Ranking in Google – abhängig von Aktualisierungsintervallen

Wer sich schon einmal gewundert hat, warum eine Webseite an einem Tag ganz oben steht, an anderen Tagen auf Seite 2, 3 oder kurz einmal komplett herausfällt, findet eine Erklärung in der Datenhaltung und den Aktualisierungsintervallen. Google betreibt weltweit nicht nur ein Rechenzentrum und aktualisiert nicht 24 Stunden am Tag jeden Webinhalt im Kreuzvergleich.

Beispielsweise sehen Sie bei einer Suche nach unserem Web 3.0 Blog die Einträge der letzten 2 oder drei Tage auf der Ergebnisseite. Ganz einfach, weil Google ab und zu bei uns vorbeischaut und dann jeweils einen neuen Index dieser Seite erstellt. Das Gleiche gilt natürlich für die Seiten, von denen wir verlinkt werden. Kommt es hier zu Änderungen, können sich die Ergebnisse wieder um ein paar Tage verschieben, bis die gesamten Inhalte auf einem gemeinsamen Stand sind.

Diese Kette von Verschiebungen hat manchmal merkwürdige Auswirkungen, die an sich aber völlig harmlos sind. Da rutschen wir auch mal etwas weiter nach unten. Keine Panik. Kommt beim nächsten Umlauf wieder in Ordnung.

Etwas anders sieht es bei Seiten aus, die versuchen, Google auszutricksen. Da gibt es gleich mehrere böse Fehler, die Google (zurecht!) gar nicht mag. Wer mehr Inhalte durch Duplikation und verschachtelte Domains vorspiegeln möchte, kann ganz schnell komplett heraus fliegen. Ist schon BMW passiert, sollte man also besser sein lassen. Auch nicht gerne gesehen sind künstliche Fehler, die man bei einer externen Verlinkung einbaut. Diese rücklaufenden Requests funktionieren eine Zeit lang gut – bis man fliegt.

Natürlich arbeiten wir nicht mit solchen Taschenspielertricks. Trotzdem können wir auch einmal eine Zeit lang nach unten rutschen. Dann läuft eben gerade der nächste Index an oder durch. Keine Panik.

Google Pagerank, Alexa und dergleichen

Jeder hat zurzeit so seine eigene Methode, die Relevanz einer Seite zu messen. Toll, Spitze, großartig. Wer oft in den USA gefunden werden möchte, schaut auf das vermeintlich wichtige Alexa. Hier gibts eher den Google Pagerank für die Bedeutung einer Seite.

In der Praxis nett zu wissen, aber bringts das wirklich? Für uns und unsere Kunden zählen nur: Zugriffe und Conversion. Solange keine hunterprozentige Abhängigkeit zwischen Pagerank und tatsächlichen Zugriffen herrscht, ist der Pagerank und Alexa nicht wirklich wichtig.

Übrigens, sehen Sie doch mal bei einigen der größten deutschen Provider vorbei. Pagerank….naja. Aber ich möchte nicht wissen, was die alles an verkehr am Tag abwickeln.

Ausgerechnet gelbe Karos

DAS wird schwierig. Das ist aber sehr aufwändig, diese grafische Umsetzung. So oder ähnlich hört man viele Werbeagenturen reden, wenn sie über ihre Arbeit sprechen. Selbst erlebt: Es ging um ein Design, das sowohl print- als auch internettauglich sein sollte. Man sprach von doppelter Arbeit, ja sogar noch mehr, weil beispielsweise die Logos eben total unterschiedlich entwickelt werden müssten. Also sollte noch einmal die bei Agenturen ach so beliebte Handlinggebühr (man kassiert etwa dafür, dass andere etwas tun und man selbst die „Arbeit“ hat, diese intern abzurechnen) etwas erhöht werden.

Der Kunde war schon drauf und dran, der Agentur zu glauben. Bis die völlig unschuldige Frage meinerseits kam, wie weit man denn mit dem Logo sei. Im Prinzip fertig mit der Druckversion, hieß es. Ich bat, diese mal kurz auf dem Rechner zu zeigen. Was da aufplöppte, war ein Vektorgrafikprogramm. Aaaaaha. OK, ich habe wenig Ahnung von einem Mac, weiß aber, was man allgemein in der Grafikbearbeitung machen kann. Ich bat freundlich, im Beisein des Kunden, selbst einmal eine so tolle Maschine bedienen zu dürfen. Gerne. Also, Grafik angesehen, Hilfe aufgerufen und „Export Dateiformate“ gesucht. Aaaaaaha. Zwei Klicks weiter entstand ein 300 dpi Logo für den Druck in der gewünschten Größe. Noch einmal zwei Klicks weiter war ein 72 dpi Logo fürs Internet fertig.

Ich glaube, fortan mochte mich die Werbeagentur nicht mehr.

Das genannte Vorgehen ist aber häufig symptomatisch. Wenn der Kunde nichts weiß, wird er über den Tisch gezogen. Ist ähnlich, wie bei einem mir bekannten Autohaus. Oh, DAS wird teuer…..oder sollen wir etwa pfuschen? Und ausgerechnet gelbe Karos als Hintergrund, uiuiui, DAS ist aufwändig. Wenn Sie gesagt hätten, Sie hätten gerne ein Firmenlogo als Kacheln im Hintergrund, hätte es ebenfalls geheißen, uiuiui, DAS ist aufwändig. Wetten?

Blog – Web 3.0 als praktisches Beispiel

Etwas mehr Infos, wie wir Web 3.0 sukzessive bekannter machen. Erstmal braucht man Inhalt, dann noch mehr Inhalt und irgendwo auch ein gesundes Maß an Abschätzung von potenziell interessanten Themen. Soweit zur Schreibe. Dann aber ein paar Tipps, wie man auch von Suchmaschinen gut gefunden wird. Was wiederum mehr Besucher bringt.

Überall im Web gibt es Kataloge und Verzeichnisse. Dort kann man sich oft ohne jegliche Gegenleistung eintragen – einfach so. Was man benötigt, ist Erfahrung in den wichtigen Verzeichnissen und im Timing. Letzeres aber bitte nicht zu schnell durchexerzieren, sonst droht die gelbe Karte wegen Spamming=erst mal ab auf die billigen Plätze. Wichtige Verzeichnisse werden dabei nach zwei verschiedenen Gesichtspunkten gewertet: Dem Pagerank bei Google und den allgemeinen Zugriffszahlen.

OK, ein doller Pagerank mag zwar das persönliche Ego befriedigen, bringen tuts erst mal gar nix. Was zählt, wie auch bei Kundenblogs oder normalen Webseiten, sind Zugriffszahlen. Mit immer mehr Einträgen in Kataloge steigt die Relevanz bei den Suchmaschinen. Ist zudem eine ausreichend hohe Keyworddichte in der richtigen Struktur vorhanden, kommt man langsam nach vorne.

Was wie genau jetzt passiert, darüber könnte man sehr, sehr viel schreiben. Mh, am besten am Beispiel von Web 3.0 selbst. Fast 14 Tage haben wir erst einmal richtige Inhalte erstellt. Dann erfolgte die Anmeldung in Google. Merke: immer erst bei den wichtigen Suchmaschinen anmelden, die referenzieren später automatisch die weiteren Links, welche man sich über bsp. Webkataloge besorgt. Aber auch andere Seiten können interessant sein, wenn man die Zugriffszahlen steigern möchte. Als da weitere Blog-Systeme wären, die in unterschiedlichen IP-Bereichen liegen. Der ein oder andere Link hat die Suchmaschinenrelevanz deutlich angehoben.

Dann gibts noch die RSS-Verzeichnisse, in die wir uns mit Web 3.0 so, über den Daumen gepeilt, nach einem Monat eingetragen haben. Funktioniert ebenfalls sehr schön. Ist aber auch alles ein wenig vom Timing abhängig. Wer zu schnell zu viel möchte, macht sich bei den Suchmaschinen unglaubwürdig, die vermuten dann ein künstlich aufgebauschtes Spamming. Wenn man so etwas, übrigens nicht nur bei Blogs, übertreibt, kann man für eine verflixt lange Zeit auf verflixt unattraktiven Plätzen landen.

Das erst mal als kleine Tipps, wie Sie Ihr eigenes Blog „pushen“ können. Oder auch eine normale Webseite. Man muss wissen, wo, in welcher Reihenfolge und wie schnell es maximal gehen darf.

Typo 3 suchmaschinenoptimiert – live – Erfahrungen

Falls jemand Typo 3 kennt, das ist Content Management System mit einer Datenbank als Basis. Man richtet sich einmal ein Basissystem ein und legt Templates als Designvorlagen an. Das ist noch schwierig. Was dagegen gar nicht mehr schwierig ist, sind Eingaben von beliebigen Inhalten. Ist in der Praxis ungefähr so leicht oder schwer zu bedienen wie eine Textverarbeitung.

Und dann gehts los. Hat man das Bassissytem stehen, sind mit genau den eben beschriebenen Fertigkeiten einer Textverarbeitung beliebige Erweiterungen möglich. Das heißt: Man kann beliebig viele Seiten und Inhalte erstellen. Ist ideal beispielsweise für Mittelständler oder größere Unternehmen. Weil der Webauftritt kontinuierlich mitwachsen kann. Und schwer zu bedienen ist es nun wirklich nicht.

Aber die Sahneteilchen sitzen im Inneren. Mit einigen erheblichen Erweiterungen erzeugt das System genau die Leibspeise von Suchmaschinen. Automatisch. Muss man nicht mehr großartig hinterherprogrammieren.

Zudem sind fast beliebige Erweiterungen drin, über die ich zwar schon einmal kurz berichtet habe, die aber jetzt voll zum Zuge kommen. Anbindung eines Shops? Blog? Alles machbar. Und die werden dann genau so gerne von Suchmaschinen goutiert, wie der eigentliche Webauftritt. Die ersten Erfahrungen (das System läuft seit 1.1.2007): Holla. Google Pagerank steigt dank Verlinkung ebenso, wie absolute Zugriffszahlen. Was will man mehr. Naja, beispielsweise eine Video- oder Audio-Podcast Funktion. Reichlich Plattenplatz ist ja da…… 😉