Tödlicher Anschlag in Afghanistan

Die Taliban haben wieder einmal gezeigt, dass sie nichts anderes sind als schmutzige Terroristen ohne jegliche politische, gesellschaftliche oder religiöse Rechtfertigung. Selbst im Krieg ist eine solche Tat unentschuldbar nach allen Maßstäben, die man auch nur irgendwie anlegen kann – von der Genfer Konvention bis hin zu diversen Glaubensauslegungen eines halbwegs aufgeklärten Islam. Kurz zur Erinnerung: In den Genfer Konventionen steht ganz klar drin, dass Menschen, welche unter der Flagge des Roten Kreuzes, des Roten Halbmonds oder Roten Löwen unterwegs sind oder Hilfe leisten, niemals angegriffen werden dürfen. Sanitätspanzer der Bundeswehr werden von den Taliban besonders gerne angegriffen, da sie nur mit leichten Waffen zur Selbtverteidigung ausgerüstet sind.

Rein rechtlich stellen sich die Taliban schon lange auf den Status irregulärer Kombattanten, da sie in der Regel heimtückisch mit verdeckten Waffen unterwegs sind. Tragen sie hingegen ihre Waffen offen, dürfen sie sofort angegriffen werden. Das haben die Amerikaner schon häufiger gemacht, indem sie marschierenden Talibangruppen ein paar freundliche Grüße aus der Luft in Form von Hellfire-Raketen oder 30mm Geschossen zukommen ließen. Somit gilt nach meinem Ermessen für die Taliban insgesamt keinerlei Schutzanpruch aus der Genfer Konvention. Entweder, die feigen Drecksschweine zeigen sich öffentlich oder sie sind Freiwild und sollten auch als solches behandelt werden. Das schließt die gezielte Eliminierung von Taliban-Kommandeuren oder Luftangriffe bei Verlegungen ein.

An die Nato Truppen: Gute Jagd!

Die Bedeutung von Blogs steigt

Immer mehr Menschen bloggen. Aber auch für professionelle Anwendungen sind Blogs bestens geeignet. Sie lassen sich sehr leicht in Suchmaschinen nach oben schieben, was jeden SEO freut. Zudem ist ein Blog extrem schnell installiert, wenn man sich beispielsweise ein WordPress-System erstellt. (Dieses Blog arbeitet natürlich auch mit WordPress)

Die Differenziertheit der Meinungen erlebe ich dabei als eine Bereicherung im Web. Natürlich gibt es auch politische Blogs oder Blogs von Werbeagenturen, welche eher propagandistische Züge haben. Jedoch gehen diese zurecht oft im Konzert der vielen anderen, kompetenten Blogschreiber unter.

Dabei haben die Blogbetreiber oft die Nase vorne, wenn man ihren Informationswert mit dem herkömmlicher Publikationen vergleicht. Für so ziemlich jedes spezielle Thema gibt es oft sehr tief recherchierte Informationen.

Was darfs denn sein? Bei Blogs über Pflanzenzucht habe ich schon sehr gute Tipps für meinen Kräutergarten bekommen. Auch wirtschaftliche Entwicklungen oder Technik-Trends werden gut beleuchtet. Ein paar dringend gesuchte Infos zum Thema Speicherung und Backup konnte ich mir aus Storage-und-Archivierung ziehen. Und nicht zuletzt sind einige private Blogs besser über Wirtschaftstehmen informiert, als man gemeinhin in Zeitungen oder Auftritten beispielsweise von Banken nachlesen kann………..

Gewerbeauskunft-Zentrale.de – in meinen Augen Blödsinn

Da habe ich doch ein Schreiben von der Gewerbeauskunft Zentrale bekommen. Ich soll mich für ca. 40 Euro netto pro Monat bei denen eintragen. Aufgemacht ist das Schreiben der Gewerbeauskunftzentrale wie ein amtliches Schreiben, also Umweltschutzpapier, das typische Layout und so weiter.

Warum ist die ganze Nummer nun meiner Meinung nach eine versuchte Erschleichung meines Geldes für völlig unbrauchbare Dienstleistungen?

Die Gewerbeauskunft-Zentrale eignet sich aus SEO-Sicht nicht für das Linkbuilding in Google, da gibt es bedeutend sinnvollere Verlinkungen. Auch die möglichen Einträge werden wenig Besucher in Google finden (von denen sie dann auf die eigentliche Homepage weiterklicken können), dafür ist die Positionierung des Anbieters zu schwach – auch hier gibt es bedeutend sinnvollere Lösungen. Die angeschriebene Adresse kann zudem nur aus dem Pool eines Adresshändlers kommen – der Firmenname ist seit über 10 Jahren passee und geistert wohl nur noch durch diverse Datenbestände von Adresshändlern und Adressvermittlern. Kommt dazu noch die pseudo-amtliche Aufmachung, riecht das Ganze für mich schon arg nach Bauernfängerei – kein echter Betrug, aber eben auch keine so dolle Wirkung fürs Geld.

Zudem kann den Käufern von Einträgen der Gewerbeauskunft-Zentrale etwas ganz Schlimmes passieren: Google gibt in seinen Richtlinien für Webmaster eindeutig vor, dass keine Links gekauft werden dürfen. Damit können die möglichen Kunden der Gewerbeauskunft-Zentrale tierisch auf die Nase fallen, wenn erst einmal dieser Dienst selbst durch Google völlig entwertet wird und gleichzeitig Googles Qualitätsteam einmal genauer nachsieht, wer denn da alles einen Eintrag gekauft hat.

Also, zusammengefasst aus persönlicher Profisicht: Hände weg, besser selbst Alternativen suchen oder einen SEO beauftragen.

Blogs im Aufwind – Apple mag sie nicht, Google schon

Zunächst mal ein Zitat von Matt Cutts (Googles oberster Qualitätswächter): „Google mag Blogs“. Kein Wunder, denn die unzähligen Blogger versorgen das Netz immer wieder mit frischen Inhalten. Es ist dabei absolut erstaunlich, wie viele Hochkaräter bei den Blogs unterwegs sind. Von der Tomatenzucht bis zu erlesenen Programmiertipps ist faktisch jeder Inhalt irgendwo in Blogs zu finden. Das ist eine mächtige Konkurrenz für etablierte Geschäftsmodelle, da Blogger die Inhalte frei zur Verfügung stellen.

Das genaue Gegenteil ist Geschäftsmodell von Apple. Für den iPad gibt es eine große Zahl kostenpflichtiger Abos, welche klassische Zeitungen und Magazine abbilden. Bei jedem Abo verdient Apple munter mit. Entsprechend kann es nicht im Interesse von Apple sein, dass viele Inhalte kostenlos im Web stehen und über Google gesucht werden.

Hier bahnt sich ein Kampf der Systeme, Geschäftsmodelle und Ideologien an. Apple braucht Verkäufe, Google finanziert sich über Werbung. Apple möchte seine Hardware an den Mann bringen und an proprietären Anwendungen verdienen, Google ist die Hardware egal – Hauptsache, die Benutzer gehen überhaupt ins Web.

Steve Jobs wettert entsprechend gegen Blogs und propagiert qualitativ hochwertigere Inhalte.

Stopp! Da stimmt etwas nicht. Blogger erreichen teilweise eine Top-Qualität, welche von vielen Zeitschriften und Magazinen eben nicht erreicht wird. Aufgefallen ist mir dies nicht zuletzt bei Finanznachrichten. Da gibt es einige Blogger, welche genüsslich den Jahresabschluss beispielsweise der HRE auseinandergenommen haben und weit vor den ersten Zerfallsspuren detailliert darlegten, warum es dort krachen würde. Nicht nur hier waren die Blogger um einiges schneller und ließen zudem fundierte Informationen einfließen, welche in der Öffentlichkeit bislang so nicht wahrgenommen wurden.

Dieses Beispiel kann man durchaus auch auf andere Branchen übertragen, weil mittlerweile auch eine Menge Firmenblogs unterwegs sind. Da gibt es dann detaillierte Informationen beispielsweise zu technischen Themen bis hin zu fein ausgearbeiteten Ingenieurinfos.

Ich bin gespannt, wie sich die Märkte weiter entwickeln. Zurzeit tendiere ich zu mehr Meinungsmacht und auch Meinungsfreiheit im offenen Web – Googles Geschäftsmodell. Die Informationshoheit in Hardware (iPad) abzubilden, erscheint mir hingegen zu teuer und für den Massenmarkt nicht sonderlich geeignet.

Apple in der Kritik von Medien und Staat

Apple bekommt es spätestens nach dem Start des iPad zunehmend mit Gegenwind zu tun. Das Ding ist ein nettes Spielzeug, interessanter aber ist das, was im Hintergrund passiert. Apple verdient sich seit einiger Zeit dumm und dusselig mit Downloads von Musik sowie Applikationen, auch mit deutschen Euros. Genau wie ebay und PayPal hockt iTunes aber in Luxembourg, der deutsche Staat sieht nicht wirklich etwas von den Umsätzen. Das stößt gerade massiv einigen Politikern auf.

Es kann durchaus sein, dass die sich demnächst noch stärker aufregen, weil Apple alleine bestimmt, wer denn Inhalte über die Apfel-Plattform vertreiben darf. So wurde ein amerikanischer Cartoonist zunächst einmal abgelehnt und erst nach Gewinn des renommierten Pulitzer-Preises aufgenommen. Apple kann unter anderem deswegen so autoritär über Inhalte bestimmen, weil viele Geräte eben keine Industriestandards unterstützen.

Adobe Flash auf dem iPad? Fehlanzeige, kann das Ding nicht. Entsprechend bleibt so manche gute Webseite außen vor. Aber man kann ja den Rest brav in Apple`s Onlineladen kaufen. Auch bei einer an sich großen Zahl prinzipiell lauffähiger Programme (untendrunter läuft das iPad genau wie das iPhone auf Linux) heißt es: rien ne va plus. Apple möchte vielleicht ganz genau im Griff haben, was die Benutzer treiben und an möglichst vielen Käufen mitverdienen? Der Gedanke kommt schon auf, wenn man sich das Gebaren des Konzerns ansieht.

Weil es auch sonst sehr mager mit Anschlüssen zur Außenwelt aussieht (USB……) bleibt faktisch nur noch: Rein ins Web und dann viel über iTunes kaufen. Mir persönlich fällt auf, dass viele Käufer von Apple diese faktische Einschränkung ihrer Auswahl kommentarlos hinnehmen. Scheint doch irgendwie so eine Art Sekte oder Religion zu sein ;-).