Großes Adobe Treffen in Köln – Know How gratis

Nette Geste von Adobe: Jede Menge Know-How (und das für lau ;-)). Pressemitteilung von Adobe:

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr mit mehr als 3.200 Besuchern lädt Adobe unter dem Motto „Feed your Imagination“ am 23. und 24. Mai 2007 zur dritten Auflage des Kreativ-Events Adobe Live! ins EXPO XXI (www.expoxxi.de) in Koeln ein. Auch in diesem Jahr werden die Besucher in praxisnahen Workshops und durch interessante Redner erfahren, welche Lösungen Adobe in den Bereichen Design, Web, Gestaltung, Layout, Animation, Film und Video zu bieten hat. Gemeinsam mit Partnern praesentiert das Unternehmen integrierte Kreativwerkzeuge und Lösungen rund um die neue Adobe Creative Suite 3.

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Unter anderem werden dort sowohl Experten für die verschiedenen Programme Vorträge halten, als auch die Adobe Chefetage. Ist beides interessant. Man bekommt Wissen und gleichzeitig Informationen, in welche wirtschaftliche Richtung einer der wichtigsten Softwarehersteller zielt.

Anmeldungen (kostenlos) unter AdobeLive.

Pagerank in Google

Google hat ein Bewertungssystem für die Relevanz der Webseiten, den sogenannten Pagerank. Einfach ausgedrückt: je höher, desto besser. Das ist zwar keine absolute Größe für die Weiterleitungen auf eine Homepage, aber ein guter Pagerank bedeutet mehr Relevanz auf der Webseite.

Ok, wie berechnet sich der Pagerank? Einfach ausgedrückt wie folgt. Der Pagerank ist die Summe der Weiterleitungen auf eine Homepage, jeweils geteilt durch deren Anzahl ausgehender Links von den Weiterleitungen.

Beispiel: Eine Webseite bekommt zwei Links von außen, einmal Pagerank 3 mit 9 Weiterleitungen, einmal Pagerank 6 mit 3 Weiterleitungen. Dann ist der Pagerank 3/9 + 6/3. Macht zusammen 2,3. Einfach oder? Naja, nicht so ganz. Es gibt noch den sogenannten Dämpfungsfaktor, der einen Pagerank nochmals nach unten stuft. Von den 2,3 im Beispiel bleibt schlimmstenfalls kaum noch etwas übrig.
Leider kennt man die Anzahl ausgehender Links normalerweise nicht. Außer bei Katalogen, da steht es meistens direkt dran. Es ist daher nicht gut, sich überall in jedem Katalog einzutragen.
Es sei denn, der Katalog ist so aufgebaut, dass die einzelnen Kategorien einen eigenen Pagerank haben. Dann wird es interessant, vor allem, wenn man alleine auf weiter Flur steht. Das ist eine Möglichkeit, schnell und einfach den Pagerank zu erhöhen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Apple hat die EU-Kommission im Nacken

Wegen unterschiedlicher Preisgestaltungen bei iTunes ist Apple ins Visier der europäischen Wettbewerbshüter geraten. In der Tat ist es merkwürdig, dass die gleiche Leistung über ein zentrales Medium wie dem Internet unterschiedlich viel kosten soll. Wen wunderts? Apple stellt zurzeit mit die teuersten PC her (und PC meine ich wörtlich, Standardkomponenten auf Intel-Basis) mit einem der teuersten Unix (Das Apple-Betriebssystem ist gar nicht mal soooooo viel anders, als ein Umsonst Linux, meine Meinung)…………….

Hauptsache Hip, Sound und Sophisticated, wie eine Werbeagentur sagen würde. Bin mal gespannt, was mit Apple passiert, wenn die neue Generation von Adobe-Programmen kommt. Die läuft auf PC und Apple gleich. Mal sehen, ob das nicht eine Delle im Apfel-Markt bringt.

ebay – Beschreibung, Kategorie und Zeit

Gestern habe ich ein Schnäppchen gemacht, weil der Verkäufer in ebay so ziemlich alles falsch gemacht hat, was falsch zu machen ist. Auktionsende kurz vor 20 Uhr – da ist nie richtig was los. Kategorie: Es handelte sich um ein Set aus mehreren Teilen, und er hat es alleine unter Sets in der Kategorie angeboten (normalerweise immer den wichtigsten Bestandteil in der passenden Kategorie eintragen und „Set“ höchstens als Zusatzoption für zweite Kategorie). Und nicht zuletzt die Artikelbeschreibung Brandungsangelset+Herstellername.

Suchen die Benutzer nicht eher nach XY, XZ, Hersteller, Typ? Nach meiner Erfahrung schon. Kurzum habe ich nicht mal die Hälfte des bei ebay sowieso schon superniedrigen üblichen Preises bezahlt.

Also Leute, wenn Ihr was verkaufen wollt, macht es bitte nicht so. (Oder nur dann, wenn ich gerade auf Einkaufstour bin ;-))

EMI will anscheinend Kopierschutz abschaffen

War ja klar, dass dies irgendwann so kommt. Der Kopierschutz hat nicht funktioniert, funktioniert nicht und wird nie funktionieren. Jedenfalls nicht für das Ansinnen, Kopien von Musik oder Videos unmöglich zu machen.

Technisch ist es eine sehr einfache Überlegung. Eine Handvoll Experten brüten einen Kopierschutz aus. Zig-Tausende (oft bessere) Programmierer sind bemüht, diesen zu knacken. Schon bei der Vorstellung der DVD, die als absolut sicher gepriesen wurde, hat es nicht funktioniert mit dem Schutz vor ungewollten Vervielfältigungen. Das mit viel Trara und noch mehr politischem Getöse Digital Rights Management verkündete ändert daran auch nichts.

EMI hats kapiert und gibt auf. Angesichts von Kosten deutlich unter 10 Cent für eine CD, Hülle und Booklet in der Produktion fuhren die Musikfirmen jahrelang bei CD-Preisen um 15 EUR Endverbraucherpreis satte Gewinne ein, die sie in teuren wie sinnlosen Kampagnen teilweise wieder vergeudeten. Das Internet ist jetzt der preiswerte Weg, Musik ohne viel Aufhebens direkt zu verreiben – ohne den Einzelhandel. Da könnte man den Kunden ja auch einmal entgegenkommen und eine komplette CD für 5 EUR zum Download anbieten……….