SPD, Politiker und Internet …….Au Backe……

Hier in Nordrhein-Westfalen hat sich die SPD eine peinliche Panne mit moderner Kommunikation geleistet. Hintergrund: Es sollte eine internetbasierte Fragestunde mit dem Ministerpräsidenten Rüttgers (CDU) geben. Da wurden die Genossen wach, wenn sie auch die nachfolgende Kommunikation etwas…….problembehaftet gestalteten.

Schnell gab es in der SPD-Fraktion aus wichtiger Position eine Email, die anregte, man könne doch über Dritte Rüttgers Fragen stellen. Ziel war wohl, politischen Eindruck zu machen, respektive die Landesregierung ein wenig zu ärgern. Also, Email rundgeschickt.

Wie es bei Medienbrüchen so üblich ist, gab es Fehlerquellen Die ausgedruckte Email wurde an ein Redemanuskript angehängt, fleißig kopiert und dann munter verteilt. So dass ungefähr jeder Interessierte das brisante Material lesen konnte.

Der Schuss ging nach hinten los. Was als Falle geplant war, endet im öffentlichen Gespött. Die CDU scheint nicht einmal richtig erbost, sondern grinst mehr oder minder laut vor sich hin.

Was sagt uns das? Politiker und Internet geht schief. Und wer anderen eine Grube gräbt, sollte zumindest moderne Kommunikation beherrschen……….

ebay – Optionen für gewerbliche Anbieter

Man möchte bei ebay nicht jeden Käufer haben. Klingt zuerst komisch, ist aber so. Langes Warten auf eine Zahlung, ein schlechtes Bewertungsprofil oder keine Verifizierung bei Paypal deuten auf Kunden hin, die mehr Arbeit machen, als Gewinn bringen.

Unter dem Menüpunkt „Bieter verwalten: Übersicht“ steht eine ganze Menge an Infos, welche Sie detailliert unter „Meine Mitgliedschaft“, „Einstellungen“, „Verkäufereinstellungen“, „Bietereinstellungen“ anpassen können. Hier gibt es Einstellungen für die ein oder andere Bedingung, welche ein Käufer erfüllen muss.
Dort können Sie festlegen, ob Sie in bestimmte Länder liefern oder nicht. Und ob von dort Gebote akzeptiert werden oder eben nicht. Die armen, reichen Schweizer trifft es dabei recht häufig aufgrund des Aufwands bei der steuerlichen Abwicklung. Wer weltweit handelt, sorry und bitte nicht rassistisch verstehen, kann einen großen Teil von Afrika und Asien streichen, weil auch dort der Aufwand zu groß ist und zudem teilweise extreme Lieferkosten mit Unwägbarkeiten bei der Zustellung gepaart sind.

Recht praktisch: Käufer mit Verwarnungen wegen eines nicht bezahlten Artikels sind ebenfalls ausschließbar. Da spart man sich eine Menge Arbeit und ggf. die aufwändige Rückerstattung der ebay-Gebühren.

Auch streichbar sind Käufer, die in den letzten 10 Tagen zwischen 1 und 100 Mal Höchstbieter bei Ihren Auktionen waren. Damit ist u.a. eine breitere Streuung der Angebote möglich, unter Umständen praktisch für eine Marktpenetration und Markenaufbau.

Auch Käufer ohne Paypal-Konto sind optional ausschließbar. Das bedeutet nicht, dass ein Käufer anschließend mit Paypal zahlen muss, aber man hat zumindest die Gewissheit, dass dieser Käufer ein normales Bankkonto hat.

Bis auf die geografische Begrenzung sollten alle Instrumente sehr vorsichtig eingesetzt werden. Immerhin ist ebay Teil der Kundenkommunikation………

Spam für die ganz hoffnungslosen Fälle

Kam gerade auf einem einer Accounts herein, natürlich unverlangt zugesandt:

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Also: Niederländisch. Der Link funktioniert nicht. Das Gelaber danach war ein leicht wirrer englischer Text. Mh, was will uns der Autor mit dieser Mail sagen?

Offensichtlich, dass dies der Fall von hoffnungslosestem Spam seit Erfindung des Internet ist. Da war noch nicht einmal irgendein Dateianhang, der wenigstens virulenten Code oder dergleichen enthält.

Ich bin enttäuscht, die Spammer scheinen zu schwächeln ;-).

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Nachtrag vom 1. April (kein Scherz): über einen weiteren Account kam jetzt noch einmal die entsprechende Mail. Mit einem genau so schwachmatischen Text. Aber jetzt funktioniert der Link……. und dieser Quatsch flog direkt in die Mülltonne.

 

Zahlungen und Überweisung in Europa sollen einfacher werden

Die Europäische Union macht einen wichtigen Schritt für den Onlinehandel. Spätestens 2010 sollen Überweisung und allgemein der Zahlungsverkehr deutlich einfacher und preiswerter werden. Dann sind sowohl weniger Gebühren fällig, auch eine Beschleunigung der Überweisung wird angestrebt.

Was datentechnisch schon längst möglich ist, wird mit Hilfe europäischer Richtlinien durchgesetzt. Man kann im finanztechnisch und DV-seitig vollkommen vernetzten Europa an sich jede Überweisung binnen Sekunden erledigen, inklusive Bonitätsprüfung. Bislang ziehen die Banken kräftige Gebühren ein und lagern das Geld zinsbringend (für sich) zwischen. Im Zeitalter der EDV und einer einheitlichen Währung eigentlich ein Abzocken der Kunden.

Die Richtlinien werden weiterhin eine elektronische Zahlungsmöglichkeit für jeden Geschäftsabschluss vorsehen, wie auch eine Haftungsgrenze des Besitzers beim Verlust der EC-Karte. Im Gespräch sind ca. 150 EUR. Auch im Inland tut sich was. Bis zu einer Woche konnten bislang Banken für eine Überweisung brauchen, die als Transaktion zwischen Datenbanken in ein paar Sekunden erledigt ist. Klar: Zinsvorteil für die Bank. Auch damit soll Schluss sein, ein Tag ist angestrebt zwischen Auftrag und Eingang.

Insgesamt freuts den Onlinehandel. Die Einsparungen der Verbraucher werden bei mehreren Milliarden insgesamt liegen und die Handelshemmnisse innerhalb Europas deutlich senken. Zusammen mit den jetzt schon aktuellen Initiativen für eine Belebung des grenzüberschreitenden Onlinehandels dürfte sich der Versand in Länder der EU deutlich verbessern.

Adobe – Ankündigungen und große Revolution

Ok, JETZT wird es umfangreich. Die von Adobe bereits angekündigten neuen Versionen (Web 3.0 hat schon drüber berichtet) werden offiziell. Aus einer ganzen Menge von Pressemitteilungen von Adobe:

Adobe Systems hat heute die Adobe Creative Suite 3 Produktlinie angekündigt. Die neuen Softwarepakete enthalten eng aufeinander abgestimmte, leistungsfähige Design- und Entwicklungswerkzeuge für praktisch jeden kreativen Arbeitsablauf. Die neue Creative Suite 3 vereint Adobe- und Macromedia-Produkte und liefert Designern und Entwicklern viele kreative Möglichkeiten für alle Facetten von Print, Web, mobilem Publishing, interaktiven Anwendungen, Film und Video. Insgesamt gibt es sechs neue Zusammenstellungen der Creative Suite 3. Dazu zählen die Adobe Creative Suite 3 Design Premium und Standard Edition, die Creative Suite 3 Web Premium und Standard Edition und die Creative Suite 3 Production Premium. Hinzu kommt mit der Adobe Creative Suite 3 Master Collection die umfassendste Design- und Entwicklungsumgebung, die bislang in einer einzigen Produktbox veröffentlicht wurde.

Die Mehrheit der Adobe Creative Suite 3 Editionen läuft als Binary sowohl unter Microsoft Windows XP als auch unter Windows Vista sowie Mac auf Intel und Power PC.
Wer das Ganze Live sehen möchte, kann sich heute abend ab 21:30 MESZ auf folgendem Link einwählen:

www.adobe.com/go/cs3launch

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Im Einzelnen ist die Web Premium-Version universell fürs Web einsetzbar. Alles drin, alles dran, Flash und Dreamweaver sind integriert. Dazu noch Fireworks und vor allem die Extended Version von Photoshop. Wow. Das wird wohl der Mega-Nachfolger für Studio. Ca. 1.900 EUR netto, Ende zweites Quartal.

Bei der Design Premium gibt es neben der Photoshop Extended den Illustrator, Flash, Acrobat Profi und Dreamweaver. Wird auch in vielen Fällen für duales Publishing in Frage kommen, da alleine mit den hier vorhandenen „Bordmitteln“ mächtige Funktionen fürs Web daherkommen. Ansonsten gibts alles Sinnvolle für den Printbereich. Ca. 2.200 EUR netto, Ende 2. Quartal.

Die Creative Suite Production Premium enthält alles von der Bildverarbeitung (statisch) bis zur Videobearbeitung und Post-Production inklusive Tonbearbeitung – mithin ein Komplettangebot für alle Schritte bis zur DVD. Ca. 2.200 EUR netto, auch Ende zweites Quartal. Wichtig: dann gibts auch Video für Mac – für die Intel-basierten Versionen.

Auch bei InDesign gibt es eine Fülle von Neuerungen. Inklusive besserer Unterstützung bei Vista und Intel-Macs. Wichtig: Es tut sich gewaltig was am Workflow, u.a. mit dem neuen InDesign Server.

Den absoluten Knaller gibt es mit der Master Collection. Alles drin, was gut und teuer ist. Braucht man noch ein anderes Programm? So, wie es aussieht, nicht. Knappe 3.000 EUR (netto), ca. drittes Quartal. Immer noch preiswerter als die Einzelteile für weit über 5.000 EUR ;-).

Die Standardversionen sind jeweils in ein paar Teilen, vor allem Programmvielfalt, etwas abgespeckt.

Adobe hat heute gleich noch das Device Central CS3 vorgestellt. Mit Device Central CS3 können dynamische Inhalte wie Benutzeroberflächen, Anwendungen, Applikationen und Videos für Handies sowie andere mobile Endgeräte entwickelt werden. Device Central CS3 ist sowohl in den Creative Suite 3 Editionen Design, Web, Production Premium und Master Collection sowie in Einzelprodukten wie Adobe Flash CS3 Professional, Adobe Photoshop CS3 und Adobe Premiere Pro CS3 enthalten.

Beachtenswert: Es wird zwei Versionen des „richtigen“ Photoshop geben. Die erste ist „nur“ eine Weiterentwicklung. Die Extended kann eine Ganze Menge in 3D Bildver- und -bearbeitung, Bildanalyse und versteht sich prima mit 3D Applikationen aus dem CAD-Bereich.

Adobe hat bei allen Versionen ein gehöriges Maß an Neuerungen in verbesserte Arbeitsabläufe gesteckt. Schneller, einfach und über Systemgrenzen sowohl beim Programm selbst, als auch in der Ausgabe darf eine ganze Menge an Power erwartet werden.

Liebe Leser, besorgen Sie sich reichlich Arbeitsspeicher, die Dinger klingen echt interessant. Ansonsten verwischen ganz stark die Grenzen zwischen Papier, Festnetz und mobil. Eine Software. Ausgabe in allen sinnvollen Medien (bislang sind alleine rund 200 Handy-Profile hinterlegt!!!).