts mehr, ebenso die lautstarke Unterstützung der zahlreichen mitgereisten Fans (Beatrice, kurz vorm Spiel: „bring mir bitte noch ne Cola mit“).

Stepstone konnte locker geschlagen werden und sorgte für eines der höchsten Turnierergebnisse überhaupt. Auch die Plättung eines weiteren Teams ging zahlenmäßig souverän über die Bühne, die bekamen jedoch für das schönste Eigentor Konzertkarten und ich eine Blase. Der Chef von Quisma im Zusammenspiel mit der Online Marketing Managerin von Expedia zeigten dann die Grenzen auf: Man kann davon ausgehen, dass vor allem ersterer heimlich geübt hatte und massiv durch alkoholfreies Bier gedopt war.

Unter den Mixed-Teams kam „Frau Neckermann“ (Daniel – Online Marketing Neckermann und Nina) souverän weiter und schaffte es bis ins Halbfinale – glaube ich. Naja, eigentlich waren wir ja auch ein Mixed-Team: Mein Partner konnte spielen, ich nicht. Nils von Metaapes war recht fix unterwegs und nach dem Ausscheiden wurde gezielt die Taktik der Gegner analysiert – bei Getränken.

Die Spielniveaus von Halbfinale und Finale waren ekelerregend – hoch. Keine Chance, auch nur ansatzweise bei Technik, Ballbeherrschung sowie Taktik mitzuhalten. Insgesamt ein völlig gelungenes Turnier, beste Unterhaltung und jede Menge spochtliche High-Leuts.

Bevor ichs vergesse: es ging um Kicker, d.h. Tischfussball.

Das Treffen war eine hervorragende Gelegenheit zum Branchenplausch, Austausch von Informationen sowie Kontakten in einer lockeren Atmosphäre. Die Teilnehmer waren hochklassig.

Spam wirb massiv für Anatrim

Ehrlich, ich habe keine Ahnung, was Anatrim ist. Interessiert mich auch nicht wirklich. Tatsache ist jedoch, dass gerade sehr viele meiner Emailaccounts mit Meldungen über Anatrim zulaufen. Erstaunlich dabei: Im Gegensatz zu sonst üblichem Spam, fehlt hier oft der Link auf eine Webseite.

Offensichtlich versucht da jemand, mit Spam einen „Markennamen“ unters Volk zu bringen. Getreu dem Motto: wenn sämtliche Kanäle damit zugeschüttet werden, wird es wohl irgendjemand kaufen.

Ich halte dies für eine extrem rabiate Methode, für die sich durchaus einmal die Staatsanwaltschaften interessieren sollten. Immerhin klopfen die Spammer systematisch alle irgend vorhandenen Internetserver (auch die passiven, sprich noch nicht bei Suchmaschinen angemeldeten) auf Emaladressen ab und schicken dann an alle dort installierten Emailaccounts die Meldungen. Es müsste durchaus zu verfolgen sein, woher die Masse an Verkehr dieser Art kommt.

In jedem Fall neu ist der Umfang und die Dreistigkeit des Vorgehens.

Adobe übernimmt Scene7 managed Services

Pressemitteilung von Adobe und Kommentar:
München – Adobe Systems gab heute bekannt, eine Übernahmevereinbarung mit Scene7 unterzeichnet zu haben. Scene7 ist ein Anbieter von Lösungen zur Bereitstellung innovativer Rich Media-Anwendungen. Adobe plant, diese interaktiven Publishing-Technologien weiterhin anzubieten und auszubauen, um die Online-Verfügbarkeit seiner führenden Kreativlösungen zu erweitern. Die meisten Mitarbeiter von Scene7 werden voraussichtlich zu Adobe wechseln, CEO Doug Mack wird als Vice President für den Bereich Creative Solutions Services bei Adobe verantwortlich sein. Die Akquisition wird nach allgemein üblichen Richtlinien durchgeführt und voraussichtlich Ende Mai 2007 abgeschlossen werden. Adobe geht davon aus, dass die Übernahme keine wesentlichen finanziellen Auswirkungen auf Umsatz und Gewinn im Geschäftsjahr 2007 haben wird. Die Bedingungen der Akquisition wurden nicht bekannt gegeben.

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Zunächst einmal ist klar, dass sich bei Adobe nichts Wesentliches in Umsatz und Gewinn tut – bei den Summen ;-).

Zu den Kunden von Scene7 gehören Sears, Macy’s (die wichtigsten Versender im US-Markt), Levi Strauss & Co., Zillow.com, Anthropologie, OTTO UK, Lands‘ End und QVC….. und noch ein paar andere, recht dicke Häppchen. Die Firma ist spezialisiert auf Grafikanpassung via Flash und Co, z.B. Zoom-In, dynamische Größenanpassung, dynamische Produktkataloge oder auch personalisierte Präsentationen.

Mir persönlich erscheinen zwei Gründe plausibel: Adobe möchte den reichhaltigen Baukasten von Scene7 in die eigenen Produkte integrieren und gleichzeitig verhindern, dass Technologieträger zu weit vorpreschen, indem sie die Technik bis zur Nicht-Updatefähigkeit ausreizen.

Eine ähnliche Vorgehensweise gab es schon oft bei Grafiksoftware (Zukauf von Filtern), Programmiersprachen (Zukauf von Bibliotheken und Funktionssets) oder Sicherheitssoftware (Zukauf von Add-Ons für Paketlösungen). Ist interessant, dass es jetzt auch den Internetbereich im verstärkten Maße erreicht, wo bisher eher fertige Lösungen erworben, zu Paketen geschnürt und nicht einzelne Bausteine „erbeutet“ wurden.

Tarifoptimierung der Telekom

Gerade, d.h. 19:55 habe ich wieder einen unverlangten Anruf eines Callcenters bekommen, das sich mit „Tarifoptimierung der Telekom“ ausgab. Nach dem Vorstandswechsel habe man beschlossen, den Kunden bessere Tarife anzubieten. Man fragte, wie hoch meine Telefonrechnung sei und ob ich noch Telekom-Kunde wäre. Beides habe ich beantwortet.

Allerdings vergaß ich zu sagen, dass der erwähnte Rechnungsbetrag von Vodafone stammt und mein Festnetzanschluss bei Arcor liegt. Trotzdem bin ich noch Telekom-Kunde, auf anderen Gebieten. Nachdem ich schon einmal so einen Anruf zu ebenso unpassender Zeit bekam, möchte ich gerne herausfinden, wer dahinter steckt. Zumal die Datenbasis der Tarifoptimierung der Telekom offensichtlich beschissen ist – schon der zweite, der nicht wusste, dass ich bei Arcor bin – und für recht nervige Störungen sorgt.

Man bot mir einen Vertrag zu 49,95 EUR/Monat – Call&Surf Comfort an für Festnetz (vergaß aber zu sagen, was für eine und wie auch immer geartete Flatrate drin sei) und konnte erst nach Nachfrage des Callcenter Agent mit seinem Sklaventreiber im Hintergrund erfahren, dass „sag dem, der bekommt 2000-6000 kBit/s, je nachdem wo er wohnt“ Stand der Dinge ist.

Ich bat um ein schriftliches Angebot per email. Der Callcenter Mitarbeiter sagte im Gegenzug, das ginge nur sofort am Telefon, würde von dort aus umgestellt und ich würde später eine Auftragsbestätigung bekommen. Ausführliche Widerrufsbelehrung, wie eigentlich üblich? Fehlanzeige.

Nach einer Rückfrage mit seinem Sklaventreiber nahm der Callcenter-Agent meine Emailadresse auf und sagte, ich würde binnen einer Woche ein Angebot bekommen. Ich habe ausdrücklich keinen Auftrag zur Tarifoptimierung gegeben, sondern nur ein Angebot verlangt.
Ok, dann warten wir mal ab. Aus dem Gespräch war deutlich zu entnehmen, dass es an private Kunden adressiert war. Ein unverlangter Anruf ist unzulässig. Selbst, wenn ich eindeutig als Geschäftskunde adressiert worden wäre, ist es immer noch zweifelhaft, ob ein solcher Anruf rechtmäßig ist. Eine Widerrufsbelehrung fand nicht statt. Auch dies unzulässig.

Jetzt bin ich doch mal gespannt, was weiter passiert. Ich freue mich schon auf eine Email, (falls die denn kommt), um herauszufinden, wer denn diesen Mist verzapft. Leider war die Telefonnummer unterdrückt, so dass eine Rückverfolgung auf diesem Wege unmöglich ist. Als einfacher Erfüllungsgehilfe geht der Callcenter-Agent und damit Nicht-Haftung des Unternehmens wohl nicht durch, da er andauernd von seinem Sklaventreiber instruiert wurde.

Gerne halte ich Sie auf dem Laufenden (wenn tatsächlich die Email kommt), wer dahinter steckt und wie der große Gong ausgeht, den ich diesem Verein verpassen lassen werde.